Samstag, 24.04.2010

Neues aus der Königsklasse

"Rossi? Eine großartige Idee"

Der Fiat-Boss will Motorrad-Ass Valentino Rossi im Ferrari sehen, ein Geschäftsmann möchte die Formel 1 mit Geld zurück nach Indianapolis locken. Stefan GP baut eine eigene Rennstrecke in Serbien und wollte vor der Saison Sebastien Loeb verpflichten. Dazu: Steht Pedro de la Rosa bei Sauber vor dem Aus? News aus der Königsklasse.

MotoGP-Pilot Valentino Rossi testete bereits mehrfach für Ferrari
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MotoGP-Pilot Valentino Rossi testete bereits mehrfach für Ferrari

Stefan GP, reloadet: Nach dem Aus von USF1 wollte der serbische Geschäftsmann Zoran Stefanovic mit den aufgekauften Resten des Toyota-Teams in die F1 einsteigen. Und wurde abgewiesen. Wohl auch, weil Stefanovic unter Betrugsverdacht stand.

Jetzt geht er in die Offensive. Für 2011 wolle man sich erneut bewerben und außerdem eine Formel-1-taugliche Rennstrecke in der Nähe von Belgrad bauen, heißt es vom Team. "Das ist der Beweis, dass wir eine Hightech-Firma sind, und ernsthaft ein langfristiger Teil der Formel 1 sein wollen", sagt Stefanovic. Auf Toyota-Unterstützung kann er dabei nicht bauen. Der Konzern hat bereits bekannt gegeben, dass man mit dem Projekt nichts mehr zu tun haben möchte. Im Gegenzug will man ein eigenes Technologie-Zentrum bauen, heißt es.

Außerdem verriet das Team, mit welchen Fahrern man im Winter verhandelt hatte. Zwölf Namen stehen auf der Liste. Darunter neben Jacques Villeneuve und Ralf Schumacher auch Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb, Christian Klien und Takuma Sato.

Back to Indianapolis? 2012 soll die Formel 1 in die USA zurückkehren - wenn möglich auf den Traditionskurs nach Indianapolis. "Indy ist der richtige Ort", sagt US-Geschäftsmann Zak Brown, der mit seiner Firma "Just Marketing International" einen großen Teil dazu beitragen will. So hat er etwa einen Sponsor aufgetrieben, der 400.000 US-Dollar beisteuern will, um Bernie Ecclestone von einer Rückkehr zu überzeugen. "Wenn die Finanzen geklärt sind, könnte man morgen die Tore öffnen und ein Rennen fahren", sagt Brown. "Jeder will es, da gibt es keinen Zweifeln. Es geht nur darum, alle Puzzleteile zusammenzufügen."

China-GP, Gridgirls: Glücksbringer im Regen
Die Gridgirls des China-GP in Shanghai
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Rossi im Ferrari. Dieses Szenario wird immer wahrscheinlicher. Denn nach Ferrari-Boss Luca di Montezemolo will nun auch Fiat-Chef Sergio Marchionne das italienische Motorrad-Ass in der F1 sehen. "Luca will einen dritten Ferrari für Valentino. Das ist eine großartige Idee, falls er Lust darauf hat", sagt Marchionne. Und dessen Wort hat Gewicht. Schließlich ist Fiat Hauptsponsor von Rossis Yamaha-Team. Es liegt also nur an Rossi. Doch der hat bereits erklärt, dass er einen Wechsel in die Königsklasse für unwahrscheinlich hält. Dennoch: Sein aktueller Vertrag läuft zum Saisonende aus.

Pedro de la Rosa vor dem Aus? Bereits seit einiger Zeit gibt es Gerüchte, dass der Spanier bei Sauber auf der Abschussliste steht. Zwar lässt sich die Krise des Privat-Teams nicht unbedingt an seinen Leistungen festmachen, dennoch spricht ein Faktor ganz klar gegen ihn: Geld. Denn das braucht Sauber dringend und gleich mehrere Fahrer mit erheblicher Sponsoren-Unterstützung klopfen an die Tür. Neben Pastor Maldonado fiel zuletzt auch der Name Luca Filippi. Rund zehn Millionen Euro soll der 24-jährige Italiener mitbringen. Kontakt mit Teamchef Peter Sauber hat er bereits bestätigt.

Di Montezemolo will Rossi für dritten Ferrari

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