DEL: München ringt Underdog nieder - auch Berlin, Mannheim und Nürnberg im Halbfinale

SID
Sonntag, 25.03.2018 | 19:42 Uhr
Die Münchner wollen auch in dieser Saison die Trophäe wieder in die Höhe strecken.
Advertisement
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
Live
WTA Stuttgart: Tag 2
NBA
Heat @ 76ers (Spiel 5)
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Tag 3
NBA
Pacers @ Cavaliers (Spiel 5)
NHL
Maple Leafs @ Bruins (Spiel 7)
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Tag 4
Istanbul Cup Women Single
WTA Istanbul: Tag 4
Premier League Darts
Premier League: Manchester
Hungarian Open Men Single
ATP Budapest: Viertelfinale
Istanbul Cup Women Single
WTA Istanbul: Viertelfinale
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Viertelfinale
Premiership
Leicester -
Newcastle
World Rugby Sevens Series
Singapur: Tag 1
BSL
Besiktas -
Karsiyaka
Istanbul Cup Women Single
WTA Istanbul: Halbfinale
Hungarian Open Men Single
ATP Budapest: Halbfinale
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Halbfinale
Pro14
Edinburgh -
Glasgow
HBO Boxing
Daniel Jacobs -
Maciej Sulecki
World Rugby Sevens Series
Singapur: Tag 2
Liga ACB
Saski Baskonia -
Murcia
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Finale
Hungarian Open Men Single
ATP Budapest: Finale
Premiership
London Irish -
Saracens
Istanbul Cup Women Single
WTA Istanbul: Finale
Liga ACB
Estudiantes -
Real Madrid
BMW Open Men Single
ATP München: Tag 2
BMW Open Men Single
ATP München: Tag 3
ECM Prague Open Women Single
WTA Prag: Tag 3
ECM Prague Open Women Single
WTA Prag: Viertelfinale
BMW Open Men Single
ATP München: Tag 4
Grand Prix de SAR La Princesse Lalla Meryem Women Single
WTA Rabat: Viertelfinale
Premier League Darts
Premier League: Birmingham
ECM Prague Open Women Single
WTA Prag: Halbfinale
BMW Open Men Single
ATP München: Viertelfinale
Istanbul Open Men Single
ATP Istanbul: Viertelfinale
Grand Prix de SAR La Princesse Lalla Meryem Women Single
WTA Rabat: Halbfinale
World Championship
Russland -
Frankreich
World Championship
USA -
Kanada
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Monaco (Halbfinale)
World Championship
Schweden -
Weißrussland
World Championship
Deutschland -
Dänemark
Basketball Champions League
AEK Athen -
Murcia (Halbfinale)
Mutua Madrid Open Women Single
WTA Madrid: Tag 1
ECM Prague Open Women Single
WTA Prag: Finale
World Championship
Schweiz -
Österreich
World Championship
Norwegen -
Lettland
Grand Prix de SAR La Princesse Lalla Meryem Women Single
WTA Rabat: Finale
Istanbul Open Men Single
ATP Istanbul: Halbfinale
World Championship
Frankreich -
Weißrussland
World Championship
Finnland -
Südkorea
Premiership
Harlequins -
Exeter
Premiership
Saracens -
Gloucester
World Championship
Tschechien -
Slowakei
World Championship
Dänemark -
USA
Mutua Madrid Open Women Single
WTA Madrid: Tag 2
Istanbul Open Men Single
ATP Istanbul: Finale
World Championship
Schweden -
Tschechien
World Championship
Slowakei -
Schweiz
World Championship
Lettland -
Finnland

Meister Red Bull München, die Eisbären Berlin, die Adler Mannheim und die Nürnberg Ice Tigers haben das DEL-Halbfinale erreicht. München hatte dabei mehr Mühe als erwartet.

Nach dem Sprung ins Halbfinale war Durchschnaufen angesagt bei Red Bull München. Der Weg zum dritten Titel in Serie ist steil für den deutschen Eishockeymeister, das hat schon die Viertelfinalserie gegen den krassen Außenseiter Fischtown Pinguins aus Bremerhaven gezeigt. "Das war intensiv, kein Zweifel", sagte Münchens Trainer Don Jackson nach dem entscheidenden 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) am Freitagabend.

Olympia-Helden glänzen bei München

Mit 4:1 hat seine Mannschaft, der Hauptrundensieger und haushohe Favorit, auch diese Play-off-Serie für sich entschieden und stand bereits nach dem fünften Spiel in der Vorschlussrunde. Genauso wie Halbfinalgegner Adler Mannheim und die Eisbären Berlin, die auf die Ice Tigers Nürnberg treffen.

Verlassen konnte sich Titelverteidiger München vor allem auf seine Olympia-Helden. Frank Mauer, der Zaubertor-Schütze im Halbfinale von Pyeongchang gegen Kanada, traf im Viertelfinale gleich sechsmal. Dominik Kahun, der angeblich vor dem Wechsel zu den Chicago Blackhawks in der NHL steht, bereitete sechs Tore vor. Auch Verteidiger Yannic Seidenberg glänzte.

Dennoch war es für die Münchner ein hartes Stück Arbeit. "Man muss das anerkennen", sagte Stürmer Jason Jaffray, "Bremerhaven hat aus jedem Spiel ein enges Spiel gemacht. Sie waren hart und unangenehm, am Ende hatten wir aber mehr Munition." Nach einer Heimniederlage zum Auftakt überzeugte der Meister auch in den folgenden Duellen meist nur über ein Drittel.

Berlin ringt Wolfsburg nieder

Die Spielstärke aus der Hauptrunde zeigte München dabei selten, den Serien-Erfolg brachte eher der längere Atem: Dank des tiefen Kaders rang Jacksons Team den aggressiven Gegner meist im Schlussdrittel nieder. "Die Bremerhavener spielen extrem hartes Forechecking, aber das kostet eben Kraft", sagte Kapitän Michael Wolf.

Wie 2016 und 2017 winkt nun die Finalserie, der Gegner der vergangenen beiden Jahre ist seit Freitag dagegen aus dem Rennen. Vizemeister Grizzlys Wolfsburg scheiterte am Titel-Mitfavoriten Berlin. Das Team aus der Hauptstadt gewann das nervenaufreibende letzte Duell mit 7:6 (1:2, 3:1, 2:3, 1:0) nach Verlängerung, in der Serie hieß es am Ende 4:1.

Zweimal hatte Berlin am Freitag eine Führung wieder aus der Hand gegeben, "es war ein harter Kampf", sagte Trainer Uwe Krupp: "Wolfsburg hat Charakter. Die waren sehr gefährlich, ich bin stolz auf meine Jungs." Herausragend in der Serie: Silber-Held Marcel Noebels mit vier Toren und einer Plus-Minus-Bilanz von +8.

Nürnberg sichert sich letzten Halbfinal-Platz

Bei den Grizzlys endete mit dem Viertelfinal-Aus die Ära von Erfolgstrainer Pavel Gross. Der 49-Jährige war seit 2010 Chefcoach in Wolfsburg, zur neuen Saison wechselt er nach Mannheim. Und sein künftiger Klub darf weiterhin auf den ersten Meistertitel seit 2015 hoffen. Die Adler schlugen den ERC Ingolstadt mit 4:3 (2:0, 2:2, 0:1) und entschieden ihre Viertelfinalserie ebenfalls mit 4:1 für sich - mit einem starken Torhüter Dennis Endras.

Als viertes Team sicherte sich Nürnberg am Sonntag den letzten Platz im Halbfinale. Die Franken setzten sich bei den Kölner Haien mit 5:1 (1:0, 3:1, 1:0) durch und entschieden nach dem sechsten Spiel die best-of-seven-Serie mit 4:2 für sich. Somit bekommt es Hauptrundenprimus München mit dem am schwächsten platzierten Teilnehmer, Mannheim, zu tun und behält beim ersten Spiel das Heimrecht. Die erste Partie der anderen Begegnung findet beim Hauptrundenzweiten in Berlin statt.

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung