Mittwoch, 19.12.2007

Skurriles aus der Königsklasse

Oma, Schumix und andere Krankheiten

München - Sportlich gibt es über die Formel 1 nichts zu berichten. Alle wichtigen Entscheidungen sind längst gefallen, alle Top-Cockpits gut besetzt und getestet wird auch nicht. Selbst das medienwirksame Gerangel um Fernando Alonso hat ein Ende. 

Alonso, Gesicht, Schatten
© Getty

An interessanten Meldungen mangelt es trotzdem nicht. Denn die Hauptakteure der Rennserie liefern auch abseits der Piste ausreichend Stoff für jede Daily Soap.

Dabei waren die Rollen bisher klar verteilt. Saubermann und Sonnyboy Lewis Hamilton gegen den leicht grantigen Doppelweltmeister Fernando Alonso.

Doch das soll sich jetzt ändern: SPOX.com fasst die nicht ganz ernst gemeinten Nachrichten aus der Königsklasse zusammen.

Die Oma des Herrn Alonso

Fernando Alonso will sein angeknackstes Image verbessern. Was laut PR-Beratern in diesem Fall besonders hilft sind Kinder, alte Menschen und Hundewelpen. Da der Spanier aber gerade weder Nachwuchs noch Hundebabys zur Hand hatte, musste eben die eigene Oma herhalten.

Wie jetzt? Was hat denn die Oma von Alonso mit seinem Image zu tun? Ganz einfach: Sie ist einer der Gründe für Alonsos vorzeitigen Absprung bei Mercedes. "Die Person, die mir am intensivsten dazu geraten hat, McLaren zu verlassen, war meine Oma", sagte Alonso in einem Interview mit dem spanischen Radiosender "Cadena Ser".

Schon kann man dem Spanier kaum noch böse sein. Selbst wenn er offenbar schon wieder Wechselgedanken hegt. "Verträge in der Formel 1 sind immer flexibel", sagte er der spanischen Zeitung "As". Schob allerdings zur Beruhigung direkt hinterher: "Ich habe aber nicht bei Renault unterschrieben, um nach einem Jahr wieder zu gehen."

Berufskrankheit Raserei

Lewis Hamilton hat Benzin im Blut. Er ist schnell, kompromisslos, einfach der geborene Rennfahrer. Doch der Mann hat ein Problem: Es heißt Winterpause. Keine Rennen, keine Siege, und meistens noch nicht einmal Training - das kann einen Rennfahrer fertig machen.

Und deshalb sucht der 22-Jährige abseits der Rennstrecke nach Herausforderungen. Erst die angeblichen Affären mit Nicole Scherzinger und Naomi Campbell, jetzt das Duell mit einer Radarfalle. Sieger: Die Polizei von Laon in Nordfrankreich. Mit 196 Stundenkilometern wurde Hamilton abgelichtet - bei erlaubten 130.

Konsequenz: 600 Euro Strafe und ein Monat Fahrverbot. Das angeknackste Saubermann-Image gibt es gratis obendrauf. Kleiner Trost: Seinen Rennführerschein darf Hamilton behalten und in guter Gesellschaft befindet er sich auch. Denn bekanntlich leidet auch ein gewisser Michael Schumacher unter der Berufskrankheit Raserei.

Schumi bei den Olympischen Spielen

Genau jener Schumacher stellt dies demnächst auch im Kino unter Beweis. In "Asterix bei den Olympischen Spielen" gibt er ab Januar als Schumix den furchtlosen Wagenlenker. Und wie es sich gehört, steht Schumacher auch im Film sein ehemaliger Ferrari-Teamchef Jean Todt als gewiefter Taktiker an der Boxenmauer bei.

Ebenfalls mit von der Partie sind übrigens David Beckham und Zinedine Zidane, sowie NBA-Profi Tony Parker und Ex-Wrestler Nathan Jones.

Jan-Hendrik Böhmer

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