Donnerstag, 22.07.2010

6 Thesen zur Halbzeit der Saison

Mercedes ist schlechter als Schumi

Halbzeit in der Formel-1-Saison 2010. Mit dem Deutschland-GP in Hockenheim startet der Tross in Teil zwei der Jagd auf den WM-Titel. SPOX stellt zusammen mit Sky-Experte Marc Surer sechs Thesen im Hinblick auf den Saisonverlauf auf, die sich aus den Erkenntnissen der ersten zehn Rennen ergeben haben.

Michael Schumacher hat in den ersten zehn Rennen nur 36 WM-Punkte für Mercedes eingefahren
© Getty
Michael Schumacher hat in den ersten zehn Rennen nur 36 WM-Punkte für Mercedes eingefahren

These 1: Red Bull bringt sich selbst um den WM-Titel

Zwei Zahlen, die eigentlich alles aussagen: Vergleicht man die ersten zehn Rennergebnisse mit den Startplätzen, dann hat das Red-Bull-Duo 145 WM-Punkte verloren. Die beiden McLaren-Fahrer haben dagegen im Vergleich zu den Startplätzen 93 Zähler gutgemacht. Das ergibt einen unfassbaren Unterschied von 237 WM-Punkten!

Natürlich hinkt dieser Vergleich ein wenig, weil die Red Bull meistens in der ersten Startreihe standen und dadurch im Rennen viel leichter Punkte verlieren konnten als McLaren, aber die Aussage ist trotzdem mehr als eindeutig. Kehren die Bullen diesen frappierenden Trend nicht grundlegend um, werden es technische Probleme, Fehler bei der Strategie und interne Machtkämpfe sein, die am Ende den Titel kosten, der ihnen vom Potenzial des Autos her eigentlich jetzt schon sicher sein müsste.

Eine beliebte Floskel in der Formel 1 lautet: Die Punkte werden erst im Rennen verteilt. Bei McLaren hat man das verstanden, bei Red Bull offensichtlich nicht.

Vettel-Mania in Heppenheim
Motorengehäul, Reifengeruch und 750 PS - was es sonst nur auf der Rennstrecke gibt, erlebten 120.000 Vettel-Fans live vor ihrer Haustür
© yorick carroux, red bull photofiles
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Motorengehäul, Reifengeruch und 750 PS - was es sonst nur auf der Rennstrecke gibt, erlebten 120.000 Vettel-Fans live vor ihrer Haustür
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Sebastian Vettel stattete seiner Heimatstadt Heppenheim einen Besuch ab und drehte dort standesgemäß eine Runde im Formel-1-Boliden
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Sebastian Vettel stattete seiner Heimatstadt Heppenheim einen Besuch ab und drehte dort standesgemäß eine Runde im Formel-1-Boliden
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Auch seine Entourage, die Crew vom österreichischen Team Red Bull Racing, durfte dabei natürlich nicht fehlen
© yorick carroux, red bull photofiles
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Auch seine Entourage, die Crew vom österreichischen Team Red Bull Racing, durfte dabei natürlich nicht fehlen
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Stolz posiert der Heppenheimer Jung vor der Kirche: "Ich habe schon lange davon geträumt, so einen Run zuhause zu machen", freut sich der 23-Jährige.
© yorick carroux, red bull photofiles
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Stolz posiert der Heppenheimer Jung vor der Kirche: "Ich habe schon lange davon geträumt, so einen Run zuhause zu machen", freut sich der 23-Jährige.
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Was wäre wohl erst in Heppenheim los, wenn Sebastian Vettel als Weltmeister nach Hause käme? Nicht auszudenken
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Was wäre wohl erst in Heppenheim los, wenn Sebastian Vettel als Weltmeister nach Hause käme? Nicht auszudenken
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"Er ist der berühmteste Sohn unserer Stadt und seinen heimischen Fans treu geblieben. Das wollen wir gebührend feiern", sagte ein Fan
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"Er ist der berühmteste Sohn unserer Stadt und seinen heimischen Fans treu geblieben. Das wollen wir gebührend feiern", sagte ein Fan
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Für einen 16 Kilometer langen Stau sorgte Vettels Stippvisite. Gut beraten war man, frühzeitig vor Ort zu sein
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Für einen 16 Kilometer langen Stau sorgte Vettels Stippvisite. Gut beraten war man, frühzeitig vor Ort zu sein
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Autogramme schreiben im Akkord: Vettel sorgte für Gänsehautatmosphäre unter den Motorsport-Fans
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Autogramme schreiben im Akkord: Vettel sorgte für Gänsehautatmosphäre unter den Motorsport-Fans
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Das gehört natürlich auch dazu. Vettel deutete an, was man mit 750 PS so alles anfangen kann
© dean treml
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Das gehört natürlich auch dazu. Vettel deutete an, was man mit 750 PS so alles anfangen kann
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Vettel war nicht der einzige Promi in Heppenheim: Hier sehen wir ihn mit Chris Pfeiffer, Smudo und Matthias Ekström (v.l.)
© dean treml
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Vettel war nicht der einzige Promi in Heppenheim: Hier sehen wir ihn mit Chris Pfeiffer, Smudo und Matthias Ekström (v.l.)
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Marc Surer: Die technischen Probleme haben vor allem Vettel betroffen. Er ist eigentlich an allen negativen Entwicklungen bei Red Bull unschuldig und hat nichts falsch gemacht. Die Kollision in der Türkei kann man so oder so sehen, aber Fehler wie im vergangenen Jahr, als er auch mal das Auto weggeworfen hat, macht er in diesem Jahr nicht. Ich kann aber auch Mark Webber absolut verstehen. Man hat ihm vertraglich die Gleichstellung zugesagt, und die fordert er jetzt auch ein. Dass er nun auf Vettel und das Team losgeht, hätte man sich ganz leicht ersparen können. Man kann Webber wie in Silverstone keinen Frontflügel wegnehmen. Hätte er ihn gar nicht erst gehabt, dann wäre es etwas anderes gewesen. So war es eine Fehlentscheidung des Teams. Red Bull droht durch Lewis Hamilton eine große Gefahr.

These 2: McLaren ist das beste Team der Saison

These 3: Mercedes ist enttäuschender als Michael Schumacher

These 4: Adrian Sutil empfiehlt sich für ein Cockpit im Top-Team

These 5: Die Rennen 2010 sind die spannendsten seit Jahren

These 6: Lotus ist das einzige neue Team mit Perspektive

Alexander Mey

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