Die Enttäuschung steht Ferrari-Pilot Felipe Massa (r.) ins Gesicht geschrieben
Die Enttäuschung steht Ferrari-Pilot Felipe Massa (r.) ins Gesicht geschrieben
© sid

Rennkommission beschließt

Sonntag, 25.07.2010

100.000 Dollar Geldstrafe für Ferrari

Die Rennkommission hat auf die vermeintliche Ferrari-Teamorder beim GP von Deutschland reagiert und eine Geldstrafe verhängt. Der Sieg von Fernando Alonso bleibt aber bestehen.

Ferrari hat den Doppelsieg beim Großen Preis von Deutschland in Hockenheim teuer erkauft. Die Rennkommissare des Automobil-Weltverbandes FIA verhängten wegen des Vorwurfs der Teamorder eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 Dollar gegen den Traditionsrennstall aus Italien.

Zudem wird der Fall zur weiteren Untersuchung an das Motor Sports World Council übergeben. Am Rennergebnis von Hockenheim ändert sich allerdings nichts.

Promi-Auflauf beim Deutschland-GP
 

Verstoß gegen das sportliche Reglement

Die Sportkommissare begründeten das harte Strafmaß mit dem Verstoß gegen das sportliche Reglement (§ 39.1).

Zudem hätte des Team dem Ansehen des Sports geschadet (§ 151.C), hieß es weiter.

Der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso aus Spanien hatte den Grand Prix vor seinem Teamkollegen Felipe Massa gewonnen. Der Brasilianer hatte Alonso im Rennen in Führung liegend demonstrativ überholen lassen.

Möglicherweise hatte es zuvor ein entsprechende Anweisung des Teams gegeben, worauf Massa mit sichtbarer Verärgerung reagierte. Teamorder ist in der Formel 1 strikt verboten.

Ferrari-Triumph mit fadem Beigeschmack

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