Freitag, 11.01.2008

Formel 1

Magazin: FIA will Budget-Limit in Formel 1

Paris/Frankfurt - Der Internationale Automobilverband FIA will den Formel-1-Rennställen laut einem Bericht des Fachmagazins "auto, motor und sport" (ams) bereits ab 2009 eine Budget-Obergrenze vorschreiben und damit den Sparkurs weiter vorantreiben.

Diesen Plan soll FIA-Präsident Max Mosley den elf Teamchefs am Freitag bei einer Sitzung in Paris vorgestellt haben. Wie viel für Entwicklung und Einsatz der Autos ausgegeben dürfen, soll auf einer Sitzung im Februar beschlossen werden, berichtete das Magazin auf seiner Internetseite.

Experten gehen davon aus, dass die Grenze bei 150 Millionen US-Dollar liegt. Darin nicht enthalten sollen die Ausgaben für den Motor sein. Grund dafür ist, dass nicht alle der elf in der am 16. März in Melbourne beginnenden Saison ihre Motoren selbst bauen, sondern bei anderen Herstellern kaufen. Begrenzt werden sollen aber auch die Etats für die Motorenabteilungen.

Ferrari ist gegen den Vorschlag

Zehn der elf Teamchefs sollen die Lösung begrüßt haben. Jüngst hatte sich explizit Toyota, das mit geschätzten 400 Millionen Dollar zu den Teams mit dem höchsten Budget zählt, für eine Limitierung ausgesprochen.

Laut "ams" soll einzig Weltmeister Ferrari "verstimmt sein". Die Italiener hätten Mosleys Vorschlag vom Dezember favorisiert, als die FIA schon für diese Saison eine begrenzte Nutzung von Windkanälen und Simulationscomputern verordnete.

Mosley will nach Angaben des Magazins einen rechtlich bindenden Vertrag zwischen den Teams und der FIA. Wie das begrenzte Budget eingesetzt wird, soll den Rennställen überlassen bleiben. Die Einhaltung des Vertrages könne dann in Kooperation mit den jeweiligen Finanzbehörden überwacht werden. Die FIA wolle dafür ein eigenes Kontrollorgan mit Spezialisten formieren, schrieb das Magazin.

 


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