
Kubica ledert gegen Hamilton
"Er fährt zu gefährlich"
Es ist das Dauer-Thema der Saison: Der Fahrstil von Lewis Hamilton. Kein Fahrer wurde in diesem Jahr häufiger bestraft als der 23-jährige McLaren-Mercedes-Pilot.
Nun meldete sich auch Robert Kubica zu Wort. "Es gib zwei Möglichkeiten. Entweder man fährt hart, aber bleibt fair. Oder man ist zu aggressiv und zu selbstsicher", erklärte der BMW-Pilot gegenüber der "Bild".
Monza noch in aller Munde
Stein des Anstoßes war Hamiltons umstrittenes Manöver gegen Timo Glock in Monza. "Was er da gemacht hat, war viel zu gefährlich", so der 23-Jährige Pole.
Das war passiert: In der 15. Runde tauchte Hamilton im Windschatten des Toyota-Fahrers auf und setzte zu einem kompromisslosen Überholmanöver an.
Glock gab aber nicht klein bei, sondern wehrte sich - was damit endete, dass er am Kurvenausgang so hart abgedrängt wurde, dass er in die Wiese musste.
Thema auf den Fahrerbesprechungen
Glock selbst war damals ebenfalls not amused: " Ich weiß nicht, was er sich dabei gedacht hat, Ein bisschen Platz muss er mir auch noch lassen. Manchmal denkt er wahrscheinlich, er ist alleine auf der Strecke".
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Und wie es scheint, sind Glock und Kubica nicht alleine mit ihrer Meinung. "Es war ein Thema bei den Fahrerbesprechungen, und die meisten haben es für gefährlich gehalten. Aber wenn jemand der Meinung ist, dass man so etwas machen darf, dann haben wir keinen Einfluss. Dann muss es Strafen geben", fand Kubica klare Worte.
Ob Hamilton seinen Stil ändern wird, ist fraglich. Fest steht aber, dass er sich bei dem aktuellen WM-Stand keine Strafen mehr erlauben kann.
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