Freitag, 15.01.2010

Neues aus der Königsklasse

F1 goes Premier League

Mit Lola und Status stehen zwei Teams für einen Einstieg in die Formel 1 bereit. Jarno Trulli sieht die NASCAR als Vorbild und spricht sich für weniger Regeländerungen aus. Lotus-Boss Tony Fernandes will einen eigenen Premier-League-Klub und Ex-Technik-Guru Gary Anderson kritisiert die neuen Regeln. Neues aus der Königsklasse.

Flavio Briatore engagiert sich zusammen mit Bernie Ecclestone bei den Queens Park Rangers
© Getty
Flavio Briatore engagiert sich zusammen mit Bernie Ecclestone bei den Queens Park Rangers

Lernen von der NASCAR: Jarno Trulli war im Dezember in den USA. NASCAR-Tests bei Waltrip-Racing. Mitgebracht hat er einige Anregungen. "Wir müssen einen Weg finden, den Sport interessanter zu machen. Die Autos müssen enger zusammen sein, wir brauchen Rad-an-Rad-Kämpfe. Und dazu müssen wir nicht immer neue Sachen erfinden", sagte er der Nachrichtenagentur "Reuters" in Anspielung auf Bernie Ecclestones Abkürzungs-Plan. "Die NASCAR war da sehr clever in den letzten Jahren. Außerdem haben sie weniger Regeländerungen. Das verwirrt die Zuschauer nicht so."

Zwei neue Teams für die F1: Mit Lola und Status Grand Prix stehen weitere potentielle Neueinsteiger in die Königsklasse bereit. Sollte wie befürchtet eines oder gar mehrere der bisher geplanten Newcomer-Teams kurzfristig abspringen, könnten sie nachrücken. "Wir sind von der Idee begeistert und halten uns bereit", sagte Lola-Manager Robin Brundle auf der Autosport International Messe in Birmingham. Allerdings räumte er auch ein, dass die Zeit bis zum Saisonstart zu knapp ist. "Derzeit muss man beim ersten Rennen antreten. Sollte sich das ändern, halten wir uns bereit", so Brundle. "Die Kapazitäten haben wir."

Auch das britische Status-Team sieht sich über kurz oder lang in der Königsklasse. "Unser Team ist sehr ambitioniert. Wir wollen schnell wachsen", so Teamchef Simon Cayzer. Der führte zuletzt das Team Irland in der A1GP-Serie zum Titel und tritt 2010 in der neuen GP3-Serie an. Unterstützt wird er von Gary Anderson. "Warum nicht?", sagt de Ex-Jordan-Designer. "Wenn du genügend Geld hast, dann kannst du in der Formel 1 starten." Das Geld soll unter anderem von Teddy Yip Junior kommen. Dessen Vater ging in den 1970er- und 1980er-Jahren mit dem Theodore-Team in der Formel 1 an den Start.

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Kick it like Bernie & Flavio: Lotus-Teamchef Tony Fernandes will in die britische Premier League einsteigen. Fußball. Mit einem eigenen Team. Das berichtet jedenfalls die "BBC". Demnach ist der Airline-Besitzer aus Malaysia ein ernsthafter Kandidat für die Übernahme von West Ham United. Damit würden Bernie Ecclestone und Flavio Briatore, die Anteile der Queens Park Rangers besitzen, Gesellschaft bekommen. Konkurrenz bekommt er dabei allerdings von Massimo Cellino. Der besitzt bereits den italienischen Klub Cagliari und gilt als Favorit auf den Zuschlag. Aktuell würden seine Finanzen überprüft, heißt es. Doch: "Tony Fernandes ist aber nach wie vor eine Option", so ein Sprecher.

Wird das Überholen schwieriger? Und noch mal Gary Anderson. Der ehemalige Technikchef von Stewart, Jordan und Jaguar kritisiert eine der für 2010 beschlossenen Regeländerungen: die schmaleren Vorderreifen. "Die FIA hat versucht, den Abtrieb der Autos zu verringern, um das Überholen zu vereinfachen. Wenn man jetzt aber nur die Vorderreifen schmaler macht, wird das Überholen eher noch schwieriger", so Anderson.

Alles grün, oder was? Hier eine News und ein Witz. Die News: Die weichere Reifenmischung wird auch in der kommenden Saison an einem grünen Streifen zu erkennen sein. Der Witz: "Wir unterstützen nach wie vor die FIA-Inititative 'Make Cars Green', daher bleiben wir bei der grünen Markierung", sagt Bridgestone-Chefingenieur Jun Matsuzaki.

Zeigt her eure Autos: Zum Schluss noch einige Terminsachen: Präsentationen. Nach McLaren (am 29. Januar) und Renault (am 31. Januar) wird Lotus seinen Boliden am 12. Februar offiziell präsentieren. Das erklärte Teamchef Tony Fernadez via "Twitter". Testen dürfen Heikki Kovalainen und Jarno Trulli ihr Arbeitsgerät aber schon früher: am 5. Februar. Weitere Präsentationstermine: Mercedes am 25. Januar, Ferrari am 28. Januar.

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SPOX

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Michael Schumacher wurde 1997 mit einem zwei Meter breiten Ferrari Weltmeister in der Formel 1
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