Eishockey

DEL: München siegt im Spitzenspiel gegen Nürnberg, Eisbären verlieren deutlich

SID
Eisbären Berlin kassieren bei den Adlern Mannheim die nächste Niederlage
© getty

Meister Red Bull München bleibt in der DEL auch nach dem Spitzenspiel gegen Verfolger Nürnberg Ice Tigers das Maß aller Dinge. Das Team von Trainer Don Jackson gewann am 42. Spieltag 4:3 (1:1, 1:1, 2:1) gegen die Franken und baute mit nun 89 Punken seinen Vorsprung auf fünf Zähler auf die zweitplatzierten Nürnberger aus. Für die Ice Tigers war es die dritte Niederlage in Serie.

Rekordmeister Eisbären Berlin verlor nach dem 0:5 am Freitag beim ERC Ingolstadt erneut deutlich. Bei den Adlern Mannheim unterlag das Team von Trainer Uwe Krupp mit 2:6 (0:1, 1:3, 1:2) und verpasste den möglichen Sprung auf Rang zwei. Der Vorsprung der Berliner (82) auf Rang vier beträgt aber weiter beruhigende 16 Zähler.

Vizemeister Grizzlys Wolfsburg verlor auch das zweite Spiel der Abschiedstournee von Trainer Pavel Gross, der zur kommenden Saison zu Ligakonkurrent Mannheim wechselt. Wolfsburg unterlag den Iserlohn Roosters 1:2 (1:0, 0:2, 0:0). Die Schwenninger Wild Wings siegten beim Tabellenschlusslicht Straubing Tigers 3:2 (1:1, 2:0, 0:1). Die Fischtown Pinguins Bremerhaven setzten sich gegen die Krefeld Pinguine mit 4:1 (2:1, 0:0, 2:0) durch.

Im Kampf um die Play-off-Plätze gelang den Ingolstädtern ein wichtiger 5:3 (3:2, 2:1, 0:0)-Erfolg bei der Düsseldorfer EG. Die Kölner Haie feierten beim 3:1 (1:0, 0:1, 2:0) bei den Augsburger Panthern nach zuletzt zwei Niederlagen wieder ein Erfolgserlebnis und beendeten Augsburgs Serie von vier Siegen nacheinander.

In München brachte Michael Wolf (11.) die Gastgeber in Überzahl in Führung. Nürnbergs Eugen Alanow (15.) mit seinem ersten DEL-Tor und Peter Pohl (28.) drehten die Partie, ehe Brooks Macek (38.) für den Münchner Ausgleich sorgte. Jonathan Matsumoto (43.) und Macek (45.) entschieden das Spiel mit einem Doppelschlag im dritten Viertel für den Titelverteidiger. Der Anschlusstreffer von Alanow (55.) war für die Gäste zu wenig.

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