Formel 1

Red Bull stellt neues Auto von Vettel vor

Von SPOX
Zufall oder Paranoia? Mark Webber verdeckt mit seinem Helm die Sicht auf den Doppel-Diffusor
© Getty

Red Bull hat als letztes der Top-Teams sein neues Auto für die kommende Saison vorgestellt. Vor Beginn der Testfahrten in Jerez enthüllten Sebastian Vettel und Mark Webber das Auto, mit dem sie 2010 gegen Ferrari, Mercedes und McLaren um den WM-Titel kämpfen wollen. Zu Beginn der Tests gab es aber schon erste Probleme.

Er ist da, der neue Red Bull. Evolution statt Revolution war das Motto von Star-Designer Adrian Newey bei der Konstruktion des RB6. Warum auch irgendwelche Experimente wagen? Schließlich hatte Red Bull zum Saisonende 2009 das deutlich schnellste Auto.

Jetzt, nachdem viele andere Teams zumindest die Front des Red Bull kopiert haben, sieht das neue Dienstfahrzeug von Sebastian Vettel nicht nur seinem Vorgänger, sondern auch einigen Konkurrenten sehr ähnlich.

Die Höcker auf der Nase bleiben markant, auch die bis zum Heckflügel gezogene Finne an der Airbox. Die größte Verbesserung ist kaum sichtbar. Der Doppel-Diffusor, den Newey 2009 hatte nachrüsten müssen, soll diesmal sehr viel besser ins Fahrzeugkonzept integriert sein.

Webber bleibt auf Jungfernfahrt liegen

"Revolution ist es keine, aber das Gesamtpaket wird glaube ich sehr, sehr gut sein. Wir blicken optimistisch auf diese Saison", sagt Red-Bull-Berater Helmut Marko.

Genauso sieht es auch Vettel: "Das neue Auto sieht besser aus und sollte schnell sein. Ob es dann wirklich so schnell ist, wird man erst auf der Strecke sehen, auch wenn der Computer alle möglichen Zahlen ausspuckt, die sich gut anhören. Aber ich denke, es wird schon passen."

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Red Bull musste den Motor wechseln

Nicht gepasst hat die Zuverlässigkeit des Autos. Webber musste den Red Bull nach 47 Runden auf der Jungfernfahrt abstellen. Ein Ölleck legte das Auto lahm. Ärgerlich, aber kein Grund zur Panik: "Wir haben nur vorsichtshalber angehalten. Es ist nichts Ernstes", hieß es von Seiten des Teams.

"Es ist frustrierend, dass so ein eigentlich kleines Problem am Morgen letztlich einen Motorwechsel nötig machte. Das hat uns ziemlich viel Zeit gekostet", gab Chefingenieur Ian Morgan später zu.

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