Mittwoch, 28.04.2010

Neues aus der Königsklasse

Alonso warnt Hamilton

Fernando Alonso prophezeit, dass Lewis Hamilton bald für seine Manöver bestraft werden könnte. Kimi Räikkönen weiß nicht, ob er in die Formel 1 zurückkehren will - und Sauber will die Top-Teams in Angriff nehmen... Die neuesten News aus der Königsklasse.

Fernando Alonso und Lewis Hamilton liegen in der WM mit jeweils 49 Punkten auf Rang drei
© Getty
Fernando Alonso und Lewis Hamilton liegen in der WM mit jeweils 49 Punkten auf Rang drei

Alonso über Hamiltons Fahrstil: Es war in den bisherigen Rennen ein bekanntes Spiel: Lewis Hamilton wird wegen einiger fragwürdiger Manöver verwarnt, kommt aber ohne Strafe davon. Geht es nach Fernando Alonso, sollte Hamilton aufpassen, sonst könnte es den McLaren-Piloten bald erwischen. "Lewis hat einige Verwarnungen bekommen und wenn er im nächsten Rennen wieder etwas anstellt, auch wenn es noch so gering ist, dann wird er aufgrund der beiden vergangenen Rennen eine Strafe kassieren", sagte Alonso der "Marca".

Der Spanier bemängelt zwar die fehlende Konstanz bei den Entscheidungen, hat aber kein Problem damit, dass Hamilton nur verwarnt wurde. Alonso konzentriert sich ganz auf seinen ersten Heim-GP als Ferrari-Fahrer und ist zuversichtlich, in Barcelona um den Sieg fahren zu können.

Kimi Räikkönen zurück in die Formel 1? Kimi Räikkönen ist weiter unentschlossen, ob er in der nächsten Saison in die Formel 1 zurückkehren soll. Man könnte ja meinen, dass er stark zu einer Fortsetzung seiner Rallye-Karriere tendieren müsste. Schließlich ist er dort nach einem schwierigen Start zuletzt immer besser in Schuss gekommen und glänzte in der Türkei mit einem starken fünften Rang.

Dennoch sagte Räikkönen der finnischen Tageszeitung "Turun Sanomat": "Es hat sich nichts getan. Weder in die eine noch in die andere Richtung. Ich habe keine Eile und werde abwarten, was sich für Möglichkeiten für mich ergeben. Dann werde ich schauen, was für mich am interessantesten ist - und was mir am meisten Spaß macht." Klar scheint auf jeden Fall, dass Räikkönen das lässigere Umfeld im Rallye-Zirkus genießt. "Wenn die Formel 1 die Zeit 20 Jahre zurückdrehen könnte, wäre es so, wie es jetzt beim Rallyefahren ist. Es ist zwar professionell, aber es ist einfach ein bisschen relaxter alles", so Räikkönen.

Sauber will zurück in die Erfolgsspur: Vier Rennen, kein einziger Punkt. Schlechter hätte der Saisonstart für die Schweizer wirklich nicht verlaufen können. Das Hauptübel: massive Probleme bei der Zuverlässigkeit. Für die Wende zum Guten soll jetzt James Key sorgen. Der neue Technische Direktor ist optimistisch, dass das Ruder herumgerissen werden kann. "Natürlich hat die Zuverlässigkeit oberste Priorität und das Team arbeitet bereits daran. Es lief alles etwas unglücklich, denn bei den Wintertests gab es keinen Hinweis auf Probleme bei der Zuverlässigkeit", sagte Key gegenüber "Autosport".

Um das Problem in den Griff zu bekommen, wird es schon in Barcelona erste Updates für den C29 geben. Key hält den Sauber grundsätzlich für ein "sehr gelungenes Auto", das nun nur in die richtige Richtung weiterentwickelt werden muss. Vor allem die Aerodynamik und die Geschwindigkeit auf den Geraden sollen besser werden. Key macht keinen Hehl daraus, dass er bei Sauber große Ziele hat: "Momentan ist die Situation so, dass es ein Mittelfeld gibt, mit Renault und Force India an der Spitze. Ich sehe keinen Grund, wieso wir den Rückstand nicht aufholen sollten. Es wird vielleicht einige Zeit dauern, aber wir können das schaffen. Und dann nehmen wir die vier Top-Teams in Angriff."

Bilder des Tages - 28. April
Beim 103:81-Sieg der Dallas Mavericks gegen die San Antonio Spurs steuerte Dirk Nowitzki (l.) 15 Punkte und 9 Rebounds bei. In der Serie liegt Dallas nur noch 2-3 hinten
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Da helfen auch keine Spiderman-Skills. Raul Ibanez von den Philadelphia Phillies kann den Ball im MLB-Spiel gegen die San Francisco Giants nicht fangen
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Die Fans stehen Kopf. Nicklas Lidström erreicht durch einen 6:1-Sieg über die Phoenix Coyotes mit seinen Detroit Red Wings die nächste Runde in den NHL-Stanley-Cup-Playoffs
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Pokerface: Charley Hoffman trainiert ganz lässig für die Quail Hollow Championship in North Carolina
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Ein echtes Kraftpaket: Jelena Jankovic im Match gegen Gisela Dulko aus Argentina am dritten Tag des WTA Porsche Tennis Grand Prix Turniers in Stuttgart
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Jetzt ist Tiefenentspannung angesagt: Mark Allen konzentriert sich im Viertelfinale der Snooker-Weltmeisterschaft in Sheffield ganz genau
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Brawn vs. Button: In der letzten Saison waren sie noch unzertrennlich: Ross Brawn und Jenson Button. Jetzt sind sie harte Konkurrenten geworden. "Ich war enttäuscht davon, dass Jenson uns verließ", sagte Brawn der "Sun". "Er hatte den Eindruck, die Leute könnten glauben, er habe die WM nur deshalb gewonnen, weil er im besten Auto saß. Er hat uns verlassen, um zu beweisen, dass er es auch anderswo schaffen kann." Auch wenn es "an der Rennstrecke keine Freunde gibt", ist Brawn aber nicht nachtragend.

"Wir sind noch immer Freunde. Auf dem Rückflug von Malaysia waren wir im selben Flugzeug und haben uns nett unterhalten", berichtet Brawn. Er weiß auch, was Button bei McLaren so motiviert. "Er will sich mit dem Typen messen, der möglicherweise der schnellste und talentierteste Junge im Motorsport ist: Lewis Hamilton. Jenson hat sich einer riesigen Herausforderung gestellt und verkauft sich bislang richtig gut", lobt Brawn.

Weniger gut verkauft sich Comebacker Michael Schumacher. Beunruhigt ist Brawn deshalb aber überhaupt nicht. "Michael ist wild entschlossen, wieder Erfolg zu haben. Er ist selbst sein schärfster Kritiker und verfällt jetzt nicht in Panik, weil es nicht gut gelaufen ist. Shanghai war ohne Frage eine Enttäuschung, aber wir verstehen immer besser, was die Gründe dafür waren und werden daraus lernen. In Barcelona muss die Performance besser sein", so Brawn.

Frauen in die Formel 1? Eine neue FIA-Kommission, die dafür sorgen soll, dass Frauen verstärkt in allen Bereichen des Motorsports teilnehmen können, hat ihre erste Sitzung abgehalten. Die "Women and Motor Sport Commission" traf sich unter der Führung des ehemaligen Rallye-Stars Michele Mouton.

"Die Mitgliedschaft der FIA besteht in der ganzen Welt aus Männern und Frauen. Beide haben im Motorsport eine identische Rolle zu spielen. Wir werden es unterstützen und fördern, dass mehr Frauen die Möglichkeit bekommen, auf allen Ebenen im Motorsport teilzunehmen", so FIA-Präsident Jean Todt. Na dann darf man ja gespannt sein...

10 Millionen für Alonsos Daumen


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