Mittwoch, 24.02.2010

Ferrari greift FIA an

"Vermächtnis des Heiligen Krieges"

In einem Statement auf seiner offiziellen Website hat Ferrari zu einem Rundumschlag gegen die FIA, die neuen Teams und Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ausgeholt.
 

Ferrari glaubt nicht, dass die Newcomer-Teams in der Formel 1 bestehen können
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Ferrari glaubt nicht, dass die Newcomer-Teams in der Formel 1 bestehen können

Größter Kritikpunkt: Die FIA habe Teams in die Königsklasse geholt, die dafür nicht geeignet sind. "Von den 13 Teams, die sich eingeschrieben haben oder sich dazu verleiten ließen, sind nur elf dem Ruf gefolgt und bei den Tests erschienen. Und die, die auftauchten, kamen viel zu spät - oder waren viel zu langsam", heißt es. Gemeint sind Lotus und Virgin.

Alle Testzeiten aus Jerez im Überblick

Auch mit USF1 rechnet Ferrari ab. "Die verstecken sich in Charlotte und beharren doch tatsächlich darauf, dass unter dem 'Stars and Stripes'-Himmel alles in Ordnung ist", schreibt der namentlich nicht genannte Autor des Artikels mit dem Titel "The Horse Whisperer - For whom the bell tolls."

Die besten Bilder von den Testfahrten in Jerez
Willkommen auf dem Circuito de Jerez - zur dritten Testwoche des Jahres
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Willkommen auf dem Circuito de Jerez - zur dritten Testwoche des Jahres
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Erstmals gemeinsam mit den anderen Teams unterwegs: Lotus
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Erstmals gemeinsam mit den anderen Teams unterwegs: Lotus
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Das ließ sich Heikki Kovalainen nicht entgehen - obwohl er am ersten Test-Tag selbst gar nicht ans Steuer durfte
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Das ließ sich Heikki Kovalainen nicht entgehen - obwohl er am ersten Test-Tag selbst gar nicht ans Steuer durfte
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Den Job übernahm vorerst Testfahrer Fairuz Fauzy aus Malaysia
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Den Job übernahm vorerst Testfahrer Fairuz Fauzy aus Malaysia
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Auch das Sauber-Team war am Start: hier mit Stammfahrer Pedro de la Rosa
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Auch das Sauber-Team war am Start: hier mit Stammfahrer Pedro de la Rosa
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Michael Schumacher testete den neuen Mercedes
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Michael Schumacher testete den neuen Mercedes
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Boxenstopp unter Rennbedingungen: neue Nase für Schumis Silberpfeil
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Boxenstopp unter Rennbedingungen: neue Nase für Schumis Silberpfeil
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Auf der Strecke: das direkte Duell mit mit Ex-Teamkollege Felipe Massa
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Auf der Strecke: das direkte Duell mit mit Ex-Teamkollege Felipe Massa
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Der Brasilianer hatte später Probleme mit seinem Ferrari
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Der Brasilianer hatte später Probleme mit seinem Ferrari
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Er blieb auf der Strecke liegen und sorgte so für eine Unterbrechung
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Er blieb auf der Strecke liegen und sorgte so für eine Unterbrechung
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Große Mühe gab sich die Scuderia bei der Verhüllung des neuen Heckflügels
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Große Mühe gab sich die Scuderia bei der Verhüllung des neuen Heckflügels
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Probleme auch bei Rubens Barrichello. Der Williams-Pilot blieb mehrfach stehen
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Probleme auch bei Rubens Barrichello. Der Williams-Pilot blieb mehrfach stehen
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Komplett verhüllt: Der ebenfalls gestrandete McLaren von Lewis Hamilton
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Komplett verhüllt: Der ebenfalls gestrandete McLaren von Lewis Hamilton
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Hier die Boliden von Hamilton (l.) und Massa im direkten Vergleich
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Hier die Boliden von Hamilton (l.) und Massa im direkten Vergleich
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Am ersten Testtag überragend: Sebastian Vettel im Red Bull
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Am ersten Testtag überragend: Sebastian Vettel im Red Bull
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Hier sein Bolide (l.) im Vergleich mit dem neuen McLaren (M.) und Schumachers Mercedes
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Hier sein Bolide (l.) im Vergleich mit dem neuen McLaren (M.) und Schumachers Mercedes
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Rettete Ecclestone Campos?

Und Campos? Die hätten überhaupt nur eine Chance, weil ein "weißer Ritter", der unbedingt den Namen Senna wieder in der Formel 1 sehen will, hinter den Kulissen mit einigen Millionen und seinen Kontakten ausgeholfen habe. Zwar wird der Name Bernie Ecclestone nicht offen genannt, dennoch ist es klar, gegen wen sich diese Aussage richtet.

Hintergrund: Gerüchten zufolge hatte Ecclestone dafür gesorgt, dass Jose Ramon Carabante den finanzschwachen Rennstall rettet und Colin Kolles das Team auf Vordermann bringt.

Selbst am als Nachrücker-Team bereitstehenden Stefan-GP-Team lassen die Italiener kein gutes Haar. "Erst starten sie einen weltfremden Rechtsstreit mit der FIA und dann bedienen sie sich bei Toyota, während der Rennstall noch auf dem Sterbebett liegt."

Vermisstenanzeige für USF1

Und Schuld an dem Desaster sei die FIA - und Max Mosley. Das alles sei "das Vermächtnis des Heiligen Krieges, der vom früheren FIA-Präsidenten angeführt wurde."

Das Schlimmste sei aber, dass man während des krampfhaften Versuchs, kleine Teams in die Königsklasse zu locken, mit BMW und Toyota zwei große Hersteller verloren habe. Auch von Renault sei nicht viel mehr als der Name übrig geblieben.

Beim Saisonstart könne dann jeder das Ergebnis mit eigenen Augen sehen: "Zwei Teams schleppen sich gerade so an den Start - einem Dritten wird geholfen. Und der vierte Rennstall? Da muss man schon eine Vermisstenanzeige aufgeben, um den zu finden."

Stefan-GP muss Testfahrten absagen

SPOX

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