Alonso gegen Hamilton 4:3

Von Alexander Mey
Dienstag, 16.10.2007 | 16:50 Uhr
mansell, 1986, williams
© Getty
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München - Wenn sich am Sonntag Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Kimi Räikkönen um den WM-Titel prügeln, dann erlebt die Formel 1 etwas, das sie schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen hat: einen Dreikampf um den Titel im letzten Rennen.

Hamilton geht mit 107 Punkten in die Entscheidung, Alonso hat vier Zähler Rückstand, Räikkönen sieben. Bei zehn Punkten für den Sieg ist noch alles drin.

Das gab es zuletzt im Jahr 1986, als in Adelaide Nigel Mansell, Alain Prost und Nelson Piquet gegeneinander fuhren.

Damals ging Mansell mit sechs Punkten Vorsprung ins Rennen, schied aber nach einem Reifenplatzer aus. Prost sicherte sich durch seinen Sieg doch noch den Titel und holte damit im letzten Rennen den größten Rückstand der Formel-1-Geschichte auf.

In diesem Fall schnappte der WM-Zweite dem Führenden den Titel noch weg. Ein Trend, der Hamilton zumindest ein klitzekleines bisschen nervös machen könnte. Denn bei insgesamt acht Entscheidungen zwischen drei Fahrern hat nur dreimal der Führende gewonnen. Viermal hingegen stand der Zweite am Ende ganz oben, einmal schaffte es sogar der Dritte noch.

Die Entscheidungen im Überblick:

1950: Farina vs. Fangio vs. Fagioli

Gleich im ersten Jahr der modernen Formel-1-WM wurde es im siebten und letzten Rennen eng. Juan Manuel Fangio führte vor dem Italien-GP mit 26 Punkten vor Luigi Fagioli (24) und Nino Farina (22). Durch seinen Sieg in Monza zog Farina aber noch an seinen beiden Gegnern vorbei und wurde mit 30 Punkten erster F-1-Weltmeister.

1959: Brabham vs. Brooks vs. Moss

Jack Brabham kam mit einem Vorsprung von 5,5 Punkten auf Stirling Moss und acht Punkten auf Tony Brooks zum Saisonfinale in den USA. Er schaffte es, seinen Vorsprung durch einen vierten Platz zu verteidigen. Brooks fing durch seinen dritten Platz Moss noch ab und wurde Vizeweltmeister.

1964: Surtees vs. Hill vs. Clark

Graham Hill reiste mit 39 Punkten im Gepäck zum letzten Rennen in Mexiko. Mit fünf Punkten Rückstand folgte John Surtees. Dritter war Jim Clark mit neun Punkten Rückstand. Durch Platz zwei zum Saisonabschluss fing Surtees Hill noch um einen Zähler ab, Hill blieb Dritter.

1968: Hill vs. Stewart vs. Hulme

Wieder reiste Graham Hill als WM-Spitzenreiter zum letzten Rennen nach Mexiko. Diesmal lag der Vater von Damon Hill drei Punkte vor Jackie Stewart und sechs Punkte vor Denny Hulme. Im Gegensatz zu 1964 setzte sich Hill nun durch, und zwar souverän. Er gewann das Rennen, seine Gegner gingen beide leer aus.

1974: Fittipaldi vs. Regazzoni vs. Scheckter

Vor dem Finale in den USA waren Emerson Fittipaldi und Clay Regazzoni punktgleich. Beide hatten 52 Zähler auf dem Konto, Jody Scheckter hatte sieben Punkte Rückstand. Dadurch, dass Regazzoni und Scheckter keine Punkte holten, reichte Fittipaldi ein vierter Rang zum Titelgewinn.

1981: Piquet vs. Reutemann vs. Laffite

Carlos Reutemann hatte vor dem letzten Rennen in den USA einen Punkt Vorsprung vor Nelson Piquet. Jacques Laffite folgte mit sechs Punkten Rückstand. Da Reutemann jedoch ohne Punkte blieb, fing ihn Piquet dank eines fünften Platzes gerade noch um einen Punkt ab. Laffite verlor Platz drei in der Meisterschaft noch an Alan Jones. Am Ende lagen fünf Fahrer innerhalb von sieben Punkten.

1983: Piquet vs. Prost vs. Arnoux

Wieder lag Nelson Piquet vor dem letzten Rennen zurück, diesmal zwei Punkte hinter Alain Prost. Rene Arnoux kam mit acht Punkten Rückstand nach Südafrika. Er und Prost holten beim Finale keine Punkte, Piquet wurde Dritter und zum zweiten Mal auf den letzten Drücker Champion.

1986: Prost vs. Mansell vs. Piquet

Zum dritten Mal war Piquet bei einem Dreikampf um den Titel dabei, diesmal kam er jedoch mit sieben Punkten Rückstand nach Australien und hatte keine Chance. Nigel Mansell führte die WM mit sechs Zählern Vorsprung vor Alain Prost an. Im Rennen sah alles nach einem Titelgewinn für den Briten aus, bis ihm ein Reifen platzte und er ausschied. Prost rollte mit dem letzten Tropfen Benzin als Sieger über die Ziellinie und wurde Weltmeister.

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