Eishockey

DEL: Meister München mit erstem Sieg - Mannheim siegt nach Krimi

SID
DEL: Meister München mit dem ersten Sieg in den Playoffs.
© getty

Red Bull München kommt in den Playoffs langsam in Form. Der Titelverteidiger gewann das zweite Spiel des Viertelfinales bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven 6:3 (3:0, 1:2, 2:1) und glich in der Serie gegen den Außenseiter aus. Im ersten Duell hatte es eine 3:4-Heimniederlage gegeben, das nächste Spiel der "best-of-seven"-Serie findet am Sonntag (14.00 Uhr) statt.

Der DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin verpasste in der Serie gegen Vizemeister Grizzlys Wolfsburg einen weiteren Sieg. Der Hauptstadtklub verlor beim Vizemeister Grizzly Wolfsburg 2:5 (1:3, 1:0, 0:2), in der Serie steht es damit 1:1.

Ex-Meister Adler Mannheim hat dagegen nach einem Overtime-Krimi beste Aussichten auf den Einzug ins Halbfinale. Das Team von Bill Stewart gewann das zweite Spiel der Serie gegen den ERC Ingolstadt durch einen Treffer in der zweiten Verlängerung 3:2 (0:0, 2:0, 0:2, 0:0, 1:0). Damit steht es in der Serie 2:0 für Mannheim.

Bereits am Donnerstag hatten die Nürnberg Ice Tigers die Serie gegen die Kölner Haie durch einen 3:2-Auswärtserfolg nach Verlängerung ausgeglichen.

Kahun von München: "Hatten erneut Probleme"

"Es war ein ähnliches Spiel wie vor zwei Tagen. Wir haben wieder früh geführt, hatten dann aber nach dem ersten Gegentor erneut Probleme", sagte Münchens Dominik Kahun, Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen: "Bremerhaven ist fast herangekommen. Zum Glück haben wir aber zu den richtigen Zeitpunkten nachgelegt."

In Bremerhaven brachten Brooks Macek (1.), Maximilian Kastner (13.) und Keith Aucoin (18.) die Gäste im ersten Drittel deutlich in Führung. Michael Moore (23.) traf für die Gastgeber, ehe Patrick Hager (29.) die Drei-Tore-Führung wiederherstellte.

Allerdings brachten Wade Bergman (32.) und Kristopher Newbury (41.) Bremerhaven wieder heran. Kahun (56.) und Jason Jaffray (59.) machten kurz vor Schluss alles klar.

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