
Großbritannien-GP: 3. Training
Alonso überrascht im Training in Silverstone
München - Der Regenpoker von Silverstone ist eröffnet. Bei abtrocknender Strecke hat Fernando Alonso im Samstagstraining zum Großbritannien-GP das beste Näschen bewiesen und ist in 1:20,740 Minuten Bestzeit gefahren.
Kurz vor der Trainingssession hatte es einen der angekündigten Regengüsse gegeben, mit denen die Teams auch während des Qualifyings werden rechnen müssen. Erste Vorhersagen von BMW-Sauber und Toyota besagen zwar, dass es zwischen 14 und 15 Uhr trocken bleiben könnte, doch die Prognosen ändern sich quasi im Minutentakt.
Im Training war es erst am Ende trocken genug, um mit Rillenreifen noch einmal auf Zeitenjagd gehen zu können.
Vettel überraschend stark
Hinter Alonso setzte sich das überraschende Bild im Klassement fort. Zweiter wurde Mark Webber im Red Bull. Auch er war noch schneller als der erste Pilot in einem Spitzenauto, Heikki Kovalainen im McLaren-Mercedes.
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Bester Deutscher war wieder einmal Sebastian Vettel. Der Toro-Rosso-Pilot stellte sein Auto auf Position vier, und das, obwohl er die Strecke bis zu den Testfahrten der vergangenen Woche noch nicht einmal kannte. Kein Wunder, dass er als Nachfolger von David Coulthard bei Red Bull heiß gehandelt wird.
Keine Spur von Ferrari
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Ferrari spielte in der Generalprobe für das Qualifying keine Rolle. Kimi Räikkönen kam nicht über Platz neun hinaus, Felipe Massa wurde sogar nur Zwölfter. Lokalheld Lewis Hamilton kam im Silberpfeil auf Platz fünf.
Zweitbester Deutscher war Timo Glock im Toyota. Er kam auf Platz acht. Nico Rosberg landete im Williams auf Position 13, Nick Heidfeld wurde nur 15., Adrian Sutil landete auf Platz 17.
Im Training am Freitag hatte Massa trotz eines heftigen Abflugs die Bestzeit erzielt. McLaren-Mercedes konnte das Tempo von Ferrari jedoch mitgehen und Hoffnung auf ein spannendes Zeittraining wecken.
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