Montag, 12.04.2010

Formel 1

FIA beendet Rechtsstreit mit Briatore

Die FIA hat die Türen für eine Rückkehr von Flavio Briatore und Pat Symonds in die Formel 1 im Jahr 2013 geöffnet. Ein Vergleich zwischen den Parteien beendete den Rechtsstreit.

Flavio Briatore leitete in der Formel 1 den Benetton- und Renault-Rennstall
© sid
Flavio Briatore leitete in der Formel 1 den Benetton- und Renault-Rennstall

Der Motorsport-Weltverband FIA hat den Rechtsstreit mit dem ehemaligen Renault-Teamchef Flavio Briatore beendet und einen Vergleich geschlossen. Durch die Vereinbarung kann der Italiener im Jahr 2013 in die Formel 1 zurückkehren.

Briatore war im vergangenen Jahr lebenslang aus der Formel 1 verbannt worden, weil er Nelson Piquet junior 2008 in Singapur zu einem absichtlichen Unfall überredet hatte, um Teamkollege Fernando Alonso zum Sieg zu verhelfen.

Duo zieht alle juristischen Schritte gegen FIA zurück

Der Vergleich gilt auch für den damaligen Technikchef Pat Symonds, der für fünf Jahre ausgeschlossen worden war. "Sie haben sich verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2012 keinen Posten in der Formel 1 zu übernehmen. Bis zum Ende der Saison 2011 gilt dies auch für alle Wettbewerbe im FIA-Kalender", hieß es in einer Erklärung des Weltverbandes.

Briatore und Symonds hätten die Verantwortung für den absichtlichen Crash übernommen, sich entschuldigt und ihr Bedauern ausgedrückt, teite die FIA mit.

Briatore und Symonds zogen zudem alle weiteren juristischen Schritte und Forderungen gegen die FIA zurück.

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