An Sebastian Vettel (M.) führte in Silverstone kein Weg vorbei. Auch nicht für Massa (l.) und Webber
An Sebastian Vettel (M.) führte in Silverstone kein Weg vorbei. Auch nicht für Massa (l.) und Webber
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England-GP: Driver-Ranking

Dienstag, 23.06.2009

Vettel, ein Debütant und vier Härtefälle

Dreimal in Folge belegte Jenson Button den ersten Platz des Driver-Rankings. Mit seinem Sieg beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone hat Sebastian Vettel diese Serie beendet. Außerdem: Der erste Punkt für Nelsinho und vier Härtefälle.

Ich bin zwar gerade im Urlaub, aber das Rennen in Silverstone habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen und das Geschehen ganz genau verfolgt.

Meine Wertung für den England-GP:

Jetzt nachlesen: Das Driver-Ranking zum Türkei-GP

Platz 1, Sebastian Vettel: Da gibt es kein Vertun, der erste Platz gebührt dieses Mal keinem anderen als ihm. Bestzeit im ersten Training, Bestzeit im zweiten Training, Pole, schnellste Rennrunde, Sieg, kein Fehler und im Auto die richtige Reifenwahl mitbestimmt: Silverstone war der Vettel-Grand-Prix. Mit dem verbesserten Red Bull bleibt er Jenson Button so auf den Fersen - in der WM und in meinem persönlichen Ranking.

Platz 2, Mark Webber: Ganz starkes Wochenende auch von ihm. Schien zunächst sogar stärker zu sein als Vettel, verlor die erste Startreihe aber durch den dummen Zwischenfall mit Kimi Räikkönen. Schnappte sich im Rennen ganz geschickt Barrichello. Wie schnell er wirklich war, hat man gesehen, als er am Brawn vorbei war. Nach der Quali das Maximum rausgeholt.

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Platz 3, Felipe Massa: Mit einem schweren Auto von Platz elf im Qualifying bis auf Rang vier nach vorne gekämpft. Besonders im ersten Stint fuhr Massa, als gäbe es kein Morgen mehr. Der direkte Vergleich mit Räikkönen zeigt, was der Brasilianer geleistet hat.

Platz 4, Nico Rosberg: Der Nico hat zwar in der Quali mit schwerem Auto gegen den Teamkollegen verloren. Aber er hat gut gepokert und im Rennen einmal mehr geglänzt. Es wäre deutlich mehr drin gewesen, wenn er nicht vom "schrecklich langsamen" (O-Ton Rosberg) Barrichello aufgehalten worden wäre.

Platz 5, Rubens Barrichello: Endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis! Er hat Button das gesamte Wochenende über im Griff gehabt. Und das, obwohl er wegen Rückenschmerzen Medikamente nehmen musste. Im Rennen hat er sich dann keinen Fehler erlaubt und unter den Bedingungen das Maximum herausgeholt.

Die Video-Highlights vom Rennen in Silverstone

Platz 6, Giancarlo Fisichella: Schon wieder eine tolle Leistung von Fisico, die leider nicht mit WM-Punkten belohnt wurde. Dafür ließ er Fahrer wie Heidfeld, Alonso, Kubica und Hamilton hinter sich. Das Highlight war, wie lässig er Alonso und Heidfeld vernaschte. 

Platz 7, Jarno Trulli: Nach einem gewohnt guten Qualifying hat er im Rennen zwar drei Plätze verloren. Dennoch ist seine Leistung aller Ehren wert, wie auch der direkte Vergleich mit Teamkollege Glock zeigt.

Platz 8, Nelson Piquet Jr.: Nanu, der Piquet in den Punkten? Ja! In den Trainingssitzungen war er zwar noch der Dreher-König und in der Qualifikation wurde er von Alonso gebügelt. Aber im Rennen drehte Nelsinho groß auf und kam irgendwie vor Alonso ins Ziel. Es war ganz wichtig für ihn, den Ex-Weltmeister zu schlagen.

Härtefälle Alonso, Heidfeld, Hamilton, Sutil: Alonso - Reißt sich den Hintern auf, kämpft erst mit Heidfeld rundenlang Rad an Rad, geht später mit Hamilton in den Infight und dann kommt nix dabei raus. Er hätte einen Ehrenpunkt verdient gehabt.

Heidfeld - Gegen Alonso zeigt er, dass er nichts verlernt hat. Am Ende verliert er aber eben doch gegen Teamkollege Kubica.

Hamilton - In der Quali noch durch den Sutil-Unfall behindert, zeigt er im Rennen tolle Manöver. Mit seinem Dreher hat er sich aber ein besseres Ergebnis versaut.

Sutil - Im Qualifying überstand er den schwersten Unfall seiner Formel-1-Karriere unverletzt. Ich hätte gerne gesehen, was er wirklich kann. Die drittschnellste Zeit am Freitag war schon beeindruckend.

Meine Punkte für Silverstone im Überblick:

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Alexander Mey

Wird Schumi 2010 Weltmeister?

Michael Schumacher
Ja
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Jenson Button und Brawn GP sind Formel-1-Weltmeister 2009. In Brasilien machte Button gegen Rubens Barrichello und Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel alles klar. Wochen zuvor war das Comeback des Jahres ist geplatzt. Nach dem Unfall von Felipe Massa und dessen Ausfall sollte Michael Schumacher den Fahrerplatz bei Ferrari einnehmen. Doch Schumi konnte wegen Nacken-Problemen nicht fahren. Der siebenmalige Weltmeister wurde zuerst durch Testfahrer Luca Badoer und danach durch Force-India-Pilot Giancarlo Fisichella ersetzt. Ob durch die Vorstellung der Teams und Wagen, der Streckenprofile, des Renn-Kalenders mit allen Terminen, den Results zu den GP-Wochenenden, ob durch Vorberichte, Live-Berichte im Live-Ticker oder durch Videos zu jedem Formel-1-Grand-Prix: Motorsport-Fans sind mit SPOX immer bestens aus der Boxengasse informiert und durch die Tabellen zur Fahrer- und Konstrukteurs-WM und den interaktiven Formel-1-Rechner stets auf dem Laufenden.

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