Eishockey

DEL: Spitzenreiter Adler Mannheim verliert gegen Schlusslicht

SID
Die Adler Mannheim haben gegen Schlusslicht Schwenninger Wild Wings verloren.
© getty

Böse Weihnachtsüberraschung für die Adler Mannheim: Der Spitzenreiter der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat ausgerechnet gegen Schlusslicht Schwenninger Wild Wings mit 1:2 (1:1, 0:0, 0:1) erstmals nach sechs Siegen in Folge das Eis wieder geschlagen verlassen müssen.

In Mannheim riss Vili Sopanen (58.) die Fans der Gastgeber aus der weihnachtlichen Feierstimmung. Zuvor hatte Benjamin Smith (16.) die erste Führung der Gäste, die ihren zweiten Sieg in Serie einfuhren, durch Andree Hult (10.) noch ausgeglichen.

Durch das unerwartete Ende ihrer Erfolgsserie schmolz der Vorsprung der Kurpfälzer auf Verfolger Düsseldorfer EG auf sechs Punkte zusammen. Die Rheinländer kamen durch ein knappes 3:2 (1:1, 1:1, 1:0) gegen die Iserlohn Roosters zum vierten Sieg in den vergangenen sechs Spielen.

Red Bull München wieder Dritter

Drei Zähler hinter der DEG rückte Meister Red Bull München wieder auf Rang drei vor. Der Titelverteidiger verpasste den Hoffnungen von Gastgeber ERC Ingolstadt auf die direkte Play-off-Qualifikation mit einem 4:2 (2:0, 1:2, 1:0) einen weiteren Dämpfer. München profitierte jedoch auch von der gleichzeitigen Niederlage der Augsburger Panther, die beim zuvor sechsmal in Folge geschlagenen Ex-Meister Krefelder Pinguine mit 2:3 (1:2, 0:1, 1:0) unterlagen und den punktgleichen Champion in der Tabelle vorbeiziehen lassen mussten.

Die Kölner Haie kassierten gegen den Tabellenvorletzten Grizzlys Wolfsburg mit 0:3 (0:2, 0:0, 0:1) nach zwei Siegen in Serie wieder eine Niederlage und mussten den direkten Kontakt zum Spitzenquartett vorerst abreißen lassen. Dahinter verpassten die Fischtown Pinguins Bremerhaven durch ein 3:5 (1:3, 1:0, 1:2) bei Ex-Meister Eisbären Berlin das Festigen des sechsten und letzten direkten Play-off-Platzes, während das Hauptstadt-Team die Norddeutschen nunmehr wieder in Sichtweite hat.

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