Montag, 14.06.2010

Kanada-GP: Deutsche Fahrer in der Einzelkritik

Streit zwischen Vettel und Sutil

Sechs deutsche Fahrer stehen in dieser Formel-1-Saison am Start, so viele wie noch nie. Michael Schumacher bekommt trotz seines durchwachsenen Comebacks die meiste Aufmerksamkeit, aber den echten deutschen Fan interessieren auch die Leistungen aller anderen. Haben Nico Rosberg und Sebastian Vettel eine Chance auf den Titel? Schafft Adrian Sutil den Durchbruch? SPOX blickt nach jedem Rennen durch die deutsche Brille und beurteilt die Leistungen des Sixpacks in der Einzelkritik.

Sebastian Vettel (l.) und Adrian Sutil waren nach dem Kanada-GP nicht gut aufeinander zu sprechen
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Sebastian Vettel (l.) und Adrian Sutil waren nach dem Kanada-GP nicht gut aufeinander zu sprechen

Und so funktioniert's: Mit Hilfe des GP-Rechners geben wir eine Prognose für jeweils vier Rennen ab. An dieser messen wir jetzt die Leistungen von Michael Schumacher, Nico Rosberg, Sebastian Vettel, Nico Hülkenberg, Adrian Sutil und Timo Glock.

Wer ist im Soll, wer hat uns positiv, wer negativ überrascht?

Dabei geht es weniger um die genaue Position im Ranking, es geht um die Tendenz, darum, ob die Fahrer bei der Erfüllung ihrer Saisonziele auf Kurs sind. Denn gegen technische Ausfälle oder sonstige Zwischenfälle ist kein Fahrer gefeit. Und klar ist, dass sich solche Unwägbarkeiten unmöglich voraussagen lassen.

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Platz 1: Sebastian Vettel (Saisonziel: Weltmeister werden)

Prognose: Platz 6 - 8 WM-Punkte

Ergebnis: Platz 4 - 12 WM-Punkte

Sebastian Vettel war mit seinem Ergebnis eigentlich ganz zufrieden, obwohl er nicht auf dem Podium stand. Das ist für den so ehrgeizigen Red-Bull-Piloten sehr ungewöhnlich. Aber auch er musste letztlich einsehen, dass sein Auto speziell auf diesem Kurs nicht schnell genug war.

Zunächst hatte er sich noch sehr gewundert, dass er das Rennen nicht gewinnen konnte: "Es ist schon komisch, wenn man sich den Nippel abfährt, als Erster zum Boxenstopp kommt und bei der Ausfahrt plötzlich nur noch Vierter ist. Ich habe bis jetzt noch nicht verstanden, wie das passieren konnte."

Ungefähr zu Rennhalbzeit bekam Vettel Getriebeprobleme, die ihn so entscheidend einbremsten, dass dieser erste Boxenstopp keine entscheidende Rolle mehr spielte. Ebenso wenig wie eine Szene mit Adrian Sutil, in der sich Vettel aufgehalten fühlte. Sein Vorwurf: "Hast du deine Rückspiegel verloren?" Eine Frage, die noch für Ärger sorgen sollte.

 

Platz 2: Nico Rosberg (Saisonziel: Rennen gewinnen, Schumacher schlagen)

Prognose: Platz 3 - 15 WM-Punkte

Ergebnis: Platz 6 - 8 WM-Punkte

Unsere Prognose war extrem optimistisch, daher ist der sechste Platz nach dem Verlauf des Wochenendes auf keinen Fall eine Enttäuschung. Rosberg hat aus dem Reifendesaster, das Mercedes in Kanada erlebt hat, noch das Beste gemacht. Allein, sich im Qualifying für die Top Ten zu qualifizieren, war stark. Teamkollege Michael Schumacher ist daran klar gescheitert. Im Rennen hat sich Rosberg nach Pech beim Start mit konstant sehr starken Rundenzeiten von Rang 13 bis auf Platz sechs nach vorne gearbeitet. Zeitweise war er sogar der schnellste Mann im Feld.

kanada-gp, Michael Schumacher, Felipe Massa, Kollision

Rosberg hat also gezeigt, was für Mercedes möglich gewesen wäre, wenn sie sich mit den Reifen nicht so sehr gequält hätten. Und er sparte nicht mit Kritik am Umgang des Teams mit diesem Problem: "Die anderen Teams wie zum Beispiel Force India haben mit dem weichen Reifen sehr viel Zeit gefunden, wir gar nicht. Vielleicht haben wir einfach keinen guten Job gemacht, um das Problem zu beheben. Wir haben nichts getan und nur gehofft, dass es bei höheren Temperaturen schon besser werden wird. Wenn wir nur zuschauen, dann haben wir nicht gut reagiert."

Platz 3: Adrian Sutil (Saisonziel: Regelmäßig in die Punkte fahren, die Großen ärgern)

Prognose: Platz 8 - 4 WM-Punkte

Ergebnis: Platz 10 - 1 WM-Punkt

In der allerletzten Runde hat Sutil durch ein Überholmanöver gegen Michael Schumacher noch einen WM-Punkt gerettet, ansonsten aber stand er ausnahmsweise mal im Schatten seines Teamkollegen Vitantonio Liuzzi. Aber nicht nur damit stand Sutil auf Kriegsfuß. Nach dem Rennen war er richtig auf Krawall gebürstet.

Erst kritisierte er Robert Kubica lautstark. Im Zweikampf mit dem Polen handelte sich Sutil einen Reifenschaden ein, der ihn viel Zeit kostete. Dazu regte sich Sutil noch über das gefährliche Manöver von Kubica bei der Boxeneinfahrt auf, als der Pole den Deutschen schnitt und einen heftigen Unfall riskierte. Auch Nico Hülkenberg bekam sein Fett weg, weil er eine Kollision der beiden provoziert hatte. Heikki Kovalainen griff Sutil für dessen Verhalten bei Überrundungen an. "Er hat definitiv ein Problem mit seinen Rückspiegeln", sagte Sutil.

Interessant, denn genau das hatte Vettel zuvor Sutil vorgeworfen. Auch dafür hatte ein Sutil in Rage eine Antwort parat, die sich gewaschen hatte. Er sagte bei "auto, motor und sport" zu Vettel: "Er teilt immer schön aus und denkt er ist der Superstar. Da muss er auch mal ein bisschen locker bleiben."

Kanada-GP: Hamilton trotzt der Reifen-Action
Bei der Fahrerparade bekannte Sebastian Vettel Flagge. Von der Red-Bull-Reifenstrategie wenig begünstigt, konnte er im Rennen jedoch wenig Akzente setzen
© Getty
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Bei der Fahrerparade bekannte Sebastian Vettel Flagge. Von der Red-Bull-Reifenstrategie wenig begünstigt, konnte er im Rennen jedoch wenig Akzente setzen
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Beim Start ging es gleich eng zur Sache, auch wenn die fast schon einkalkulierte Safety-Car-Phase ausblieb. Renault-Pilot Petrow war für den ersten Crash verantwortlich
© Getty
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Beim Start ging es gleich eng zur Sache, auch wenn die fast schon einkalkulierte Safety-Car-Phase ausblieb. Renault-Pilot Petrow war für den ersten Crash verantwortlich
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Vitantonio Liuzzi geriet in der ersten Schikane mit Felipe Massa aneinander. Auch Nico Rosberg wurde ausgebremst und fiel zunächst zurück
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Vitantonio Liuzzi geriet in der ersten Schikane mit Felipe Massa aneinander. Auch Nico Rosberg wurde ausgebremst und fiel zunächst zurück
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Sensationell von Platz fünf ins Rennen gegangen, war für Liuzzi im Force India das Rennen schon fast gelaufen, bevor es richtig begonnen hatte
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Sensationell von Platz fünf ins Rennen gegangen, war für Liuzzi im Force India das Rennen schon fast gelaufen, bevor es richtig begonnen hatte
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Sebastian Vettel verteidigte zwar zunächst seinen zweiten Platz vor Fernando Alonso, konnte ihn aber nicht über eine längere Distanz halten
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Sebastian Vettel verteidigte zwar zunächst seinen zweiten Platz vor Fernando Alonso, konnte ihn aber nicht über eine längere Distanz halten
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Kamui Kobayashi setzte seinen Sauber schon ausgangs der ersten Runde im Duell mit Nico Hülkenberg in die Wall of Champions
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Kamui Kobayashi setzte seinen Sauber schon ausgangs der ersten Runde im Duell mit Nico Hülkenberg in die Wall of Champions
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Auch sonst war vieles im Rennen Millimeterarbeit für die Fahrer. Zunächst liefeten sich Buemi und Alonso einen Zweikampf, doch im Hintergrund lauerte schon Lewis Hamilton
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Auch sonst war vieles im Rennen Millimeterarbeit für die Fahrer. Zunächst liefeten sich Buemi und Alonso einen Zweikampf, doch im Hintergrund lauerte schon Lewis Hamilton
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Und nur ein paar Runden später löste Lewis Hamilton den bis dato führenden Fernando Alonso von der Spitze ab
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Und nur ein paar Runden später löste Lewis Hamilton den bis dato führenden Fernando Alonso von der Spitze ab
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Im Hinterfeld dagegen klappte nicht jedes Manöver ohne Schäden. Nico Hülkenberg fuhr sich im Duell mit Adrian Sutil seinen Frontflügel kaputt
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Im Hinterfeld dagegen klappte nicht jedes Manöver ohne Schäden. Nico Hülkenberg fuhr sich im Duell mit Adrian Sutil seinen Frontflügel kaputt
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Von den abbauenden Reifen der Konkurrenz unbeeidruckt, raste Lewis Hamilton souverän seinem zweiten Saisonsieg entgegen
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Im Ziel wollte ihm nicht nur seine Freundin Nicole Scherzinger zu dem Erfolg gratulieren
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Auch eine junge Gratulantin verpasste dem Briten ein Siegerküsschen
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Der Rest war Feier: Lewis Hamilton führt nun auch die WM-Wertung der Fahrer vor seinem Teamkollegen Jenson Button an
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Platz 4: Nico Hülkenberg (Saisonziel: Barrichello schlagen, Punkte holen)

Prognose: Platz 10 - 1 WM-Punkt

Ergebnis: Platz 13 - keine WM-Punkte

Bei allem Chaos konnte Hülkenberg immerhin seinen Williams-Kollegen Rubens Barrichello schlagen. Sowohl im Qualifying, als er die Top Ten nur hauchdünn verpasste, als auch im Rennen, obwohl er einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen musste. Der war die Folge von bereits erwähnter Kollision mit Sutil. Die kostete Hülkenberg letztlich durchaus mögliche WM-Punkte. Der Speed dafür war vorhanden.

"Ich war bei den Unfällen in der zweiten Kurve zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle. Ich glaube, ich war nach der ersten Runde Sechster oder Siebter", freute sich Hülkenberg über seinen Blitzstart.

Gridgirls: Die schönsten Girls aus Montreal
Die heißesten Girls beim Kanada-GP in Montreal
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Platz 5: Michael Schumacher (Saisonziel: Um den WM-Titel fahren)

Prognose: Sieg - 25 WM-Punkte

Ergebnis: Platz 11 - keine WM-Punkte

Die Prognose war Wunschdenken, das Ergebnis entsprechend weit davon entfernt. Besonders desolat war Schumachers Qualifying. Platz 13 war indiskutabel, auch wenn im Nachhinein ein Problem mit den Bremsscheiben festgestellt wurde.

Aber es war nicht alles schlecht. Nach sehr gutem Start lag Schumacher sogar kurzzeitig auf Platz drei, dann hatte er aber wie Sutil bei einer leichten Kollision mit Kubica Pech und fiel mit einem Reifenschaden weit zurück. Die zahlreichen Überholmanöver gegen ihn am Ende sahen schlecht aus, waren aber dadurch zu erklären, dass Schumacher fast das halbe Rennen auf den weichen Reifen absolvieren musste. Er war schlichtweg hilflos.

"Ohne den Reifenschaden wäre ich in einer guten Position gewesen. Das können wir als Erkenntnis zu den nächsten Rennen mitnehmen", tröstete sich Schumacher.

Platz 6: Timo Glock (Saisonziel: Ins Ziel kommen, bestes der neuen Teams werden)

Prognose: keine WM-Punkte

Ergebnis: Ausfall - keine WM-Punkte

Ganz schwieriges Wochenende. Im Training stand Glock oft mit technischen Problemen an der Box, im Qualifying ging es eher gegen HRT als gegen Lotus. Im Rennen war das Auto nach einer frühen Kollision mit Bruno Senna nachhaltig beschädigt und ging zehn Runden vor Schluss mit Problemen an der Servolenkung endgültig kaputt. Glock ist nach wie vor nicht um seinen Job zu beneiden.

"Es war toll, wieder in Kanada zu fahren. Aber das Wochenende war schwierig für uns. Hoffentlich geht es in Valencia besser", sagte Glock. Man kann es ihm nur wünschen.

Stand in der Fahrer- und Konstrukteurs-WM

Alexander Mey

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Breitere Reifen, breitere Autos. Wir die Formel 1 durchs neue Reglement spannender?

Michael Schumacher wurde 1997 mit einem zwei Meter breiten Ferrari Weltmeister in der Formel 1
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