Freitag, 25.04.2008

Training zum Spanien-GP

Ferrari führt Konkurrenz an der Nase herum

München - Stark anfangen und dann die Konkurrenz mal machen lassen. Nach dieser Devise hat Ferrari das Freitagstraining zum Spanien-GP beherrscht.
 

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© Getty

Bereits in der ersten Session knallten Kimi Räikkönen und Felipe Massa Zeiten auf den Asphalt, an die die Gegner den ganzen Tag über nicht annähernd herankamen.

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1:20,649 Minuten standen als Tagesbestzeit für Räikkönen, der auch in der zweiten Session Schnellster war, auf der Uhr, Massa war gerade einmal fünf Hundertstelsekunden langsamer. Offenbar hat Ferrari mit dem neuen Loch in der Nase doch einen aerodynamischen Kniff gefunden, der einige Zehntelsekunden bringt.

Technischer Defekt bei McLaren-Mercedes

Dahinter lieferten sich McLaren-Mercedes und BMW-Sauber einen engen Kampf. Lewis Hamilton sicherte sich bereits in der ersten Session in 1:21,192 Minuten Platz drei vor Robert Kubica. Beide Teams kamen am Nachmittag nicht mehr annähernd an ihre Bestzeiten heran.

Im Gegenteil: Bei den Silbernen gab es in Session zwei richtige Probleme. Heikki Kovalalainen stand erst lange in der Box und rollte dann mit technischem Defekt aus. Hamilton reihte sich in den Reigen der Dreher-Könige ein, zu dem auch Massa zählte.

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Für Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug aber nicht so tragisch: "Wer hat sich heute nicht gedreht? Solche Fehler muss man einem jungen Mann wie Lewis schon einmal zugestehen."

Haug erklärt Kovalainens Ausfall 

Zu Kovalainens Problemen sagte er: "Am Getriebe musste eine Ölpumpe gewechselt werden, das ist ein sehr untypischer Schaden. Ausgerollt ist er dann wegen eines Problems an der Gaspedal-Steuerung. Daraufhin hat ein Sicherheitssystem den Motor abgestellt."

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Insgesamt waren aber sowohl er als auch sein BMW-Kollege Mario Theissen mit dem Verlauf des Trainings zufrieden. "Wir waren nicht so schlecht unterwegs, wenn man sich mal die Zeiten der Long-Runs ansieht", sagte Haug. Theissen fügte hinzu: "Wir haben unser ganzes Programm absolviert, und das war eine ganze Menge. Wir haben das gleiche gemacht wie immer und uns komplett auf die Rennabstimmung für Sonntag konzentriert."

Rosberg und Heidfeld fast zeitgleich

Aus deutscher Fahrer-Sicht gab es keine Highlights. Nico Rosberg fuhr beinahe zeitgleich mit Nick Heidfeld auf Platz elf, der BMW-Pilot wurde Zwölfter.

Überraschend stark präsentierte sich Adrian Sutil. Er belegte hinter Teamkollege Giancarlo Fisichella Platz 14.

Timo Glock folgte im Toyota auf Position 16, immerhin vor seinem Teamkollegen Jarno Trulli. Sebastian Vettel kam im Toro Rosso auf Position 19.

Alonso gibt vor eigenen Fans alles

Fernando Alonso gab vor den eigenen Fans alles und belegte am Ende im Renault Platz sechs.

Allerdings musste er sich in der zweiten Session von Teamkollege Nelson Piquet Jr. schlagen lassen.

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