Montag, 03.05.2010

Neues aus der Königsklasse

Alonso vs. Massa: Stallkrieg bei Ferrari?

Jaime Alguersuari saugt alles wie ein Schwamm auf, Fernando Alonso fand das Leben leichter, als Schumi in Rente war und der Vulkan macht Virgin das Leben richtig schwer. Außerdem: Eskaliert das Duell zwischen Alonso und Felipe Massa.

Fernando Alonso und Felipe Massa sind Kollegen und Konkurrenten zugleich
© Getty
Fernando Alonso und Felipe Massa sind Kollegen und Konkurrenten zugleich

Stallkrieg bei Ferrari? Gute Freunde sind Fernando Alonso und Felipe Massa mit Sicherheit nicht. Ganz im Gegenteil: Das Verhältnis der beiden Ferrari-Piloten ist äußerst gespannt. Das glaubt zumindest der ehemalige Formel-1-Pilot Martin Brundle.

Er wittert sogar einen Stallkrieg. "Ich sehe durchaus etwas Spannung in dieser Beziehung und weiß, dass Massa nicht gerade erbaut war über das Boxenmanöver von Alonso. Da darf man sicherlich eine Reaktion erwarten", sagte er der "BBC".

Auch Spekulationen, Massa könnte nach der Saison durch Robert Kubica ersetzt werden, findet der Brite mehr als verständlich. "Viele Teams setzen auf Kontinuität, um eine Beziehung zwischen Fahrer und Team aufzubauen, damit sie Jahr für Jahr Autos bauen können, die perfekt zu den Piloten und deren Fahrstilen passen. Sollte aber ein Fahrer wie Kubica auf dem Markt sein, müsste sich das Team sehr genau damit auseinander setzen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Kubica 2011 ein Roter ist."

Ohne Schumi war es besser: Es gibt auch ein Leben nach Michael Schumacher. Und es ist sogar einen Tick besser. Das fand Fernando Alonso heraus, als Schumi in den eigentlich wohlverdienten Ruhestand trat.

Und deshalb ist er auch froh, dass sich der siebenfache Weltmeister bei seiner Rückkehr für Mercedes statt für die Scuderia entschied. "Wir sind jetzt ein bisschen freier", gab er bei der italienischen Zeitung "Corriere della Sera" zu.

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Schwamm drüber: Alguersuari ist ein Schwamm. Jawohl. Das sagt er nämlich selbst über sich. "Ich muss noch so viel lernen. Ich bin im Moment wie ein Schwamm und sauge so viel Erfahrung auf, wie ich kann. Der Speed wird besser, aber ich kann immer noch nicht 100 Prozent aus dem Auto herausholen", sagt der Toro-Rosso-Pilot auf "motorsport-total.com".

Trotzdem freut sich der Spanier ganz besonders auf sein Heimrennen in Barcelona. "Jedes Mal, wenn ich dort gefahren bin, war es etwas Besonderes. Es ist meine Heimstrecke und ich habe dort viele Fans, die für eine tolle Stimmung sorgen. Ich fahre zum ersten Mal beim Spanien-GP und ich gehe davon aus, dass viele meiner Freunde und Fans dabei sein werden."

Vulkan bringt alles durcheinander: Nicht ganz im Soll ist derzeit Virgin. Eigentlich war der Plan, beide Boliden mit größeren Tanks auszurüsten, doch durch das Aschewolken-Chaos kam es zu gravierenden Verzögerungen im Update-Projekt.

Nun wird nur ein Wagen aufgerüstet auf die Strecke gehen - fahren wird ihn Timo Glock.

Beim technischen Direktor Nick Wirth  ist die Enttäuschung riesengroß. "Es ist eine bittere Pille, die wir schlucken müssen. Obwohl wir unermüdlich gearbeitet haben, um die neuen Boliden vorzubereiten, sind wir aufgrund des Vulkans nicht in der Lage gewesen, das zweite Auto rechtzeitig fertigzustellen", sagte Wirth auf "motorsport-total.com".

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