Formel 1

"Schumi ist keine sieben Titel wert"

Von SPOX
Mercedes-Legende Stirling Moss kritisiert Michael Schumacher heftig
© Getty

Toyota steht offenbar kurz vor einem Comeback in der Formel 1 - als Partner eines Newcomer-Teams. Außerdem: Ausgerechnet eine Mercedes-Legende greift Michael Schumacher an und Bernie Ecclestone will nun doch in New York ein Rennen organisieren. Die Planungen laufen bereits. Und: Red Bull feuert einen Fahrer.

Red Bull feuert Fahrer: Brendon Hartley ist nicht länger Test- und Ersatzfahrer bei Red Bull und Toro Rosso. Das hat das Junior-Team des Getränkeherstellers offiziell bestätigt. Grund dafür sind offenbar die durchwachsenen Leistungen des Neuseeländers. In der Renault-World-Series war Hartley bisher nicht über einen sechsten Gesamtrang hinaus gekommen. Ersetzt wird er vom Franzosen Jean-Eric Vergne, der aktuell in der britischen F3-Meisterschaft unterwegs ist. Ob dieser auch die vakanten F-1-Aufgaben übernehmen wird, ist noch unklar. Denn mit Daniel Ricciardo verfügt man noch über einen Testfahrer.

Bernie goes New York: Nun also doch. Nachdem es vor einiger Zeit bereits Gerüchte und Dementis zum Thema Formel 1 in New York - oder besser: New Jersey - gab, forciert Formel-1-Boss Bernie Ecclestone nun erneut die Pläne für ein Rennen im Big Apple. "Es wäre ganz nahe an Manhattan mit den Wolkenkratzern im Hintergrund. Die Strecke läge nur 15 Minuten von der New Yorker Innenstadt entfernt. Das wäre grandios", wird Ecclestone zitiert. Auch Strecken-Architekt Hermann Tilke hätte sich bereits "in New Jersey umgeschaut", so Ecclestone. Offenbar will sich der F-1-Boss alle Möglichkeiten offen halten, für den Fall, dass der ab 2012 eigentlich in Austin angesetzte USA-GP doch noch platzt.

Schumi-Kritik, Teil X: Das muntere Schumi-Bashing geht weiter. Nach diversen meist britischen Ex-Fahrern und Experten holt jetzt auch der ehemalige Mercedes-Pilot Stirling Moss zum Rundumschlag gegen Michael Schumacher aus. "Ich persönlich finde nicht, dass er sieben Titel wert ist", sagte Moss gegenüber "motorsport-total.com". "Wir haben eigentlich nie gewusst, wie gut Michael wirklich ist. Denn er hatte nie eine Nummer zwei, an der man sehen konnte, wie gut er ist. Barrichello hat ihn manchmal geschlagen, und wenn du der schnellste Fahrer der Welt bist, solltest du nicht geschlagen werden!" Und das Comeback? Das war natürlich ein Fehler. Er habe mit seiner Frau gewettet, dass es Schumi nicht einmal mehr aufs Podium schafft. "Er hat sein Gesicht verloren", so Moss.

Ohrenstöpsel für Schumi: Es gibt aber auch Unterstützung für Michael Schumacher. Deutliche Worte kommen etwa von Motorsport-Legende Hans-Joachim Stuck. "Michael soll am besten keine Zeitung lesen und auch außerhalb des Rennwagens Ohrenstöpsel tragen! Was im Moment wieder in den Medien los ist, regt mich maßlos auf", sagte Stuck gegenüber "Auto Bild Motorsport". "Er hat den alten Kampfgeist, probiert alles, um schnell zu sein und davor ziehe ich meinen Hut. Das Auto liegt einfach nicht so, wie er es gerne hätte."

Toyota kommt zurück: Toyota kehrt offenbar schon in der kommenden Saison in die Königsklasse zurück. Und zwar als Partner von HRT. Das berichtet die italienische Internetseite "422race.com". Demnach solle bereits in den kommenden Tagen ein entsprechender Vertrag unterschrieben werden. Die vor der laufenden Saison aus der Formel 1 ausgestiegenen Japaner sollen offenbar das Kölner Werk samt Personal und den Entwürfen für den nie getesteten TF110 zur Verfügung stellen. Bereits vor der Saison hatte man in Köln mit der Beteiligung an einem Formel-1-Team kokettiert - das Projekt des Serben Zoran Stefanovic war dann allerdings gescheitert. Diesmal stehen die Zeichen aber gut - in den vergangenen Wochen wurden per Anzeige weitere Ingenieure gesucht.

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