Formel 1

Ferrari-Champion Scheckter feiert 60. Geburtstag

SID
Freitag, 29.01.2010 | 10:57 Uhr
Wird heute 60: Jody Scheckter
© Getty
Advertisement
Premier League
Sa18:30
Meister vs. Tabellenführer: Chelsea - ManCity
MLB
Cubs @ Cardinals
NFL
Cowboys @ Cardinals
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 3
DAZN ONLY Golf Channel
The Golf Fix Weekly -
26. September
DAZN ONLY Golf Channel
Live from Presidents Cup -
26. September
MLB
Rays @ Yankees
MLB
Cubs @ Cardinals
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 4
DAZN ONLY Golf Channel
Live from Presidents Cup -
27. September
MLB
Rays @ Yankees
MLB
Blue Jays @ Red Sox
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Viertelfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Viertelfinale
DAZN ONLY Golf Channel
Live from Presidents Cup -
28. September
MLB
Rays @ Yankees
MLB
Braves @ Marlins
NFL
Bears @ Packers
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Halbfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Halbfinale
DAZN ONLY Golf Channel
Live from Presidents Cup -
29. September
MLB
Blue Jays @ Yankees
MLB
Reds @ Cubs
Pro14
Leinster -
Edinburgh
Premiership
Worcester -
Saracens
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
ACB
Barcelona -
Saski Baskonia
Primera División
Celta Vigo -
Girona
NCAA Division I FBS
USC @ Washington State
J1 League
Niigata -
Kobe
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Finale
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Finale
DAZN ONLY Golf Channel
Live from Presidents Cup -
30. September
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
MLB
Blue Jays @ Yankees
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
MLB
Reds @ Cubs
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
NCAA Division I FBS
Clemson @ Virginia Tech
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 2
National Rugby League
Storm -
Cowboys
Eredivisie
Alkmaar -
Feyenoord
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
NFL
Saints -
Dolphins
Premiership
Wasps -
Bath Rugby
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
NFL
RedZone -
Week 4
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 1
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
MLB
Astros @ Red Sox
MLB
Tigers @ Twins
NFL
Colts @ Seahawks
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 3
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 2
NFL
Redskins @ Chiefs
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 4
Champions Hockey League
Wolfsburg -
Salzburg
Champions Hockey League
München -
Brynäs
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 3
China Open Women Single
WTA Peking: Viertelfinale
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 4
ACB
Valencia -
Obradoiro
NBA
Timberwolves -
Warriors
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru
NFL
Patriots @ Buccaneers
WC Qualification Europe
Georgien -
Wales
WC Qualification Europe
Italien -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Liechtenstein -
Israel
WC Qualification Europe
Spanien -
Albanien
WC Qualification Europe
Kroatien -
Finnland
WC Qualification Europe
Kosovo -
Ukraine
WC Qualification Europe
Färöer -
Lettland
NBA
Warriors -
Timberwolves
Premiership
Saracens -
Wasps
NFL
Chiefs @ Texans

1979 wurde er im Ferrari Formel-1-Weltmeister, heute feiert der Südafrikaner Jody Scheckter seinen 60. Geburtstag. Inzwischen ist er erfolgreicher Bio-Bauer in England.

Als Jody Scheckter am 9. September 1979 mit einem Sieg in Monza seinen einzigen Weltmeistertitel perfekt machte, ahnte noch niemand, dass sein Name auch mehr als zwei Jahrzehnte später in der Formel 1 noch in aller Munde sein würde.

Erst Michael Schumacher befreite den Südafrikaner, der heute 60 Jahre alt wird, 21 Jahre später mit dem Titelgewinn im Jahr 2000 von dem Titel "Letzter Ferrari-Weltmeister".

Auf jeden Fall ist Scheckter, der als bis dato einziger Afrikaner den WM-Titel gewann, der letzte Champion, den der legendäre Firmengründer Enzo Ferrari noch selbst in seinem Team erlebte.

Nach dem Titelgewinn vor seinem kanadischen Teamkollegen Gilles Villeneuve blieb Scheckter Ferrari und der Königsklasse nur noch ein weiteres Jahr treu. Nach einer Saison mit nur zwei WM-Zählern beendete er mit gerade einmal 30 Jahren seine Karriere.

Heißsporn zum Karrierestart

Dass er überhaupt so alt werden würde, hätten dem Heißsporn zu Beginn seiner Laufbahn viele nicht zugetraut. Der Sohn eines Renault-Autohändlers aus der südafrikanischen Hafenstadt East London war lange ein Hasardeur und Crash-Pilot.

Nachdem er 1970 für den Gewinn der Formel-Ford-Serie in seiner Heimat 300 britische Pfund und zwei Tickets nach England bekommen hatte, fuhr er dort zunächst in der Formel Ford und der Formel 3 und debütierte 1972 in Watkins Glen bei McLaren in der Formel 1.

Im Jahr darauf beförderte Scheckter in seinem erst dritten Rennen in Frankreich den amtierenden Weltmeister Emerson Fittipaldi von der Strecke.

Beim darauf folgenden Grand Prix in Silverstone verursachte er in der ersten Runde den bis dahin größten Massenunfall der Formel 1, bei dem acht Autos völlig zerstört wurden und der Italiener Andrea de Adamich einen Beinbruch erlitt.

Den von der Fahrergewerkschaft geforderten Ausschluss Scheckters verhinderte McLaren nur, indem das Team seinen Fahrer selbst für die nächsten vier Rennen aus dem Verkehr zog.

Zweimal WM-Dritter, einmal Vize

Nach der Saison wechselte Scheckter zu Tyrrell, wo er in drei Jahren vier Siege holte - darunter den einzigen mit dem legendären sechsrädrigen Tyrrell P34 - und zweimal WM-Dritter wurde.

1977 heuerte er beim neuen Team des austro-kanadischen Öl-Milliardärs Walter Wolf an, gewann sensationell gleich das erste Rennen und wurde nach zwei weiteren Siegen Vize-Weltmeister hinter Niki Lauda.

Weil es danach mit Wolf wieder bergab ging, folgte Scheckter im Sommer 1978 dem Werben von Enzo Ferrari und verwirklichte seinen Traum vom WM-Titel.

Erstaunlicherweise gelang ihm sein größter Erfolg vor allem deshalb, weil er sein Temperament in den Griff bekommen hatte und dadurch viel konstanter war als sein meist schnellerer Teamkollege Villeneuve.

"Weltmeister oder Alkoholiker"

"Scheckter hat sich selbst beigebracht, seine Fähigkeiten und sein Potenzial weise zu koordinieren, zu planen und dabei immer schon das Ergebnis im Kopf zu haben", lobte Commendatore Ferrari.

Scheckter selbst hatte vor dem Wechsel zu Ferrari gesagt: "Entweder werde ich Weltmeister oder Alkoholiker."

Nach seinem Rücktritt baute ein ruhiger und abgeklärter Scheckter, dessen Sohn Tomas es bis zum Formel-1-Testfahrer bei Jaguar brachte und danach in die Indy-Car-Serie wechselte, in den USA eine Firma für Schuss-Simulatoren auf, die er einige Jahre später für rund 100 Millionen Dollar verkaufte.

Danach wurde der Baby-Bär, wie er in der Anfangszeit seiner Karriere oft genannt wurde, in England zum Bio-Bauern. Aus dem zunächst lediglich für die Selbstversorgung gedachten Hof wurde schnell ein Betrieb mit 100 Mitarbeitern.

Montezemolo: "Schumi Konkurrent wie jeder andere"

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung