Deutsche Fahrer im SPOX-Ranking

Vettel und Glock: Die Weltmeister-Macher

Von Alexander Mey
Montag, 03.11.2008 | 18:09 Uhr
vettel, glock
© xpb
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Mit Nick Heidfeld, Nico Rosberg, Sebastian Vettel, Timo Glock und Adrian Sutil waren 2008 fünf deutsche Stammfahrer in der Formel 1 am Start. Genauso viele wie im Jahr zuvor, doch diesmal mit wesentlich mehr Erfolg.

Ein Sieg, fünf zweite Plätze und ein dritter Rang. So lautet die Podiumsbilanz des Quintetts. Insgesamt sammelten die fünf Piloten 137 WM-Punkte, 2007 waren es nur 93. Und das trotz eines großen Namens wie Ralf Schumacher - den man allerdings in keiner Sekunde vermisst hat.

SPOX bilanziert die Saisons von Heidfeld, Rosberg, Vettel, Glock und Sutil. Hier ist die Rangliste:

Platz 5: Adrian Sutil

Nur sieben Zielankünfte in 18 Rennen, da kann man von einem Mann in seinem erst zweiten Formel-1-Jahr keine großen Sprünge erwarten.

Sutil hatte in der ersten Saisonhälfte große Probleme im Qualifying, weil er die Reifen nicht auf die richtige Temperatur brachte. Folgerichtig sah er gegen seinen erfahrenen Teamkollegen Giancarlo Fisichella ganz alt aus.

Nach einigen Rennen wurde bereits über seine Ablösung spekuliert, bis er in Monaco endlich einmal zeigen konnte, was er drauf hat. Sutil ist nämlich ein ausgezeichneter Regenfahrer. Dieses Talent und ein bisschen Glück spülten ihn auf Platz vier nach vorne - bis Kimi Räikkönen ihn wenige Runden vor Schluss aus dem Rennen beförderte.

Trotz des Pechs ging es danach für Sutil aufwärts. Er steigerte sich im Qualifying, schloss zu Fisichella auf und schlug den Italiener gegen Saisonende sogar regelmäßig.

Sutils Fazit: "Es überwiegen leider die negativen Momente. Aber ich habe mich schon auf ein schwieriges Jahr eingestellt. Doch es gab auch Rennen, die man positiv sehen sollte. Vor allem natürlich unser Highlight in Monaco. So ein Rennen behält man trotz des großen Pechs am Ende doch positiv in Erinnerung."

Platz 4: Nick Heidfeld

Vielleicht für einige überraschend weit hinten, immerhin hat er mit 60 WM-Punkten den Löwenanteil der deutschen Piloten geholt. Aber mit welchen Möglichkeiten?

Mit dem BMW-Sauber hatte Heidfeld die meiste Zeit der Saison das drittschnellste Auto. Genutzt hat er es nicht. 5:13 hat er das Qualifying-Duell gegen Robert Kubica verloren, weil er die gleichen Reifenprobleme hatte wie Sutil. Der Pole hat gezeigt, was mit dem Auto möglich gewesen wäre. Ein Sieg, eine Pole-Position und der Kampf um den Titel bis zum vorletzten Rennen.

Für Heidfeld spricht sein Talent für Überholmanöver. Mehr als einmal hat er schlechte Leistungen im Qualifying im Rennen noch gerettet, weil er sich mutig durch das Feld gearbeitet hat.

Heidfelds Fazit: "Im Bezug auf das, was ich aus dem Auto herausholen konnte, war es sicher mein schwierigstes Jahr. Und zwar nicht nur in der Formel 1, in meiner ganzen Motorsport-Karriere. Ich kann mich nicht daran erinnern, mich irgendwo einmal so schwer getan zu haben. Ich hatte das beste Auto, das ich je fahren durfte, und ausgerechnet in diesem Jahr habe ich es nicht hinbekommen. Das ist natürlich ärgerlich."

Platz 3: Nico Rosberg

Eigentlich hat Rosberg nur ein Problem: Er fährt bei Williams. Das Auto ist ein Zustand, die Saison war reine Zeitverschwendung. Dass Rosberg ein überdurchschnittlicher Fahrer ist, zeigen zum einen die Quali-Duelle, die er mit 14:4 gegen Kazuki Nakajima gewonnen hat.

Zum anderen war Rosberg immer da, wenn es durch einen dummen Zufall doch einmal im Williams etwas zu holen gab. So geschehen bei seinem dritten Platz in Australien und dem zweiten Rang in Singapur.

Rosbergs Fehler liegt nicht auf der Strecke, er liegt daneben. Er ist seinem Arbeitgeber einfach zu treu. Deshalb bleibt er auch 2009 an Bord - und wird aller Voraussicht nach ein weiteres Jahr im Mittelmaß vergeuden.

Rosbergs Fazit: "Ich habe mir für diese Saison deutlich mehr erhofft, vor allem, dass wir im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Schritt nach vorne machen und konstant um WM-Punkte kämpfen würden. Leider ist es dann ganz anders gekommen."

Platz 2: Timo Glock

Der Mann, von dem man neben Sutil vor der Saison vielleicht am wenigsten erwartet hatte. Als Beinahe-Rookie kam er nach drei Jahren Abstinenz zurück in die Formel 1 und schlug bei Toyota ein wie eine Bombe.

Wer war eigentlich Ralf Schumacher, fragte man sich schon nach wenigen Wochen. Und zwar nicht unbedingt wegen der fahrerischen Leistungen, die waren zu Saisonbeginn noch recht schwankend. Seine Arbeitseinstellung, sein bedingungsloser Ehrgeiz und seine umgängliche Art begeisterten das Kölner Team sofort für ihn. Es gibt keinen bei Toyota, der etwas Negatives über Glock erzählen würde. Auch nicht Teamkollege Jarno Trulli, den Glock zu einer seiner besten Saisons getrieben hat.

Mit einem zweiten und zwei vierten Plätzen belohnte sich Glock selbst für eine starke Debüt-Saison. Dass er am Ende Lewis Hamilton in der letzten Kurve zum Weltmeister gemacht hat, ist dumm gelaufen, war aber nicht seine Schuld.

Glocks Fazit: "Ich würde sagen, dass es eine gute Saison war, in der wir ein paar großartige Rennen hatten. Zu Beginn der Saison war es etwas schwierig, aber ich meine, dass wir im Verlauf gute Fortschritte erzielt haben."

Platz 1: Sebastian Vettel

Klar ist der auf Platz eins, der hat ja schließlich ein Rennen gewonnen, werden einige jetzt denken. Klar, er hat als einziger Deutscher ein Rennen gewonnen - und das in einem eigentlich unterlegenen Auto. Das ist sensationell, aber nicht der einzige Grund, warum Vettel auf Platz eins liegt.

Der Hauptgrund ist seine Reife. Vettel ist 21 Jahre alt und fährt wie ein abgezockter alter Hase. Beispiele gefällig? In Monaco fährt er von Startplatz 19 auf Platz fünf, in Kanada fährt er von Platz 19 auch noch in die Punkte. In Spa manövriert er sein Auto als Fünfter durch den Regen. In Monza fährt er souverän auf Pole-Position und bringt unter schwierigen, weil feuchten Bedingungen den Sieg ganz souverän nach Hause. Ach ja: Und in Sao Paulo hätte er durch sein Überholmanöver gegen Hamilton in der drittletzten Runde Massa fast zum Weltmeister gemacht.

Festzuhalten bleibt: Vettel ist aufgrund seiner Coolness und Nervenstärke im Qualifying und im Regen besonders stark. Schwächen, die er zu Saisonbeginn noch hatte - er schied vier Mal in Folge aus -, hat er nahezu völlig abgestellt.

Man soll mit Prognosen vorsichtig sein. Aber wenn selbst sein Förderer Michael Schumacher von Vettel schwärmt, dann muss schon viel schiefgehen, wenn er nicht irgendwann einmal um den WM-Titel fahren soll. Wahrscheinlich noch nicht im kommenden Jahr bei Red Bull, aber wer weiß, wann Ferrari mal wieder ein Cockpit frei hat und Schumi fragt, wer es bekommen soll...

Vettels Fazit: "Es war eine sehr gute Saison für uns. Wir sind zusammengerückt und jeder einzelne hat unheimliche Fortschritte gemacht. Wir haben viele Punkte rausgeholt, mehr als erhofft und erwartet. Wir konnten sogar ein Rennen für uns entscheiden - Monza wird das Highlight bleiben."

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