DEL: München sichert Platz eins - Play-offs ohne Düsseldorf

SID
Freitag, 02.03.2018 | 22:29 Uhr
Red Bull München geht als Hauptrundensieger in die Play-offs der Deutschen Eishockey Liga.
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Titelverteidiger Red Bull München geht zum dritten Mal nacheinander als Hauptrundensieger in die Play-offs der Deutschen Eishockey Liga.

Am 51. und vorletzten Spieltag siegte der Meister auch ohne seine Olympia-Helden 5:1 (0:1, 2:0, 3:0) bei den Fischtown Pinguins und sicherte sich Platz eins und damit den Heimvorteil in den Play-offs.

Dagegen bleibt der Düsseldorfer EG in der Finalrunde wie im Vorjahr nur die Zuschauerrolle. Die Rheinländer kassierten ein deutliches 2:6 (1:2, 0:4, 1:0) gegen die Eisbären Berlin und haben keine Chance mehr, sich in der Tabelle entscheidend zu verbessern. Dies gilt auch für die Augsburger Panther nach dem 2:3 (1:2, 0:0, 1:0, 0:1) nach Verlängerung beim Vizemeister Grizzlys Wolfsburg.

Harter Kampf um die Play-Off-Plätze

Besser läuft es für die Adler Mannheim, die dicht vor einem direkten Ticket für die Finalrunde stehen. Nach dem 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) gegen die Kölner Haie verbesserte sich das Team von Trainer Bill Stewart auf Platz sechs hinter Wolfsburg.

Die beiden letzten Viertelfinalisten werden in den Pre-Play-offs ermittelt. Dort sind nach aktuellem Stand Bremerhaven, Köln, die Schwenninger Wild Wings und die Iserlohn Roosters dabei. Im direkten Duell zwischen den Wild Wings und Iserlohn behielt Schwenningen mit 5:2 (1:0, 3:2, 1:0) die Oberhand und sicherte sich zumindest Platz zehn.

Eine überraschend deutliche Niederlage kassierten die Nürnberg Ice Tigers, die nach dem 2:6 (0:2, 0:2, 2:2) beim ERC Ingolstadt den zweiten Tabellenplatz an Berlin abgeben mussten. Im Kellerduell siegten die Straubing Tigers 3:2 (2:1, 0:1, 1:0) gegen die Krefeld Pinguine.

München geriet in Bremerhaven durch Jordan Owens (4.) zunächst in Rückstand, doch Ryan Button (37.) und Florian Kettemer (39.) mit einem Treffer in Unterzahl drehten die Partie. Im Schlussdrittel sorgten Michael Wolf und Jonathan Matsumoto (beide 49.) sowie Konrad Abeltshauser (59.) für den letztlich deutlichen Sieg. Für Mannheim waren Ex-NHL-Stürmer Devin Setoguchi (14.) und Chad Kolarik (50.) erfolgreich.

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