Freitag, 12.03.2010

SPOX-Serie: Countdown zum Schumi-Comeback

Tunnel-Debakel und Vierstopp-Wahnsinn

16 Jahre lang fuhr Michael Schumacher in der Formel 1, bevor er 2006 seine Karriere beendete. Bis jetzt: Denn am 14. März wird Schumi wieder in der Startaufstellung stehen - 19 Jahre nach seinem Debüt. SPOX zählt die Tage bis zum Comeback und erinnert im Countdown an die bisherigen 16 WM-Jahre des Michael Schumacher. Teil 14: 2004.

Michael Schumacher humpelte nach seinem Monaco-Crash zuürck an die Box
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Michael Schumacher humpelte nach seinem Monaco-Crash zuürck an die Box

Team: Ferrari

WM-Platzierung: Weltmeister

WM-Punkte: 148

Ferrari auf dem absteigenden Ast, die rote Dominanz ist endlich gebrochen. Viele Hoffnungen hegten die Konkurrenten der Scuderia im Vorfeld der 2004er Saison. Schließlich hatte Ferrari 2003 geschwächelt, den Titel nur mit Ach und Krach gewonnen.

Jetzt waren sie fällig, das redeten sich McLaren-Mercedes, BMW-Williams und Renault gerne ein. Weiter daneben hätten sie alle kaum liegen können, denn die 2004er Saison des Michael Schumacher war nahezu perfekt.

Sein Auto, der F2004, war vom ersten Rennen an allen haushoch überlegen. Den drei mitfavorisierten Teams sowieso, aber auch dem Honda von Jenson Button, der als einziger wenigstens halbwegs mit den Roten mithalten konnte.

Die Betonung liegt auf halbwegs. Denn er konnte nicht mehr tun, als sich immer wieder neben Schumacher und Rubens Barrichello stellen und sich mit ihnen über ihre Siege freuen.

Schumacher: "Ein Traumjahr, absolut klasse"

Und Siege gab es reichlich. Zwölf der ersten 13 Rennen gingen an Schumacher, ein unglaublicher Rekord. Bei sieben dieser zwölf Siege stand er auf der Pole-Position, bei acht drehte er die schnellste Rennrunde.

"Ein Traumjahr, absolut klasse", schwärmt Schumacher in seiner Biographie. "Ein bisschen hatten alle unsere Gegner darauf gelauert, dass wir nach 2003 absinken würden. Aber da kannten sie uns schlecht, es lief über das ganze Jahr hinweg sehr gut."

Am Ende waren es 13 Siege, 15 Podestplätze, acht Pole-Positions und zehn schnellste Rennrunden. Und trotzdem gab es auch 2004 Grund zum Ärgern.

Kollision im Tunnel von Monaco

Vor allem in Monaco. Genauer gesagt, im Tunnel von Monaco. Denn dort hatte Schumacher in Führung liegend eine unangenehme Begegnung mit - wem wohl? - Juan Pablo Montoya.

Safety-Car-Phase, Schumacher führt, Montoya ist Zweiter. Schumacher will die Bremsen warm halten, geht im Tunnel voll in die Eisen. Montoya ist überrascht, versucht noch auszuweichen, trifft Schumacher aber dennoch und drückt ihn an die Tunnelwand. Das Vorderrad des Ferrari knickt ab, Schumi humpelt als Dreirad zurück zur Box.

Michael Schumachers Karriere in Bildern
Gestatten: Schumacher, Michael Schumacher. Ein Modellathlet war er immer, nur modisch sind klare Defizite erkennbar. Man beachte die Socken
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Gestatten: Schumacher, Michael Schumacher. Ein Modellathlet war er immer, nur modisch sind klare Defizite erkennbar. Man beachte die Socken
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Schumis Leidenschaft für den Motorsport zeigt sich schon in früher Jugend. Damals allerdings zunächst auf zwei Rädern
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Kommen Ihnen die beiden bekannt vor? Klein Michael Schumacher mit Fliege und Brüderchen Ralf
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Erste Schritte auf vier Rädern: Schumi im Kart
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Erste Schritte auf vier Rädern: Schumi im Kart
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Ende der 80er Jahre feiert Schumi Erfolge in der Formel 3
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Ende der 80er Jahre feiert Schumi Erfolge in der Formel 3
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Einer ist damals jedoch besser als Schumi: Mika Häkkinen. Ob beide hier schon ahnen, dass sie einmal Formel-1-Weltmeister werden?
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Einer ist damals jedoch besser als Schumi: Mika Häkkinen. Ob beide hier schon ahnen, dass sie einmal Formel-1-Weltmeister werden?
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Was nicht mehr viele wissen: Schumi war auch einmal in der DTM am Start - und zwar für Mercedes
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Was nicht mehr viele wissen: Schumi war auch einmal in der DTM am Start - und zwar für Mercedes
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Bekannter ist sein erfolgreiches Intermezzo bei den Mercedes-Junioren im Sportwagen
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Das Trio der jungen Wilden: Michael Schumacher, Karl Wendlinger und Heinz-Harald Frentzen (v.l.)
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Formel-1-Debüt beim Großen Preis von Belgien 1991. Im Jordan fährt Schumi auf den siebten Startplatz, scheidet dann aber früh aus
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Formel-1-Debüt beim Großen Preis von Belgien 1991. Im Jordan fährt Schumi auf den siebten Startplatz, scheidet dann aber früh aus
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Nach nur einem Rennen wechselt Schumacher zu Benetton, wo er gegen die ganz Großen kämpft. Hier: Alain Prost (M.) und Ayrton Senna (r.)
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Mit Senna gerät Schumi 1992 wegen seiner harten Fahrweise heftig aneinander
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Mit Senna gerät Schumi 1992 wegen seiner harten Fahrweise heftig aneinander
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Belgien-GP 1992: Nur ein Jahr nach seinem Debüt feiert Schumi an gleicher Stelle seinen ersten Sieg
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Belgien-GP 1992: Nur ein Jahr nach seinem Debüt feiert Schumi an gleicher Stelle seinen ersten Sieg
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Etwas Abwechslung für zwischendurch: Schumi im Geschwindigkeitsrausch in einem Kampfjet
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Etwas Abwechslung für zwischendurch: Schumi im Geschwindigkeitsrausch in einem Kampfjet
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Schumi kollidiert im letzten Rennen der Saison 1994 mit Damon Hill. Beide scheiden aus, Schumi ist zum ersten Mal Weltmeister
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Schumi kollidiert im letzten Rennen der Saison 1994 mit Damon Hill. Beide scheiden aus, Schumi ist zum ersten Mal Weltmeister
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1995 sind Schumacher und Hill Lieblingsfeinde. In Silverstone boxt der Brite den Deutschen von der Piste
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1995 sind Schumacher und Hill Lieblingsfeinde. In Silverstone boxt der Brite den Deutschen von der Piste
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Das gleiche macht er in Monza noch einmal. Schumi findet es augenscheinlich überhaupt nicht lustig
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Das gleiche macht er in Monza noch einmal. Schumi findet es augenscheinlich überhaupt nicht lustig
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Großer Nürburgring-Moment: Kurz vor Ende des Europa-GP 1995 überholt Schumacher Jean Alesi und gewinnt als erster Deutscher in der Eifel
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Großer Nürburgring-Moment: Kurz vor Ende des Europa-GP 1995 überholt Schumacher Jean Alesi und gewinnt als erster Deutscher in der Eifel
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1996 der Wechsel zu Ferrari. Das erste Jahr läuft bescheiden, aber im Regenchaos von Barcelona fährt Schumi eines seiner besten Rennen
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1997 kommt es zum Familientreffen auf der Strecke. Ralf Schumacher steigt in die Königsklasse ein
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1997 kommt es zum Familientreffen auf der Strecke. Ralf Schumacher steigt in die Königsklasse ein
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Schwarzes Saisonende: Schumi verliert im WM-Showdown gegen Jacques Villeneuve die Nerven und rammt den Kanadier
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Schwarzes Saisonende: Schumi verliert im WM-Showdown gegen Jacques Villeneuve die Nerven und rammt den Kanadier
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Villeneuve wird trotzdem Weltmeister, Schumacher bekommt im Nachhinein alle WM-Punkte der Saison 1997 aberkannt
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Villeneuve wird trotzdem Weltmeister, Schumacher bekommt im Nachhinein alle WM-Punkte der Saison 1997 aberkannt
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1998 ist vor allem wegen der Dreirad-Einlage von Schumi in Spa bekannt. Im Regen fuhr er auf David Coulthard auf, den sicheren Sieg vor Augen
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1998 ist vor allem wegen der Dreirad-Einlage von Schumi in Spa bekannt. Im Regen fuhr er auf David Coulthard auf, den sicheren Sieg vor Augen
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Wieder WM-Showdown im letzten Rennen, wieder verliert Schumi. Er scheidet aus und muss Mika Häkkinen bei der Triumphfahrt zusehen
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Wieder WM-Showdown im letzten Rennen, wieder verliert Schumi. Er scheidet aus und muss Mika Häkkinen bei der Triumphfahrt zusehen
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1999 soll die Revanche folgen, doch es kommt ganz anders. In Silverstone bricht sich Schumi bei einem schweren Crash ein Bein
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1999 soll die Revanche folgen, doch es kommt ganz anders. In Silverstone bricht sich Schumi bei einem schweren Crash ein Bein
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Dann eben im Jahr 2000. Wieder kämpft Schumacher lange gegen Häkkinen, diesmal holt er aber den ersten WM-Titel mit Ferrari
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Dann eben im Jahr 2000. Wieder kämpft Schumacher lange gegen Häkkinen, diesmal holt er aber den ersten WM-Titel mit Ferrari
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Entsprechend groß ist die Partylaune bei Schumi, seiner Pressesprecherin Sabine Kehm und Physiotherapeut Balbir Singh
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Entsprechend groß ist die Partylaune bei Schumi, seiner Pressesprecherin Sabine Kehm und Physiotherapeut Balbir Singh
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2001 und 2002 leistet sich Ferrari in Österreich gleich zweimal eine peinliche Stallorder. Rubens Barrichello schenkt Schumi 2002 den Sieg
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2001 und 2002 leistet sich Ferrari in Österreich gleich zweimal eine peinliche Stallorder. Rubens Barrichello schenkt Schumi 2002 den Sieg
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2003 fährt Schumi in Imola zu seinem wohl traurigsten Sieg. Wenige Stunden vor dem Rennen ist seine Mutter gestorben
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2003 fährt Schumi in Imola zu seinem wohl traurigsten Sieg. Wenige Stunden vor dem Rennen ist seine Mutter gestorben
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Die Saison 2004 dominiert Schumi nach Belieben. Nur in Monaco leistet er sich im Tunnel einen unvergessen dummen Crash mit Juan Pablo Montoya
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Die Saison 2004 dominiert Schumi nach Belieben. Nur in Monaco leistet er sich im Tunnel einen unvergessen dummen Crash mit Juan Pablo Montoya
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Neben der Formel 1 frönt Schumacher immer wieder seinen anderen Hobbies. Darunter Skifahren
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Neben der Formel 1 frönt Schumacher immer wieder seinen anderen Hobbies. Darunter Skifahren
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Auch auf dem Motorrad ist Schumi immer wieder gerne unterwegs. Wohl ein Überbleibsel seiner Leidenschaft in der Jugend
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Auch auf dem Motorrad ist Schumi immer wieder gerne unterwegs. Wohl ein Überbleibsel seiner Leidenschaft in der Jugend
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2006 will es Schumi zum letzten Mal in der Formel 1 wissen. In Monza kündigt er seinen Rücktritt zum Saisonende an
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2006 will es Schumi zum letzten Mal in der Formel 1 wissen. In Monza kündigt er seinen Rücktritt zum Saisonende an
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Im letzten Titelkampf seiner Karriere geht es für Schumi gegen Fernando Alonso
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Im letzten Titelkampf seiner Karriere geht es für Schumi gegen Fernando Alonso
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Ein grandioser Sieg in China mit tollen Überholmanövern bringt den achten WM-Titel für Schumi in greifbare Nähe
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Ein grandioser Sieg in China mit tollen Überholmanövern bringt den achten WM-Titel für Schumi in greifbare Nähe
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Aber es wird nichts. Mit dem linken Hinterreifen platzen im letzten Rennen in Brasilien auch die Titelträume
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Aber es wird nichts. Mit dem linken Hinterreifen platzen im letzten Rennen in Brasilien auch die Titelträume
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Aber auch ohne Titel wird Michael Schumacher von seinem Ferrari-Team würdig in den Ruhestand geschickt
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Aber auch ohne Titel wird Michael Schumacher von seinem Ferrari-Team würdig in den Ruhestand geschickt
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Und was kommt nach der Formel 1? Schumi ist nach wie vor gern gesehener Gast bei Benefiz-Fußballspielen
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Und was kommt nach der Formel 1? Schumi ist nach wie vor gern gesehener Gast bei Benefiz-Fußballspielen
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Und die Liebe zum Motorrad ist neu aufgeflammt. Schumi will es nicht mehr nur auf der Straße wissen sondern auch auf der Rennstrecke
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Und die Liebe zum Motorrad ist neu aufgeflammt. Schumi will es nicht mehr nur auf der Straße wissen sondern auch auf der Rennstrecke
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Und ins Kino kommt Schumi auch. Hier mit Frau Corinna, Ferrari-Generaldirektor Jean Todt und dessen Partnerin Michelle Yeoh bei der Asterix-Premiere
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Und ins Kino kommt Schumi auch. Hier mit Frau Corinna, Ferrari-Generaldirektor Jean Todt und dessen Partnerin Michelle Yeoh bei der Asterix-Premiere
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Ende 2009 gibt Schumi sein Comeback bei Mercedes bekannt, wo er wieder mit Ross Brawn zusammenarbeitet
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Ende 2009 gibt Schumi sein Comeback bei Mercedes bekannt, wo er wieder mit Ross Brawn zusammenarbeitet
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Die Comeback-Saison verläuft sehr durchwachsen, vor allem, weil der Silberpfeil nicht schnell genug ist. Am Ende kann Schumi nur Sebastian Vettel zum WM-Titel gratulieren
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Die Comeback-Saison verläuft sehr durchwachsen, vor allem, weil der Silberpfeil nicht schnell genug ist. Am Ende kann Schumi nur Sebastian Vettel zum WM-Titel gratulieren
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2011 soll alles besser werden, tut es aber nicht. Der Silberpfeil ist wieder nicht gut genug für Podestplätze und Schumacher kann auch seine zweite Saison abhaken
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2011 soll alles besser werden, tut es aber nicht. Der Silberpfeil ist wieder nicht gut genug für Podestplätze und Schumacher kann auch seine zweite Saison abhaken
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2012 gelingt Schumacher nach viel Pech zum Saisonstart endlich der Durchbruch. Der Quali-Bestzeit in Monaco folgt das erste Mercedes-Podium in Valencia
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2012 gelingt Schumacher nach viel Pech zum Saisonstart endlich der Durchbruch. Der Quali-Bestzeit in Monaco folgt das erste Mercedes-Podium in Valencia
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Mercedes gibt nach dem Singapur-GP bekannt, dass der Vertrag mit Schumacher nicht verlängert wird. Sein Nachfolger: Lewis Hamilton (r.)
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Mercedes gibt nach dem Singapur-GP bekannt, dass der Vertrag mit Schumacher nicht verlängert wird. Sein Nachfolger: Lewis Hamilton (r.)
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Schumi macht Schluss! Am 4. Oktober 2012 gab Michael Schumacher sein Karriereende nach der laufenden Saison bekannt
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Schumi macht Schluss! Am 4. Oktober 2012 gab Michael Schumacher sein Karriereende nach der laufenden Saison bekannt
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Schumacher knallt Helm in die Ecke

Als Schumacher nach dem Zwischenfall zurück in der Ferrari-Box war, knallte er seinen Helm wutentbrannt in die Ecke, als habe er durch diesen Crash den WM-Titel verloren. Dabei hatte er zuvor alle fünf Rennen gewonnen.

Seinem Ehrgeiz hatte diese Erfolgswelle keinen Abbruch getan. "Der Führende bestimmt das Tempo. Juan hat schlecht reagiert", sagt Schumacher heute noch. Montoya sah das natürlich ganz anders und wunderte sich, wie man in so einer Situation so stark bremsen kann.

WM-Titel nur mit dem zweiten Platz

Noch einmal geärgert hat sich Schumacher in Spa - ein kleines bisschen zumindest. Allerdings war das nun wirklich Jammern auf hohem Niveau. Nach besagten zwölf Siegen in 13 Rennen fuhr Schumacher auf seinem Lieblingskurs den siebten WM-Titel ein - allerdings nur mit einem zweiten Platz hinter Kimi Räikkönen.

Blöd in einer Saison, in der man sonst alles gewonnen hat. "Es war ein kleiner Wermutstropfen, dass ich das Rennen nicht gewonnen hatte. Das fand ich anfangs etwas traurig, als ich auf dem Podium stand, konnte ich den Jubel der Jungs noch gar nicht gleich teilen. Perfekt wäre da der Sieg gewesen", sagte Schumacher.

Vierstopp-Strategie in Magny-Cours

Mittlerweile dürfte er das verschmerzt haben. Schließlich gab es ja 2004 auch noch den großen Geniestreich von Magny-Cours. Dank der ersten beabsichtigten Vierstopp-Strategie der Formel-1-Geschichte siegte Schumacher beim Frankreich-GP.

"Unglaublich, wie das geklappt hat", freute sich Schumacher damals. "Dieser Vierstopp-Sieg wird in die Geschichte eingehen. No risk, no fun - einfach perfekt." Viele glauben, allein Technikchef Ross Brawn hätte damals die Idee zu dieser Taktik gehabt.

Alonso vor der Revanche

Dabei war es Chefstratege Luca Baldisserri, der den Vorschlag zum ersten Mal auf den Tisch gebracht hatte. "Zuerst hat Ross wohl nicht geglaubt, dass ich das ernst meine, aber dann haben wir es uns näher angesehen und sahen, dass es unter gewissen Umständen funktionieren kann", sagte Baldisserri.

Leidtragender dieser Meisterleistung von Ferrari und Schumacher, der eine perfekte Qualifying-Runde nach der anderen drehte, war übrigens Fernando Alonso.

Aber er sollte seine Revanche bekommen. Mehr dazu im nächsten Teil der Serie: 2005.

Teil 13: 2003 - Das chaotischste aller Finals

Teil 12: 2002 -  "Let Michael pass.."

Teil 11: 2001 - Stallorder und Flugstunden

Teil 10: 2000 - WM-Saufgelage in der Karaoke-Bar

Teil 9: 1999 - Schumi-Crash in Silverstone kostet den Titel

Teil 8: 1998 -  "Willst du mich umbringen?"

Teil 7: 1997 - Schumachers schwärzeste Stunde

Teil 6: 1996 - Bloß raus aus der roten Gurke!

Teil 5: 1995 - Vom Intimfeind abgeschossen

Teil 4: 1994 - Ein Jahr Hölle mit Happy End

Teil 3: 1993 - Von Senna vorgeführt

Teil 2: 1992 - Beinahe-Schlägerei mit Senna

Teil 1: 1991 - Das Debüt-Jahr

Alexander Mey

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Breitere Reifen, breitere Autos. Wir die Formel 1 durchs neue Reglement spannender?

Michael Schumacher wurde 1997 mit einem zwei Meter breiten Ferrari Weltmeister in der Formel 1
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