Montag, 11.08.2008

BMW in der Krise

Sauber schlägt Alarm

München - Die zweite Saisonhälfte begann enttäuschend für BMW-Sauber.

Peter Sauber, Krise, Kritik
© Getty

Nach dem viel umjubelten Doppelsieg in Kanada sprang in den vergangenen vier Rennen nur noch ein einziger Podestbesuch für die BMW-Truppe heraus: Nick Heidfelds zweiter Platz im Regen-Chaos von Silverstone.

Bilanz: 20 Punkte aus vier Rennen. Zu wenig für ein Team, das noch vor kurzem Fahrer- und Teamwertung anführte und sich auf Augenhöhe mit Ferrari und McLaren-Mercedes wähnte.

Zum Vergleich: In den ersten vier Rennen der Saison sammelte das Team satte 35 Zähler.

Normaler Leistungseinbruch?

Ein deutlicher Einbruch. Findet auch Ex-Teamchef Peter Sauber. "Es ist mir nicht entgangen, dass wir weniger Fortschritte gemacht haben, als die Teams um uns herum", so der Schweizer. "Für uns war die Entwicklungskurve zu Beginn der Saison ein bedeutender Schritt. Jetzt ist sie abgeflacht."

Die Folge: Beim Rennen in Ungarn fiel BMW-Sauber sogar hinter Teams wie Renault und Toyota zurück und Robert Kubica beklagte sich bitterlich über seinen Boliden.

Ein großer Grund zur Sorge ist das für Sauber dennoch nicht. Bei einem aufstrebenden Team wie BMW-Sauber seien solche Schwäche-Phasen ganz normal, so der 64-Jährige.

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