Formel 1

Formel Langeweile? Button glaubt an die Wende

Von SPOX
Weltmeister Jenson Button wurde beim ersten Saisonrennen in Bahrain im McLaren Siebter
© Getty

Weltmeister Jenson Button hat sich trotz des aufgrund der fehlenden Action hart kritisierten Saisonauftakts gegen schnelle Regeländerungen ausgesprochen. Der McLaren-Pilot plädiert dafür, noch einige Rennen abzuwarten und dann über sinnvolle Anpassungen nachzudenken.

Der Grand Prix von Bahrain hat auch Jenson Button nachdenklich gemacht. "Ich liebe diesen Sport und es ist hart, eine Prozession zu sehen", sagte der Weltmeister nach dem Rennen in Manama, bei dem er auf Platz sieben fuhr.

Dennoch warnt Button vor Aktionismus: "Ich halte es für falsch, schon nach Reglements-Änderungen zu rufen. Wir müssen jetzt erst einmal abwarten, wie sich die nächsten Rennen entwickeln. Wenn die Sache dann noch immer in die falsche Richtung geht, müssen die Verantwortlichen allerdings handeln."

"Es kann immer noch eine fantastische Saison werden"

Fahrer, Teamchefs, Fans und die internationale Presse hatten in den Tagen nach Bahrain einhellig die Auswirkungen des Nachtankverbots und der schmaler gewordenen Vorderreifen kritisiert.

Seitdem kursieren diverse Vorschläge, wie die drohende Langeweile in dieser Saison verhindert werden könne. Die einen sehen Reifenhersteller Bridgestone in der Pflicht, Reifenmischungen zu liefern, die sich stärker voneinander unterscheiden, andere fordern zwei Pflichtboxenstopps.

Jenson Button hat derweil die Hoffnung, dass sich die Lage bereits am kommenden Sonntag in Australien von alleine ändern wird: "Von dem einen langweiligen Rennen geht die Welt nicht unter. Es ist immer noch möglich, dass wir eine fantastische Saison erleben werden. Schon das nächste Rennen sollte aufregender werden."

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