Thomas Greiss hat sich wegen seinem Instagram-Like entschuldigt

Greiss entschuldigt sich für Instagram-Likes

SID
Sonntag, 14.05.2017 | 21:37 Uhr
Thomas Greiss entschuldigt sich für Instagram-Like
Advertisement
Western & Southern Open Women Single
Live
WTA Cincinnati: Finale
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 2
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3

Eishockey-Nationaltorhüter Thomas Greiss hat nach dem Wirbel um seine Person wegen eines Instagram-Likes zu einem Hitler-Vergleich um Entschuldigung gebeten. "Ich entschuldige mich dafür, dass ich mit einigen Posts aus meiner Timeline interagiert habe, mit denen dies falsch war".

Das sagte der 31-Jährigen in einem von seinem NHL-Klub New York Islanders an die Zeitung Newsday herausgegebenen Statement: "Diese Posts zu liken, war ein Fehler, und ich entschuldige mich noch einmal in aller Form."

Greiss hatte auf der Social-Media-Plattform Instagram unter anderem einem Post mit einem Vergleich der US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton mit Adolf Hitler ein "Like" gegeben. "Nie verhaftet, nie verurteilt, genauso unschuldig wie Hillary", heißt es in dem Post, der ein Bild Hitlers zeigt. Als Reaktion auf Greiss' Verhalten hatte Präsident Alfons Hörmann vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) dem Torwart mit dem Ausschluss von den Olympischen Winterspielen im kommenden Jahr im südkoreanischen Pyeongchang gedroht.

Auch die Islanders distanzierten sich. "Die New York Islanders billigen das Social-Media-Verhalten von Thomas Greiss nicht und klären die Angelegenheit intern", hieß es in dem Statement weiter: "Thomas bereut sein Handeln und weiß, dass er einen Fehler gemacht hat."

Keine Konsequenzen

Greiss hat sein "Like" mittlerweile wieder zurückgezogen, nachdem er vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) darauf angesprochen worden war. "Er ist kein Rechtsextremist, er ist kein Nazi", hatte DEB-Vizepräsident Marc Hindelang gesagt, "aber Hitler ist ein No-Go. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, er hat es entliked." Von Konsequenzen gegen Greiss hatte der DEB abgesehen.

Greiss hatte bei der Heim-WM in Köln wegen einer Oberkörperverletzung nach seiner Auswechslung im Gruppenspiel gegen die Slowakei (3:2 nach Penaltyschießen) kein Spiel mehr bestritten. Als Ersatz nominierte Bundestrainer Marco Sturm NHL-Keeper Philipp Grubauer von den Washington Capitals nach, der aller Voraussicht nach am Dienstag (20.15 Uhr im LIVETICKER) im entscheidenden Vorrundenspiel um den Viertelfinaleinzug gegen Lettland zum Einsatz kommen wird.

Thomas Greiss im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung