Montag, 05.04.2010

Malaysia-GP: Die Top 8 aus Sepang

Unser Feind - das Internet

Toll, dieser Malaysia-GP. Endlich hat ein Deutscher mal ein Rennen gewonnen. Sebastian Vettel war der Glückliche. Michael Schumacher schied aus und kommt zur Strafe auch nicht in den Top 8 vor. Dafür gibt jede Menge andere Anekdoten und Kuriositäten.

Fernando Alonso (l.) und Sebastian Vettel stehen beide mit dem World Wide Web auf Kriegsfuß
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Fernando Alonso (l.) und Sebastian Vettel stehen beide mit dem World Wide Web auf Kriegsfuß

Platz 8: April, April!

Lustige Scherze gab es am 1. April in Malaysia. Zum Beispiel von Toro Rosso, die die Meldung herausgaben, sie hätten eine ihrer Tankanlagen zu einer Eismaschine umgebaut. Die ersten 25 Besucher sollten ein Gratis-Eis bekommen, aber Vorsicht, mit Benzingeschmack. Nico Hülkenberg sorgte für staunende Gesichter, als er verkündete, seinen Namen in Nico Hulker zu ändern. Er ließ sogar seinen Manager Willi Weber zu Wort kommen, der die neue Taufe mit Marketing-Gesichtspunkten begründete. Hülkenberg sei viel zu lang.

Platz 7: Renault-Rowdys

Robert Kubica und Witali Petrow haben sich am Wochenende als ziemliche Rowdys entpuppt. Kubica drängelte sich im Qualifying einfach ganz dreist vor alle anderen, als er sich an der roten Ampel in der Boxengasse nicht artig hinten anstellte, sondern sich einfach neben den Ersten Adrian Sutil mogelte und den dann ausbeschleunigte. Frechheit siegt eben. Petrow war nach seinem vorzeitigen Aus im Zeittraining so sauer, dass er etwas zu energisch aus dem Cockpit aufsprang und mit dem Helm den Bildschirm in der Garage abräumte. Zum Glück nur mit dem Helm, denn sonst hätte es mächtige Kopfschmerzen gegeben.

Platz 6: Sauber reingefallen

Sauber ging eigentlich mit ziemlich vielen Vorschusslorbeeren in die Saison. Umso bitterer ist die Bilanz der sympathischen Schweizer nach drei Rennen. Sie haben bisher einmal das Ziel erreicht, nur Pedro de la Rosa war dieses im Rennsport nicht ganz unwichtige Vergnügen in Melbourne vergönnt. Kamui Kobayashi schied bisher immer aus und blickt nach drei Rennen auf gigantische 19 Rennrunden zurück.

Platz 5: Irvine on Air

Eddie Irvine ist wieder da. Zwar nicht auf der Rennstrecke - wobei, was Schumi kann, kann Irvine doch auch - aber immerhin im Fahrerlager. Er kommentiert seit neuestem in der Radiosendung "talksport". "Diese Show wird unter die Oberfläche des Sports gehen und den Hörern eine Seite aufzeigen, von der sie bisher nicht einmal wussten, dass es sie gibt", sagte Irvine. Da sind wir aber mal gespannt. Um ein deftiges Wort war unser Eddie schließlich noch nie verlegen.

Platz 4: Wet-T-Shirt-Jenson

Jenson Button hatte Pech mit dem Wetter. Nein, es geht nicht um seinen Dreher im Qualifying. Es geht vielmehr um seine Erkundungsrunde um den Kurs im Vorfeld des Rennwochenendes. Button und einige McLaren-Teammitglieder kamen in einen Wolkenbruch rein und mussten die Flucht ergreifen. Doch alles Unterstellen half am Ende nichts, Button kam klatschnass zurück ins Motorhome. Dort hatte zu allem Überfluss auch noch der Blitz eingeschlagen, sodass er sein folgendes Pressegespräch im Dunkeln abhalten musste. Ein rundum gelungener Tag also.

Die Gridgirls des Malaysia-GP: Süß? Sauer? Scharf!
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Platz 3: Alki-Vettel hasst Facebook

Ach ja, der Sebastian. Glückwunsch zum Sieg! Und Glückwunsch auch zu den großartigen Bekenntnissen rund um den Malaysia-GP. Da war zunächst das Geständnis, so neumodischen Kram wie Facebook oder Twitter überhaupt nicht leiden zu können. "So was mache ich nicht", bekannte Vettel auf die Frage, wie er denn während der Saison mit seinen Freunden Kontakt halte. So hat er sicher auch nicht auf Facebook gepostet, dass er bei der Siegerehrung so einen tiefen Riss aus der Schampus-Pulle genommen hat, dass er sofort einen im T hatte. Kein Wunder, schließlich hat er auch "geschwitzt wie verrückt".

Platz 2: Kinderspaß mit Mark Webber

Das kommt davon, wenn man als Ü30 noch einmal so richtig kindisch sein will. Mark Webber hatte nach seiner Pole-Position im Qualifying plötzlich die Idee, dass es doch total lustig wäre, auf dem Geländer eine Treppe runterzurutschen. Leider bekam er dabei aber so viel Schwung, dass er am Ende der Treppe gegen eine Wand knallte. Ergebnis: Eine blutende Hand und ein Pflaster, das ihn daran erinnert, dass man in seinem Alter nicht mehr allzu kindisch sein sollte.

Platz 1: "Knigge" für Verkehrs-Rüpel

FIA-Boss Jean Todt will nur das Beste für die Formel-1-Piloten. Um sie vor sich selbst zu schützen, will er eine Liste mit Verhaltensregeln für das jeweilige Gastgeberland der Rennen verfassen. Dort soll dann zum Beispiel stehen, dass man in Australien auf der Straße keine Burnouts mit dem Privatauto machen darf. Das hatte Lewis Hamilton nämlich getan und war dafür von der Polizei bestraft worden. Eine Art "Knigge" also für die geborenen Bleifüße.

Eine Idee, die Fernando Alonso übrigens ziemlich albern findet. In Sepang darauf angesprochen, hatte er nur ein müdes Lächeln übrig und sagte: "Wenn ein 25-Jähriger einen Sportwagen fährt und mit den Reifen etwas Lärm macht, wir eine Woche darüber reden und eine Benimm-Liste anfertigen, dann ist das meiner Meinung nach völlig übertrieben." Vielleicht redet Alonso ja auch nur so, weil er selbst in Melbourne privat ein bisschen aufs Gas getreten hat. Dumm nur, dass er dabei mit einer Handy-Kamera gefilmt wurde. Eine Tatsache, über die Alonso übrigens alles andere als amused war.

Rennanalyse: So lief der Malaysia-GP

Alexander Mey

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