Dienstag, 20.07.2010

Neues aus der Königsklasse

Domenicali: "Wer aufgibt, kann gehen!"

Während Sebastien Buemi das Verwirrspiel um seine Person auflöst, träumen das Stefan-Team und Jacques Villeneuve von der Formel 1. Bei Ferrari läuft's derweil schlecht - doch nun hat Teamchef Stefano Domenicali einen Plan: Die Pessimisten werden aussortiert.

Stefano Domenicali löste 2007 Jean Todt als Teamchef von Ferrari ab
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Stefano Domenicali löste 2007 Jean Todt als Teamchef von Ferrari ab

Weg mit den Pessimisten: Bei Ferrari läuft es in dieser Saison noch nicht so wirklich rund, doch betonen sollte es keiner der Mitarbeiter zu laut - denn das könnte Konsequenzen haben.

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali stellte vor dem Rennen in Hockenheim klar: "Jeder, der nicht daran glauben will, dass wir noch die Weltmeisterschaft gewinnen können, sollte sich besser einen anderen Job suchen", sagte Domenicali bei "motorsport.com".

Und weiter: "Niemand bei uns gibt auf. Es gibt noch neun Rennen, daher kann wirklich noch alles passieren. Wir müssen einen perfekten Job abliefern, dem Ferrari-Weg folgen, dann kommen die Ergebnisse von ganz alleine." Na dann, bei soviel Optimismus kann es nur bergauf gehen.

Moskau statt Monaco? Eine Sensation bahnt sich an: Nachdem ein GP in Russland im Gespräch ist, stellt sich die Frage: Wird er in Moskau oder in Sotschi sein? Und vor allem: Wie soll das Rennen im proppevollen Terminkalender untergebracht werden?

Die Lösung: Monaco streichen. Das zumindest schlägt Bernie Ecclestone vor. "Die europäischen Ausrichter müssen mehr Geld zahlen oder wir richten die Rennen woanders aus. Wir kommen ohne Monaco aus, wenn sie nicht genug zahlen", sagte Ecclestone der britischen Zeitung "The Independent".

Jenson Button hatte sich bereits für ein Rennen in Moskau ausgesprochen. "Wir nähern uns dem Ziel, das Rennen 2012 in Russland auszurichten. Es gibt noch keinen Vertrag, aber wir kommen ihm immer näher. Russland muss in den Kalender. Wir werden es übernächstes Jahr ausrichten - in Sotschi", sagte Derk Sauer, Direktor der "Bavaria Moscow City Racing".

Buemi bleibt bei Toro Rosso: Das B-Team von Red Bull kann auch weiterhin auf Sebastien Buemi zählen. Verwirrung kam zunächst auf, als Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost erwähnte, dass sowohl Jaime Alguersuari als auch Buemi in der nächsten Saison bleiben werden. Letzterer ließ sofort verlauten, er hätte noch nichts unterschrieben. Nun ist aber alles geklärt und alle sind happy.

"Ich habe fast meine gesamte Karriere in den Armen von Red Bull verbracht und stehe mit denen auch für die weitere Zukunft unter Vertrag. Wenn ich bisher nichts unterschrieben habe, dann liegt es daran, dass es ganz einfach nichts zum unterzeichnen gibt", sagte der Schweizer Pilot, der darauf hoffen kann, ab 2012 den Platz von Mark Webber im Red-Bull-Boliden übernehmen zu dürfen.

Gridgirls: Valencia zeigt Bein
Die heißesten Gridgirls am Rande des Europa-GP im spanischen Valencia
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Optimismus beim Stefan-Team: Das Stefan-Team ist sehr optimistisch, in der kommenden Saison den begehrten 13. Startplatz ergattern zu können.

"Wir sind davon überzeugt, dass wir alle Vorgaben erfüllen", sagt Geschäftsmann Zoran Stefanovic gegenüber "F1Pulse.com", gibt aber zu: "Es liegt letztlich an der FIA. Die Situation ist kaum vorhersagbar."

Dennoch, der Plan Formel 1 steht bereits: "Wir werden im ersten Jahr unsere Basis in Großbritannien haben. Gleichzeitig bringen wir den Technologiepark in Belgrad voran. Der Plan ist es, Ende 2011 nach Belgrad umzusiedeln."

Und weiter: "Wir bauen ein eigenes Monocoque. Der Bau des Chassis geht gut voran. Der Designprozess läuft, gebaut wird der Wagen Ende September."

Villeneuve auf dem Weg zurück in die F1: Aber das Stefan-Team ist nicht das Einzige, das heiß auf die Formel 1 ist.

Der frühere Weltmeister Jacques Villeneuve hat bereits bekanntgegeben, dass er sich ebenfalls um den 13. Startplatz bemühen will.

"Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich ein zukünftiges Formel-1-Projekt im Blick und dafür die letzten zwölf Monate hart gearbeitet habe. Dennoch kann ich derzeit nichts weiter dazu sagen."

Sein Manager Rick Gorne sagte gegenüber "BBC Sports": An den Gerüchten ist etwas Wahres dran. Formel 1 ist eine Möglichkeit - er hat die Absicht, zurückzukehren. Wir arbeiten an diesem Projekt."

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