Webbers weiter Weg zum Weltrekord

SID
Montag, 13.07.2009 | 11:45 Uhr
Nach 131 Rennen feierte Mark Webber seinen ersten Formel-1-Sieg
© Getty

Mark Webber hat für einen neuen Formel-1-Weltrekord gesorgt. Noch kein Pilot musste in der Historie länger auf seinen ersten Sieg warten. Nach 131 Rennen durfte Webber jubeln.

Red-Bull-Pilot Mark Webber hat sich mit seinem ersten Sieg einen Platz in den Formel-1-Geschichtsbüchern gesichert. Kein anderer Fahrer musste so lange auf seinen ersten Triumph in der Königsklasse warten.

Für den Australier war es das 131. Rennen seiner Karriere, die am 3. März 2002 mit dem Heimspiel in Melbourne in einem Minardi begonnen hatte.

Vor ihm hatte der Brasilianer Rubens Barrichello am längsten auf den ersten Sieg warten müssen, beim heutigen Brawn-Piloten waren es 124 Rennen.

Häkkinen erfolgreichster Spätstarter

Ein echter "Spätzünder" war auch Barrichellos Teamkollege Jenson Button (Großbritannien), der im 114. Rennen erstmals gewann und damit hinter Jarno Trulli (Italien/117) auf Platz vier der Liste liegt.

Auf seinen zweiten Sieg, zu Saisonbeginn in Melbourne, musste der aktuelle WM-Führunde dann bis zum 154. Rennen warten. Mehr als 100 Rennen bis zum ersten Sieg brauchte auch Giancarlo Fisichella (Italien/110).

Der erfolgreichste Spätstarter war übrigens der Finne Mika Häkkinen. Seinem ersten Sieg im 96. Rennen ließ er noch 19 weitere sowie die WM-Titel 1998 und 1999 folgen.

Heidfeld wartet seit 159 Rennen auf den ersten Triumph

Der Brite Nigel Mansell, Weltmeister von 1992, holte in seinem 72. Rennen den ersten von insgesamt 31 Siegen.

Von den deutschen Fahrern musste bislang Ralf Schumacher am längsten warten, er holte im 70. Anlauf den ersten von insgesamt sechs Siegen.

Nicht nur ihn, sondern auch Webber würde allerdings gerne BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld überbieten. Quick Nick wartet seit 159 Rennen auf einen Triumph.

Übrigens: Der siebenmalige Weltmeister Michael Schumacher brauchte seinerzeit gerade mal 18 Rennen bis zum ersten Sieg, bei Webbers Teamkollegen Sebastian Vettel waren es nur vier Versuche mehr.

Der aktuelle WM-Stand

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