Sonntag, 07.02.2010

Ärger mit britischer Regierung

Force India vom Aus bedroht

Force India steht Ärger ins Haus. Weil wichtige Finanz-Unterlagen nicht rechtzeitig eingereicht wurden, droht dem Team von Adrian Sutil sogar die Schließung.

Force India will mit Adrian Sutil und Vitantonio Liuzzi als Piloten in die neue Saison gehen
© Getty
Force India will mit Adrian Sutil und Vitantonio Liuzzi als Piloten in die neue Saison gehen

Wie die Zeitung "Telegraph" berichtet, hat die britische Unternehmensaufsicht (Companies House) am 26. Januar damit gedroht, Force India zu schließen.

In einem offiziellen Schreiben heißt es, dass die Buchhaltungsunterlagen von 2008 nicht eingereicht wurden. Das hätte eigentlich bis zum 31. Oktober 2009 passieren sollen.

Jetzt droht die Behörde: Kommt Force India den Forderungen nicht nach, wird das Team "binnen drei Monaten aus dem Handelsregister gestrichen und das Unternehmen aufgelöst".

Force-India-Chef skeptisch

"Nur wenn sie ihre Unterlagen bis zum 25. Februar einreichen, können wir den Schließungsprozess aufhalten", sagt ein Repräsentant des Companies House.

"Packen wir es nicht, ist es fraglich, was danach passiert", räumt Force-India-Geschäftsführer Otmar Szafnauer ein.

"Leiten alle notwendigen Schritte ein"

Bereits mehrfach war das Team wegen der verspäteten Abgabe von Finanz-Dokumenten aufgefallen. Die Daten von 2006 und 2007 wurden etwa mit einer Gesamtverspätung von 28 Monaten übermittelt.

Teamchef Vijay Mallya gibt in einem umstrittenen Statement allerdings Entwarnung: "Wir leiten alle notwendigen Schritte ein, um sicherzustellen, dass wir unsere Daten an oder vor diesem Datum einreichen. Force Indias WM-Teilnahme war nie in Gefahr und wird auch niemals in Gefahr sein", sagte er gegenüber "Autosport.com".

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