Mittwoch, 17.02.2010

Neue Hoffnung für Stefan-Team

Treten USF1 und Campos gemeinsam an?

Elf Teams befinden sich derzeit in Jerez, um sich bei offiziellen Testfahrten auf den ersten Saisonlauf am 14. März in Bahrain vorzubereiten. Mit Lotus und Virgin sind auch zwei der vier neuen Teams in Spanien dabei. Die Zukunft der anderen beiden Neulinge Campos und USF1 ist aber ungewisser denn je. Jetzt ist eine Fusion im Gespräch - eine Aktion, die Ralf Schumacher zurück in die Königsklasse bringen könnte.

Ralf Schumacher wäre für Bernie Ecclestone "der optimale Pilot" für das Stefan-Team
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Ralf Schumacher wäre für Bernie Ecclestone "der optimale Pilot" für das Stefan-Team

Nicht nur Bernie Ecclestone zweifelt inzwischen öffentlich daran, dass die Formel-1-Neulinge Campos und USF1 für den Saisonstart bereit sind. Der Weltverband FIA hat bereits Strafen angedroht, sollten die beiden Teams nicht wie vereinbart an den Start gehen.

Dabei sind die Schwierigkeiten bei beiden Rennställen nicht zu übersehen. Mögliche Lösung: Nach Informationen von "Motorsport-Total.com" laufen hinter den Kulissen derzeit Verhandlungen, die beiden Teams Campos und USF1 zu fusionieren.

"Wir sind in Gesprächen"

Sollte dieses Planspiel Realität werden, wären plötzlich nur noch 12 der 13 Team-Startplätze vergeben. Die Chance für das Stefan-Team des serbischen Geschäftsmannes Zoran Stefanovic - und für Ralf Schumacher.

Stefanovic hofft nämlich weiterhin auf einen Startplatz als Nachrücker. Ralf Schumacher wird immer wieder als möglicher Fahrer ins Spiel gebracht.

"Wir sind in Gesprächen, haben die Angelegenheit aber noch nicht komplett aussortiert. Wir sind aber kurz vor einer Entscheidung und einer offiziellen Bekanntgabe", sagte Stefanovic zur Fahrerfrage: "Viele Fahrer stehen auf unserer Liste, wir werden aber im Moment noch nichts bekanntgeben, außer dass ein Fahrer ein Japaner sein wird."

Die besten Bilder von den Testfahrten in Jerez
Willkommen auf dem Circuito de Jerez - zur dritten Testwoche des Jahres
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Erstmals gemeinsam mit den anderen Teams unterwegs: Lotus
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Das ließ sich Heikki Kovalainen nicht entgehen - obwohl er am ersten Test-Tag selbst gar nicht ans Steuer durfte
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Den Job übernahm vorerst Testfahrer Fairuz Fauzy aus Malaysia
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Auch das Sauber-Team war am Start: hier mit Stammfahrer Pedro de la Rosa
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Michael Schumacher testete den neuen Mercedes
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Boxenstopp unter Rennbedingungen: neue Nase für Schumis Silberpfeil
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Auf der Strecke: das direkte Duell mit mit Ex-Teamkollege Felipe Massa
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Der Brasilianer hatte später Probleme mit seinem Ferrari
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Er blieb auf der Strecke liegen und sorgte so für eine Unterbrechung
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Große Mühe gab sich die Scuderia bei der Verhüllung des neuen Heckflügels
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Probleme auch bei Rubens Barrichello. Der Williams-Pilot blieb mehrfach stehen
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Komplett verhüllt: Der ebenfalls gestrandete McLaren von Lewis Hamilton
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Hier die Boliden von Hamilton (l.) und Massa im direkten Vergleich
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Am ersten Testtag überragend: Sebastian Vettel im Red Bull
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Hier sein Bolide (l.) im Vergleich mit dem neuen McLaren (M.) und Schumachers Mercedes
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Neben Schumacher wurde Toyota-Schützling Kazuki Nakajima gehandelt, der zuletzt bei Williams fuhr. Auch über eine Rückkehr des kanadischen Ex-Weltmeisters Jacques Villeneuve wird spekuliert.

Testfahrten in der kommenden Woche geplant

Stefanovic hat sich von Formel-1-Aussteiger Toyota die Rechte an deren Autos gesichert. Das erste Fahrzeug sei bereits fertig, das zweite werde bald folgen, sagte Stefanovic. Erste Testfahrten sollen in der kommenden Woche vom 25. bis 28. Februar in Portimao in Portugal stattfinden.

Aufgrund des Abkommens mit Toyota gebe es keinerlei Absicht, vom in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Neuling Campos die Rechte an deren vom italienischen Spezialisten Dallara entwickelten Auto zu erwerben.

Ecclestone hatte sich in Interviews schon für das Stefan-Team stark gemacht. "Ecclestone unterstützt, was gut für den Sport ist", meinte der Serbe. Als zusätzliches 14. Team aufgenommen zu werden, "ist nicht unsere Absicht. Danach fragen wir im Moment nicht und das forcieren wir nicht", sagte Stefanovic: "Wenn das ohne unser Zutun passiert, wäre das aber kein Problem. Dann wären wir auch glücklich."

FIA droht USF1 und Campos mit Strafe

SPOX

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