Pressestimmen: "F1 zur Lachnummer gemacht"

SID
Montag, 26.07.2010 | 15:30 Uhr
Fernando Alonso fuhr in seiner Formel-1-Karriere bislang 23 Siege ein
© Getty
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Während die italienische Presse den Ferrari-Doppelsieg bejubelt, kritisieren englische Zeitungen die Stallorder von Ferrari. "Ferrari hat die Formel 1 zur Lachnummer gemacht", geht die "Sun" hart mit den Italienern ins Gericht.

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Ferrari feiert endlich einen Erfolg, der es dem Team ermöglicht, im Rennen um den WM-Titel zu bleiben. Alonso siegt vor Massa, Red Bull ist unfähig, gefährlich zu sein, McLaren ist K.o. Das ist eine Situation, die noch vor ein paar Tagen undenkbar gewesen wäre. Ferrari ist ein Wunderteam, das die Bitterkeit der letzten drei Rennen vergessen hat. Maranello hat von Anfang an das Rennen dominiert. Niemand darf behaupten, dass Alonso seinem Teamkollegen Massa das Zepter entrissen hat. Ab einem gewissen Punkt war er schneller als Massa, Ferrari hat konsequent gehandelt."

Tuttosport: "Ferrari ist wieder da: Fantastischer Doppelsieg in Hockenheim. Alonso auf Platz eins, weil sich Massa überholen lässt. Endlich! Die Auferstehung von Ferrari nach einer langen Wartezeit. Alonsos Sieg bestätigt, dass Ferraris Leistungen stark gestiegen sind. Man kann noch nicht sagen, ob die Meisterschaft wieder offen ist. Die Leistungen müssen konstant sein, wie Red Bull bewiesen hat. Der Grand Prix in Budapest auf einer komplett anderen Strecke wird zeigen, wer der Favorit auf den WM-Titel ist."

Corriere dello Sport: "Ferrari, Sieg und Polemik. Großartiger Doppelsieg des Duos Alonso-Massa vor Vettel. Doch Alonso siegte, nachdem Massa für ihn den Weg räumen musste, dadurch ist viel Polemik entstanden. Ferrari muss jetzt eine Strafe zahlen und sich vor der FIA verantworten. In einer Saison, in der englische Teams zu oft begünstigt worden sind, ist es ein Skandal, jetzt einen Prozess gegen Ferrari zu führen. Natürlich ist es nicht schön, dass Alonso Massa überholt, man darf aber nicht vergessen, dass die Formel 1 ein Teamsport ist und das Team das Ziel hat, das bestmögliche Resultat für alle zu erreichen."

La Repubblica: "Ferraris Doppelsieg mit Skandal. Massa lässt sich von Alonso überholen. Ferrari beherrscht die Formel 1, die Dominanz der beiden roten Piloten ist offensichtlich. Red Bull, das bis vor zwei Wochen noch unerreichbar schien, ist für Ferrari wieder in greifbare Nähe gerückt. Niemand kann behaupten, dass die Formel 1 kein Teamsport ist, dahinter stecken die Arbeit von tausend Personen und die Bilanz eines riesigen Unternehmens. Wenn Alonso den WM-Titel erobern kann und Massa nicht, ist es normal, dass das Team auf den Spanier setzt."

Corriere della Sera: "Alonso Erster, Massa Zweiter. Viel Streit um das Überholmanöver. Massa hätte siegen können und wollen. Es ist menschlich schwer, auf den ersten Platz zu verzichten, wenn man ein echter Rennfahrer ist. Doch wenn man sich schon der Teamlogik beugen muss, sollte man auch auf die Form achten und dem Team eine Blamage ersparen."

ENGLAND

The Times: "Ferrari-'Betrüger' stecken in der Klemme. Die Scuderia steht nach Alonsos unsauberem Sieg vor dem möglichem Rennausschluss. Ferrari, der berühmteste Rennstall in der Formel 1, könnte wegen Manipulation beim Großen Preis von Deutschland vom Renngeschehen ausgeschlossen werden. Das Team wird sich nun vor der höchsten Instanz des Motorsports verantworten müssen. Dann wird sich herausstellen, ob es weitere Strafen geben wird. Möglich wären die Aberkennung des Rennsieges, ein Punkteabzug oder sogar ein Ausschluss. Massa hatte den Sieg vor Augen. Die Entscheidung, ihm diesen ohne einen fairen Kampf zu nehmen, löste ein weltweites Aufheulen bei den Fans aus. Aber auch Schulterzucken bei den Fahrern, die so etwas schon so häufig erlebt haben, dass sie gar nicht mehr nachzählen können. Das Problem der Formel 1 ist, dass sie sich nicht entscheiden kann, ob sie ein Teamsport ist oder ein Wettbewerb für stürmische Rennfahrer, die für den Sieg alles riskieren."

FIA-Weltrat: Diese Männer entscheiden über Ferraris Schicksal

The Sun: "Riesenärger um Alonsos abgekartetes Spiel. Es kann sein, dass Ferrari nach dem Großen Preis von Deutschland wegen Rennmanipulation ausgeschlossen wird. Der berühmteste Rennstall der Welt verwandelte das Ergebnis in eine Schmierenkomödie, als er verbotenerweise Felipe Massa anwies, Fernando Alonso vorbeizulassen. Dessen Reputation ist auf ein neues Tief abgerutscht. Ferrari hat die Formel 1 zur Lachnummer gemacht."

Daily Mail: "Ferrari versucht uns reinzulegen! Empörung, aber keine Verwunderung über einen neuen Tiefpunkt in der Formel 1, an dem Fernando Alonso Felipe Massa in Hockenheim kaltstellt. Es lohnt sich nicht, in den Chor derer einzustimmen, die jetzt über den Anti-Sport am Sonntag lamentieren. Auch wenn die Empörung über die Stallorder von Ferrari verständlich ist, die Massa anwies, die Führung im Rennen an den Titelkandidaten Fernando Alsonso abzutreten - sie ist gleichzeitig unglaublich naiv. Die Formel 1 ist voller Betrüger und Verschwörer, die die Regeln so auslegen, wie es ihnen passt."

The Guardian: "Ferrari kommt endlich in Schwung, könnte aber einen hohen Preis für den Führungswechsel von Hockenheim zahlen. Gemessen an dem Standard dieser Formel-1-Saison war es ein enttäuschendes Rennen, das aber noch eine anständige Prise Dramatik entwickeln könnte, sollte das siegreiche Ferrari-Team wegen unerlaubter Stallorder verurteilt werden."

SPANIEN

AS: "Alonsos Comeback beginnt mit Kontroversen. Er war der gerechte Sieger von Hockenheim, nachdem er Vettel besiegt hatte und das gesamte Wochenende schneller als sein Teamkollege war."

Marca: "Großer Sieg von Alonso, der sich damit im Titelrennen zurückmeldet. Der Triumph wird aber entstellt durch die Art und Weise, wie er zustande kam."

Reaktionen: "Ferrari sollte sich schämen"

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