Dienstag, 22.01.2008

Testfahrten in Valencia

Alonso verliert erstes Duell

München - Am Montag saß Fernando Alonso erstmals im neuen Renault, schon einen Tag später folgte bei den Testfahrten in Valencia der erste direkte Vergleich mit der Konkurrenz.

Fernando Alonso, Jerez, Testfahrt, Renault R28
© Getty

Und der Spanier zog den Kürzeren. Denn sowohl Ferrari und McLaren-Mercedes als auch Nico Rosberg im Williams lagen am Ende des Testtages deutlich vor dem Spanier.

Schnellster war Felipe Massa im neuen Ferrari F2008, der damit die hervorragende Form der Scuderia bestätigte. Mit 1:12,182 Minuten war er trotz eines Drehers sogar noch eine gute halbe Sekunde schneller als sein Teamkollege Kimi Räikkönen.

Für die größte Überraschung des Tages sorgte allerdings Nico Rosberg im gestern erst vorgestellten Williams FW30. Trotz der wenigen Test-Kilometer verwies er selbst Heikki Kovalainen und Pedro de la Rosa im neuen McLaren-Mercedes auf die Ränge vier und fünf.

Heidfeld nur Elfter

Dahinter folgte der mit 133 Runden fleißigste Tester des Tages, Fernando Alonso. Mit mehr als einer Sekunde Rückstand auf die Spitze belegte er den sechsten Platz. Selbst Kazuki Nakajima im Vorjahres-Williams konnte mit dem Spanier mithalten - er wurde Siebter.

Noch mehr als die eher bescheidenen Zeiten dürfte sich Alonso allerdings über den späten Motorschaden ärgern. Hatte er sich doch gestern zusammen mit seinem Team noch über die problemlosen ersten Tests mit dem neuen Boliden gefreut.

Kleines Trostpflaster: Der Spanier hielt den im mit neuen Zusatzflügeln an der Front ausgestatteten BMW-Sauber F1.08 startenden Nick Heidfeld hinter sich. Der Mönchengladbacher kam nach zwei technisch bedingten Pausen lediglich auf den elften Rang und musste sich damit selbst dem Esten Marko Asmer geschlagen geben, der im Vorjahres-BMW Neunter wurde.

Vettel schneller als Bourdais

Zweitbester Deutscher war damit Sebastian Vettel im Toro Rosso, der den achten Platz belegte und damit wieder einmal besser war als sein neuer Teamkollege Sebastien Bourdais. Dieser hatte vor seinem Wechsel in die Königsklasse viermal die amerikanische Champcar-Serie gewonnen.

Timo Glock und Toyota-Teamkollege fanden sich am Ende der Zeitenliste wieder. Im neuen Toyota TF108 kamen sie nicht über die Ränge zwölf (Trulli) und 14 (Glock) hinaus. "Es gibt noch viel Raum für Verbesserungen - und wir müssen weiter hart arbeiten", stellte Trulli fest.

Alexander Wurz wurde bei seinem ersten Auftritt als Honda-Testfahrer Letzter. 

SPOX

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