Sonntag, 03.01.2010

Erster Test im Mercedes im Februar

Berger: "Er wird um die WM mitfahren"

Das Comeback von Michael Schumacher rückt näher: In vier Wochen steigt der Kerpener erstmals in Mercedes-Cockpit. Noch ist fraglich, wie Schumis Rücken den Belastungen standhält.

Michael Schumacher und Gerhard Berger fuhren bis 1997 zusammen in der Formel 1
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Michael Schumacher und Gerhard Berger fuhren bis 1997 zusammen in der Formel 1

Den 41. Geburtstag feierte Michael Schumacher am Sonntag im Kreis seiner Familie in aller Stille im Schnee. Doch mit der Ruhe ist es schon bald vorbei, denn der Countdown für das spektakulärste Comeback der Formel-1-Geschichte läuft. Nach Informationen des Internetportals "motorsport-total.com" soll Schumacher den Silberpfeil des neuen Mercedes-Teams in vier Wochen (1. bis 3. Februar) in Valencia erstmals testen.

Ironie des Schicksals: In Valencia sollte Schumacher eigentlich im August des vergangenen Jahres sein Comeback für Ferrari geben. Doch die Folgen eines Halswirbelbruchs, den er vor einem Jahr bei einem Motorradsturz erlitten hatte, machten alle Pläne zunichte.

Saisonauftakt am 14. März in Bahrain

Jetzt aber wird es ernst für Schumacher. Dem siebenmaligen Weltmeister bleibt bis zum Saisonauftakt am 14. März in Bahrain nicht viel Zeit, um sich nach mehr als drei Jahren Rennpause wieder an ein Formel-1-Auto zu gewöhnen. Erst danach wird endgültig feststehen, ob Schumachers Körper den Belastungen wirklich standhält.

Nach Valencia gibt es noch drei weitere Testtermine: 10. bis 13. Februar und 17. bis 20. Februar (jeweils in Jerez/Spanien) sowie vom 25. bis 28. Februar in Barcelona. Schumacher wird aber nicht an allen Tagen im Silberpfeil sitzen, sondern sich mit seinem künftigen Teamkollegen Nico Rosberg abwechseln.

Pressestimmen zum Schumi-Comeback
Das englische Boulevard-Blatt "The Sun" wünscht Michael Schumacher frohe Weihnachten. Nettes Wortspiel
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Das englische Boulevard-Blatt "The Sun" wünscht Michael Schumacher frohe Weihnachten. Nettes Wortspiel
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Nochmal England. Die "Daily Mail" zitiert Schumi. Er sei wieder bereit für "serious stuff", also richtigen Rennsport
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Rüber nach Spanien. "El mundo Deportivo" fasst sich kurz: "Der Kaiser ist zurück"
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Die "MARCA" hält sich dagegen an die reinen Fakten, glänzt aber mit einem hübschen Schumi-Foto
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Italien. Die "Gazzetto dello Sport" lässt Schumi die Überzeugung äußern, dass er konkurrenzfähig sein wird
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Nüchtern geht die französische Sporttageszeitung "L'Equipe" zu Werke: "Schumi greift wieder zum Lenkrad"
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Der österreichische "Standard": Standard-Meldung ohne Wertung. Aber was muss man zu dieser Nachricht auch mehr sagen
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Der Schweizer "Blick" hält sich nicht auf mit der bloßen Meldung. Er malt gleich den Teufel an diei Wand
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Die Grafiker der "Bild" haben sich nicht lumpen lassen: Schumi schreibt sich ab heute in Silber
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Die "Welt" hat gleich ein ganzes Schumi-Paket zur Hand
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Last but not least der "Spiegel". Sehr hübsch ist die Kombination der Mercedes-Meldung mit der BMW-Werbung links
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Berger: "Rosberg in Schumis Schatten"

Laut Mercedes-Sportchef Norbert Haug wird es für Schumacher in der Vorbereitung keine Extrawurst geben. "Ich denke, das wird gerecht zwischen beiden Fahrern aufgeteilt", wird Haug von der "Bild" zitiert.

Für den einstigen Formel-1-Star Gerhard Berger wird Rosberg allerdings deutlich in Schumachers Schatten stehen. "Es ist nicht möglich, dass er Michaels Vorteil an Erfahrung, politischem Gespür und Durchsetzungsvermögen auf Anhieb wettmacht", sagte der Österreicher dem Fachmagazin auto motor und sport.

Schumacher wisse genau, wie er das Team um sich herum aufbauen müsse. Und jetzt habe er in Ross Brawn wieder seinen alten Partner an der Seite, meinte Berger: "Wenn Nico ihn trotzdem schlagen könnte, wäre er der Überflieger."

Vettel ist Bergers WM-Favorit

Für Berger sind Sebastian Vettel und Red Bull die Favoriten für 2010. Er freut sich aber über das anstehende Duell der Formel-1-Asse Michael Schumacher, Fernando Alonso und Lewis Hamilton. "Eine super Konstellation. Ich traue dem Michael Schumacher alles zu", sagte Berger.

Wenn er wetten müsste, würde er sein Geld jedoch auf Red Bull setzen, sagt Berger. Und warum? "Weil sie in Adrian Newey den besten Designer haben. Adrian hat 2009 gezeigt, wozu er im Stande ist, wenn er mit einem weißen Blatt Papier beginnen kann. Deshalb ist Vettel für mich Favorit. Er sollte Webber im Griff haben." Dahinter sieht Berger Mercedes, McLaren und Ferrari als die schärfsten Rivalen.

Obwohl Schumacher drei Jahre in keinem Rennauto gesessen hat, traut ihm der Österreicher auf Anhieb wieder Erfolge zu. "Er war doch nie richtig weg", meinte Berger: "Michael ist immer am Ball geblieben, er hat hin und wieder getestet, hat sich mit Motorrad- und Kartrennen auch den Kampfgeist erhalten."

Schumacher sei jetzt auch wieder körperlich fit und habe seine Batterien wieder aufgeladen, sagte Berger: "Ich bin überzeugt, dass er um die WM mitfahren wird, wenn das Material stimmt."

Renault will 2011 wieder um den Titel fahren

Bilder des Tages, 3. Januar
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Da hat sich Marlies Schild wohl verhakelt in den vielen bösen Stangen, die den Weg versperren. Den letzten Slalom hat sie noch gewonnen, diesmal flog sie raus
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Ein fliegender Tennis-Court im arabischen Doha. Der fliegende Teppich hat also ausgedient. Den Superstars Rafael Nadal und Roger Federer bleibt auch nichts erspart.
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Alle schön in einer Reihe an die Hecke anreiten und gleichzeitig abspringen. Da haben die Herren ein Wettreiten in Plumpton wohl mit einem Synchronspringen verwechselt
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John Isner spielt mit Melanie Oudin beim Hopman Cup. Gemischtes Doppel trifft's ganz gut. Sie misst 1,68 m, er 2,06 m
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FA-Cup: Jermaine Beckford trifft zum 1:0 für Drittligist Leeds United gegen Manchester United
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