Sonntag, 23.05.2010

Neues aus der Königsklasse

Webber will Wechsel nicht ausschließen

WM-Spitzenreiter Mark Webber denkt über seine Zukunft und einen möglichen Abschied von Red Bull am Saisonende nach. Lewis Hamilton bekommt Post aus Melbourne. Von der Polizei. Wegen eines Verkehrsdelikts.

Mark Webber fühlt sich noch wie ein Fisch im Wasser bei Red Bull
© Getty
Mark Webber fühlt sich noch wie ein Fisch im Wasser bei Red Bull

Webber macht sich Gedanken: WM-Leader Mark Webber hat in einem Interview nicht ausgeschlossen, dass er Red Bull am Ende der laufenden Saison den Rücken kehren könnte.

"Ich habe gerade zwei Rennen hintereinander gewonnen und schon fragen mich die Leute, für wen ich nächstes Jahr fahren werde", sagte der Australier gegenüber der englischen "Mail on Sunday".

Er habe ein sehr gutes Verhältnis mit allen Mitgliedern des Red-Bull-Teams, "aber das Geschäft ist sehr schnelllebig und man weiß nie, was im nächsten Moment um die Ecke kommt." Ein Interessent könnte Ferrari sein. Felipe Massas Vertrag bei den Italienern läuft Ende des Jahres aus.

Entscheidung im Juli

Webber geht davon aus, dass eine Entscheidung über seine sportliche Zukunft im Juli fallen werde. Zunächst wolle er sich voll auf das nächste Rennen, den Türkei-GP in Istanbul am kommenden Wochenende konzentrieren.

Webber gewann zuletzt souverän in Monte Carlo und katapultierte sich in der WM-Fahrerwertung an erste Stelle. Sein deutscher Teamkollege Sebastian Vettel ist punktgleich Zweiter.

Monaco-GP, Rennen: Viel Gelb bei Webber-Sieg
Auf die Sektdusche nach dem Rennen folgte das kalte Bad: Vettel (l.) und Webber auf dem Sprung in den Hafen von Monaco
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Auf die Sektdusche nach dem Rennen folgte das kalte Bad: Vettel (l.) und Webber auf dem Sprung in den Hafen von Monaco
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Mit einem Rückwärts-Salto klatscht Mark Webber in den Red-Bull-Swimming Pool von Monaco
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Mit einem Rückwärts-Salto klatscht Mark Webber in den Red-Bull-Swimming Pool von Monaco
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Später plantschen Sebastian Vettel und Mark Webber gemeinsam im Becken
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Später plantschen Sebastian Vettel und Mark Webber gemeinsam im Becken
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Anschließend ließ sich der Australier noch ausgiebig feiern
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Anschließend ließ sich der Australier noch ausgiebig feiern
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Bei dem Rennen vor seiner Haustür durfte Prinz Albert von Monaco (r.) natürlich nicht fehlen
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Bei dem Rennen vor seiner Haustür durfte Prinz Albert von Monaco (r.) natürlich nicht fehlen
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Mark Webber kam gut weg und führte das Feld vom Start weg souverän an
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Mark Webber kam gut weg und führte das Feld vom Start weg souverän an
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Jenson Button musste seinen McLaren gleich zu Beginn abstellen. Sein Team hatte vergessen, eine Kühlerabdeckung vor dem Rennen abzunehmen
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Jenson Button musste seinen McLaren gleich zu Beginn abstellen. Sein Team hatte vergessen, eine Kühlerabdeckung vor dem Rennen abzunehmen
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Die Streckenposten hatten einen intensiveren Tag als Kurzarbeiter Button und mussten immer wieder ihre gelben Flaggen schwenken
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Die Streckenposten hatten einen intensiveren Tag als Kurzarbeiter Button und mussten immer wieder ihre gelben Flaggen schwenken
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Mark Webber steuerte seinen Red Bull souverän durch die Gassen von Monte Carlo
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Mark Webber steuerte seinen Red Bull souverän durch die Gassen von Monte Carlo
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Am Ende jubelt der Australier über seinen zweiten Sieg in Folge
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Am Ende jubelt der Australier über seinen zweiten Sieg in Folge
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Aber auch Sebastian Vettel rang sich als Zweiter ein Lächeln ab. Beide liegen in der Gesamtwertung nun ganz vorne
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Aber auch Sebastian Vettel rang sich als Zweiter ein Lächeln ab. Beide liegen in der Gesamtwertung nun ganz vorne
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Lewis gibt Gummi: Unüberlegtes Machogehabe am Steuer hat Ex-Champion Lewis Hamilton jetzt eine Anzeige durch die Polizei von Melbourne eingebracht.

Der McLaren-Pilot hatte am 26. März, Stunden nach dem Freien Training zum Australien-GP, in seinem Mercedes illegale Kunststücke auf einer öffentlichen Straße vollführt.

Dafür bekam er jetzt die Quittung in Form einer Vorladung. Hamilton darf sich am 24. August vor dem Magistrates' Court in Melbourne einfinden. Ob seine Anwesenheit vor Gericht tatsächlich vonnöten sein wird, ist noch nicht klar.

Noch am Abend seiner Eskapaden hatte der 25-Jährige ein Statement abgegeben: "An diesem Abend bin ich in völlig unverantwortlicher Weise gefahren und deshalb von der Polizei angehalten worden. Mein Verhalten war dumm und ich möchte mich dafür entschuldigen."

Rätselraten in der R-Frage: "Es gibt keinen Reifenkrieg"

SPOX

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