Zukunft wird weiter heftig diskutiert

SID
Freitag, 22.05.2009 | 16:23 Uhr
Die Rahmenbedingungen der Formel 1 sind weiter offen
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Im Streit um die Zukunft der Formel 1 wurde auch am Rande des Rennens in Monaco heftig debattiert. Eine abschließende Lösung konnten die Beteiligten allerdings nicht präsentieren.

Erst im Motorhome bei Mercedes, dann auf der Yacht von Renault-Teamchef Flavio Briatore und schließlich noch im Automobil-Club von Monaco: Die Bosse der Formel-1-Rennställe mussten am Freitag einen wahren Sitzungsmarathon mit der Teamvereinigung FOTA bewältigen, um im seit Monaten tobenden Machtkampf mit dem Automobil-Weltverband FIA eine Lösung zu suchen.

Auf dem Deck von Briatores Boot tagten die Entscheidungsträger ab 14.00 Uhr zunächst für alle sichtbar und scheinbar vertraut. Anschließend wurde unter Deck offenbar heftig debattiert.

Die Ziele der FOTA: Teams wie Ferrari dürfen auf keinen Fall verloren gehen, Nachrücker müssen eine Mindest-Qualität vorweisen, und die Budgetgrenze soll eingeführt werden. Allerdings soll diese deutlich höher liegen als die von der FIA anvisierten 44 Millionen Euro. Eine Mitteilung über das Ergebnis der zahlreichen Zusammenkünfte war für Freitag nicht geplant.

Ecclestone: "Erwarten, dass Ferrari die Verträge respektiert"

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone pocht auf das Concorde Agreement, mit dem Ferrari 2005 versicherte, bis 2012 in der Formel 1 zu bleiben: "Wir erwarten, dass Ferrari die Verträge respektiert." Die Italiener glauben, dass die FIA die Vereinbarung gebrochen und somit wertlos gemacht hat, als sie das sportliche Reglement geändert habe ohne die Teams zu befragen und Ferrari das vertraglich zugesicherte Veto-Recht einzuräumen.

"Die Situation ist kritisch", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen: "So, wie die Rahmenbedingungen für 2010 auf dem Tisch liegen, gefallen sie keinem." Nach zwei internen Sitzungen am Morgen und Mittag kommen die Teams am frühen Freitagabend noch mit FIA-Präsident Max Mosley zusammen.

Ferrari, Toyota, Renault, Red Bull und BMW hatten mit Ausstieg gedroht, falls die FIA keine Kompromissbereitschaft zeigt. Mosley kündigte zuletzt an, zumindest nach einer einheitlichen Limitierung ohne Sonderrechte für die freiwillige Erfüllung zu suchen. Damit würde es zumindest keine Zwei-Klassen-Gesellschaft geben.

Ferrari lehnt Budget-Cap ab

Gänzlich abgelehnt wird der Budget-Cap nur von Ferrari. Doch die anderen Rebellen stehen offenbar nicht mehr bedingungslos hinter der Scuderia. Zwar sei Ferraris harter Kampf "im Sinne der FOTA", wie Theissen betonte, doch die beim gescheiterten Eilantrag vor Gericht in Paris öffentlich gewordenen Sonderrechte der Italiener ärgern die Rivalen.

"Hätten wir das früher gewusst, wäre das nicht gut angekommen - vor allem nicht bei der Wettbewerbskommission in Brüssel", meinte Teamchef Sir Frank Williams: "Also sollten sie die Budgetobergrenze akzeptieren." Verlieren möchte das Zugpferd Ferrari aber niemand. "Das wäre ein großer Verlust", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Force-India-Teamchef Vijay Mallya versicherte: "Alle Teams wollen, dass Ferrari bleibt."

Haug wehrt sich gegen Abwertung der Formel 1

Der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso hatte als erster Fahrer mit dem Abschied gedroht. "Wenn die großen Hersteller die Formel 1 verlassen, dann möchte ich nicht mit diesen kleinen Teams fahren", sagte der Spanier: "Dann ist das keine Formel 1 mehr. Es gibt ja auch viele andere Rennserien."

Auch Haug wehrt sich gegen eine Abwertung der "Königsklasse". "Ich unterstütze es, wenn neue Teams in die Formel 1 einsteigen wollen. Aber sie müssen ein bestimmtes Niveau haben", sagte er: "Die Zuschauer wollen in der Formel 1 die besten Fahrer in den besten Teams sehen. Überrundungen möchte niemand sehen."

Die Teams sind offenbar für einen Kompromiss: Die Budgetgrenze wird 2010 eingeführt, sie soll allerdings bei mindestens 80 bis 100 Millionen Euro liegen. Anschließend wird sie in zwei Stufen weiter gesenkt. Mögliche Einsteiger haben somit drei Jahre Zeit, für 2012 ein Budget der dritten und letzten Limitierungsstufe auf die Beine zu stellen.

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