Montag, 21.01.2008

Testfahrten in Valencia

Debüts im Nebel

Valencia - Dichter Nebel hat im spanischen Valencia den ersten Auftritt des neuen Williams-Toyota von Nico Rosberg abgekürzt. Auch Fernando Alonso musste warten.

Formel 1, Fernando Alonso, Renault, Testfahrten
© Getty

Nur eine Installationsrunde konnte Landsmann und Williams-Testfahrer Nico Hülkenberg am Morgen absolvieren, ehe der FW30 wieder in die Box musste. Die Strecke "Ricardo Tormo" wurde vorerst wegen der schlechten Sicht gesperrt.

Doch trotz des nur minimalen Tests ist man bei Williams vom neuen Boliden überzeugt. "Wir waren bereits im vergangenen Jahr sehr zuverlässig", sagt Technik-Direktor Sam Michael. "Darauf konnten wir aufbauen und uns verstärkt auf die Leistungssteigerung konzentieren." Und weiter: "Der FW30 sollte ein großer Schritt für uns sein."  

Beweisen können das Nico Rosberg und sein Teamkollege Kazuki Nakajima spätestens ab Dienstag. Dann werden sie erstmals im neuen Boliden testen. Von Dienstag bis Donnerstag wollen auch die weiteren Formel-1-Teams in Valencia testen. Ferrari und McLaren-Mercedes sowie BMW-Sauber haben ihre neuen Rennwagen bereits auf der Strecke ausprobiert.

Alonso-Auto bleibt in der Garage

Eigentlich wollte auch Renault bereits am Montagvormittag seine ersten Runden mit dem neuen Boliden drehen. Doch auch das Team von Flavio Briatore musste aufgrund des Nebels seine Pläne ändern.

Und so saß Rückkehrer Fernando Alonso erst am Mittag erstmals im neuen Renault R28, mit dem zweimalige Weltmeister sein ehemaliges Team wieder zum Titel führen soll. Auffällig am R28 ist wie bei den meisten Boliden für die Saison 2008 der stark überarbeitete Frontflügel. 

Während Williams auf eine weitere offizielle Präsentation verzichtet, stellt Renault sein Fahrerduo Fernando Alonso und der Brasilianer Nelson Piquet Junior mit dem neuen Fahrzeug am 31. Januar in Paris vor.

 


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