Dienstag, 08.01.2008

Formel 1

Todt sieht McLaren-Mercedes im Vorteil

Frankfurt/Main - Für Ferrari-Generaldirektor Jean Todt startet Rivale McLaren-Mercedes wegen der einheitlichen Elektronik mit einem Vorteil in die kommende Saison.

Formel 1, Ferrari, Todt
© Getty

"Wir hätten es lieber gesehen, wenn die einzige Kontrolleinheit für alle Formel-1-Teams von einer anderen Firma gebaut worden wäre", wurde der Franzose in internationalen Medien zitiert. Man müsse allerdings akzeptieren, dass McLaren gemeinsam mit Microsoft das beste Angebot abgegeben habe.

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Gleichwohl hätten die Silberpfeile zumindest zu Beginn der Weltmeisterschaft einen Vorteil, meinte Todt. 2008 - WM-Auftakt ist am 16. März beim Großen Preis von Australien in Melbourne - müssen alle Rennwagen erstmals mit einer Standardelektronik ausgestattet sein. Diese sogenannte Standard Electronic Control Unit SECU wurde von McLaren und Microsoft entwickelt.

Neuanfang nach der Spionage-Affäre 

Weltmeister Kimi Räikkönen aus Finnland durfte die neue Einheit bereits testen, nachdem die Scuderia als erstes Team seinen neuen Wagen am vergangenen Sonntag vorgestellt hatte. Rivale McLaren-Mercedes wird am 9. Januar im südspanischen Jerez gleich mit zwei Autos auf die Strecke gehen. Der MP4-23 war am Montag erstmals in Stuttgart der Öffentlichkeit gezeigt worden.

In der vergangenen Saison hatte die Spionage-Affäre das Verhältnis zwischen den beiden Erzrivalen belastet. McLaren-Mercedes war vom Internationalen Automobilverband FIA mit der Rekordgeldstrafe von 100 Millionen US-Dollar belegt worden sowie dem Abzug aller Konstrukteurspunkte.

Ein damaliger Ferrari-Mitarbeiter hatte im April 2007 geheime Informationen einem hochrangigen McLaren-Mitarbeiter gegeben. Beide waren nach Bekanntwerden der Affäre umgehend von ihren Teams suspendiert worden.

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