Formel 1

Schumacher sorgt für volle Ränge in Hockenheim

SID
2006 konnte Schumacher zuletzt am Hockenheimring gewinnen. Damals noch für Ferrari
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Für den Großen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring am 25. Juli sind bereits 55.000 Tickets verkauft worden. Damit winkt den Veranstaltern erstmals wieder ein Gewinn.

Das Comeback von Michael Schumacher sorgt für volle Tribünen beim Großen Preis von Deutschland am 25. Juli auf dem Hockenheimring.

Für den Rennsonntag sind bereits 55.000 Tickets verkauft, womit den im Vorjahr noch kurz vor der Aufgabe stehenden Organisatoren nach drei Formel-1-Rennen mit Millionenverlusten erstmals wieder ein Gewinn winkt.

Tickets zwischen 99 und 499 Euro

"Nach Schumachers Zusage für die Formel-1-Rückkehr war ein Hype vorhanden. Die Zahlen sind nach oben gegangen und wir sind nicht mehr weit weg von einem Null-Ergebnis", sagte Georg Seiler, Geschäftsführer der Hockenheimring GmbH, am Rande des Großen Preises von Spanien.

Wenn wie beim letzten Formel-1-Rennen in Hockenheim im Jahr 2008 62.000 Zuschauer kommen würden, wäre bereits eine ausgeglichene Bilanz erreicht. Die Tickets für das gesamte Wochenende kosten zwischen 99 und 499 Euro, auf der speziellen Sebastian-Vettel-Tribüne inklusive Camping 199 Euro.

"Wir hoffen, dass Schumacher beginnt zu gewinnen"

Das Fassungsvermögen beträgt 75.000 und inklusive der Zusatztribünen sogar 120.000 Zuschauer, deshalb hofft Seiler jetzt auf eine Steigerung des Rekord-Weltmeisters Schumacher: "Wir hoffen, dass Schumacher beginnt zu gewinnen. Dann müsste es auch mit Blick auf insgesamt sechs deutsche Fahrer ein ausverkauftes Haus werden - alles andere wäre unverständlich."

Im Vorjahr war das Rennen am Hockenheimring wegen eines befürchteten Verlustes von sechs Millionen Euro noch gefährdet, doch nach finanziellen Zugeständnissen von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone wurde der Vertrag bis 2018 verlängert.

Das deutsche Formel-1-Rennen findet im Wechsel mit dem Nürburgring statt, der 2011 wieder Ausrichter ist.

Die Stadt Hockenheim ist zu 94 Prozent an der Hockenheimring GmbH und damit auch an allen auftretenden Verlusten beteiligt. Seiler: "Wir haben bisher noch keinen einzigen Steuer-Euro bekommen und hoffen diesmal wieder auf einen Gewinn."

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