Donnerstag, 04.03.2010

Ferrari und Red Bull wenden sich FIA

McLaren-Heckflügel illegal?

Jenson Button und Lewis Hamilton haben zuletzt bei den Tests in Barcelona mit Bestzeiten. Doch hat McLaren dabei auf einen regelwidrigen Heckflügel gesetzt?

Die FIA muss jetzt prüfen, ob der McLaren-Heckflügel legal ist
© Getty
Die FIA muss jetzt prüfen, ob der McLaren-Heckflügel legal ist

Ferrari und Red Bull haben die FIA beauftragt, den Heckflügel am McLaren von Jenson Button und Lewis Hamilton in Bezug auf einen möglichen Regelverstoß zu überprüfen. Angeblich ermöglicht der dank flexibler Teile bis zu zehn Stundenkilometer mehr Topspeed.

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"Es gibt da etwas Aufregung um den McLaren-Heckflügel", bestätigte Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegenüber britischen Journalisten. "Wir haben die FIA gebeten, die Sache aufzuklären und denken, dass es noch vor dem ersten Rennen eine Entscheidung gibt."

Grund für die Aufregung: Das zusammenhängende Design von Airbox, Motorenabdeckung und Heckflügel soll es zusammen mit einer Einkerbung ermöglichen, den Luftwiderstand bei steigender Geschwindigkeit zu verringern, ohne dabei den Abtrieb in langsamen Kurven zu verlieren. Kurz gesagt: Ein flexibler Heckflügel - und der ist laut Reglement verboten.

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Einen blendenden Eindruck machen vor allem die Flügeltüren. Die gab es bei den Vorgängern dieses Modells nicht. Da freut sich auch Bernd Mayländer
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Der SLS AMG von der Seite. Es ist das erste Mal, das ein Roadster zum Safety-Car der Formel 1 gemacht wird
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Das Auto dürfte vielen aus der Werbung bereits bekannt sein. Dort kreiselt Schumi die Tunnelwände entlang - allerdings mit einem Modell in Rot
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Ein Blick in den Innenraum des neuen Mercedes. Radio und Navigationssystem wird Bernd Mayländer wohl kaum brauchen
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Automatik? Ein Rennfahrer, der etwas auf sich hält, sollte doch bitte noch mit der Hand schalten!
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Cleveres Design oder Regelverstoß?

"Die Frage lautet: 'Cleveres Design, oder Regelverstoß?'", so Horner. "Aber McLaren muss sich seiner Sache schon sehr sicher sein. Sonst hätten sie das Teil ja nicht so gebaut. Ich glaube also, dass sie damit durchkommen." Und das glaubt man auch bei McLaren.

"Wir sind uns sehr sicher, dass unser komplettes Auto den Regularien entspricht", sagte ein Sprecher des Teams gegenüber "Autosport".

Außerdem habe man bereits mit Ferrari gesprochen. Wenn die FIA eine Entscheidung getroffen hat, wolle die Scuderia diese akzeptieren.

Red Bull arbeitet an neuem Flügel

Für den Fall, dass der McLaren-Flügel tatsächlich anerkannt wird, hat Red Bull jedenfalls vorgesorgt. Das Team von Sebastian Vettel und Mark Webber arbeitet schon an einer ähnlichen Lösung.

Bereits zu Beginn der vergangenen Saison hatte es Diskussionen um potenziell regelwidrige Teile gegeben. Damals stand der von Brawn eingeführte Doppeldiffusor auf dem Prüfstand, den viele Teams erst im weiteren Saisonverlauf kompliziert nachrüsteten.

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