Eishockey

Ex-Bundestrainer Uwe Krupp nach Olympia-Silber: "Hoffe, dass etwas hängen bleibt"

SID
Uwe Krupp hofft auf eine positive Entwicklung des Eishockeys in Deutschland.

Der frühere Eishockey-Bundestrainer Uwe Krupp hofft nach dem sensationellen Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen auf einen nachhaltigen Effekt. "Ich hoffe natürlich, dass etwas hängen bleibt", sagte Krupp im Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger: "Die Präsenz, die Eishockey während der Olympischen Spiele hatte, im Fernsehen und anderen Medien - das ist das, was wir brauchen, um uns in unserer Sportart näher an die Weltspitze heran zu arbeiten."

Entscheidend für die weitere Entwicklung des Eishockeys in Deutschland sei dabei auch das Abschneiden bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft in Dänemark (4. bis 20. Mai 2018). "Wenn da auch gut gespielt wird, dann kommt noch mehr Schwung in die Sache", meint Krupp, der für das DEB-Team von 2005 bis 2011 hinter der Bande stand.

Für den Coach des DEL-Rekordmeisters Eisbären Berlin überwiegt trotz der unglücklichen 3:4-Niederlage im Finale gegen Russland am Sonntag der Stolz. "Es ist für alle im ersten Moment etwas enttäuschend, da man so nah dran war, eine knappe Minute weg von der Goldmedaille, bei Überzahl", sagte der 52-Jährige: "Aber bei Olympischen Spielen hat die Silbermedaille einen großen Wert. Die Mannschaft hat etwas erreicht, was es nie vorher im deutschen Eishockey gegeben hat. Es ist eine unglaubliche Geschichte, leider nicht mit dem Ende, auf das wir gehofft haben."

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