Freitag, 25.11.2016

Edmonton Oilers: Connor McDavid als Gesicht des Wandels der NHL

Oilers-Aufwind: Ein Messias auf Kufen

Die Edmonton Oilers waren in den letzten Jahren keine wirklich gute Adresse in der NHL. Die Franchise aus Alberta, über der immerzu der Name Wayne Gretzky schwebt, knackte viel mehr gleich so manchen Negativrekord. Doch junge, talentierte Spieler treiben endlich einen Image-Wandel des Teams von Leon Draisaitl voran. Einer von ihnen überstrahlt auch vor dem Duell gegen die Arizona Coyotes (So., 21 Uhr live auf DAZN) alle anderen: Connor McDavid.

Das Strahlen im Gesicht von Connor McDavid gab es am vergangenen Mittwoch gegen die Colorado Avalanche zwar erst spät zu bewundern, es verdeutliche allerdings einmal mehr etwas, an das nur die wenigsten Fans vor Saisonbeginn geglaubt hatten: Mit den Edmonton Oilers ist in diesem Jahr zu rechnen.

Die düstere Vergangenheit, die die so Eishockey-begeisterten Anhänger durchstehen mussten, scheint vorüber. Wobei düster noch untertrieben ist.

In den letzten zehn Jahren verbuchte das Team aus Alberta keine einzige Playoff-Teilnahme. NHL-Negativrekord. Doch damit nicht genug. Außerdem stellten die Oilers in diesem Zeitraum die Mannschaft mit den wenigsten Siegen, der geringsten Punkteausbeute und dem schlechtesten Torverhältnis.

Siege verbuchten die Oilers lediglich in den Draft-Lotterien. Doch schlechtes Management konnte diese im Anschluss nicht in Erfolge auf dem Eis ummünzen. Es ist kaum vorstellbar, dass sich die Nummer-eins-Picks Taylor Hall, Ryan Nugent-Hopkins und Nail Yakupov wirklich darauf gefreut haben, für die Oilers ihre Schlittschuhe schnüren zu dürfen.

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Der Kurswechsel

Langsam aber sicher wurde deshalb auch den Verantwortlichen klar, dass lediglich ein Kurswechsel die einzige Option sein konnte - und zwar einer auf mehreren Ebenen innerhalb der Franchise.

Im Frühling des letzten Jahres traten General Manager Peter Chiarelli und Chef-Trainer Todd McLellan ihren Dienst an und hatten somit auch beim 2015er-Draft das Sagen. Ein weiterer Nummer-eins-Pick stand an, eine weitere erfolglose Spielzeit folgte. Aber: Diesmal war es kein weiteres Jahr des Missmanagements. Es handelte es sich wirklich um ein Übergangsjahr, ein Jahr des Rebuilds.

Die beiden neuen Bosse trafen zum Teil mutige, aber im Nachhinein richtige Entscheidungen. Sinnbildlich dafür steht der Trade von Taylor Hall diesen Sommer. Weil sowohl Nugent-Hopkins als auch Yakupov, der mittlerweile auch getradet wurde, und eben Hall Stürmer sind, stellte sich die logische Frage: Was ist eigentlich mit der Defensive los? Gesagt, getan. Chiarelli, der die Boston Bruins einst zum Stanley Cup managte, schickte seinen Punktelieferanten zu den Devils. Im Gegenzug kam mit Adam Larsson einer der vielversprechendsten Verteidiger und mit 24 Jahren ein junger Spieler nach Edmonton.

Die 99. Saison beim 100-jährigen Jubiläum
Aktueller Stanley-Cup-Sieger: Zu schlagen sind in der Jubiläumssaison die Pittsburgh Penguins. Die Pens sicherten sich mit einem 4:2 in der Serie gegen die San Jose Sharks zum vierten Mal den Stanley Cup
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Aktueller Stanley-Cup-Sieger: Zu schlagen sind in der Jubiläumssaison die Pittsburgh Penguins. Die Pens sicherten sich mit einem 4:2 in der Serie gegen die San Jose Sharks zum vierten Mal den Stanley Cup
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Deutsche Stanley-Cup-Sieger: Uwe Krupp war der erste deutsche Titelträger in der NHL. Diesen Erfolg konnte er 2002 mit den Detroit Red Wings erringen
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Deutsche Stanley-Cup-Sieger: Auf Krupp folgte 2011 dann Dennis Seidenberg. Mit den Boston Bruins rang er die Vancouver Canucks in Spiel sieben nieder
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Deutsche Stanley-Cup-Sieger: Mit dabei war Tom Kühnhackl. Der Landshuter ist erst der dritte Deutsche, der die begehrte Trophäe in den Händen halten durfte
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Original Six: 25 Jahre (1943-1966) spielten die Canadiens de Montreal als Teil der Original Six. Aus dieser Zeit stammen auch die meisten Titel
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Original Six: 25 Jahre (1943-1966) spielten die Canadiens de Montreal als Teil der Original Six. Aus dieser Zeit stammen auch die meisten Titel
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Original Six: Als zweiter kanadischer Vertreter sind die Toronto Maple Leafs ebenfalls als Teil der Original Six seit 25 Jahren auf dem Eis. Mit 13 Titeln aber deutlich weniger erfolgreich
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Original Six: Immerhin sechs Mal konnten sich die Boston Bruins den Stanley Cup sichern. Zwei Mal gab es sogar den Dreierpack aus Division- und Conferencetitel sowie dem Stanley Cup
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Original Six: Ebenfalls seit Beginn dabei sind die Detroit Red Wings. Insgesamt elf Mal holt die Franchise den Stanley Cup
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Die New York Rangers spielen seit ihrer Gründung im Jahr 1926 im Madison Square Garden. Nach dem Titel in der zweiten Saison kamen noch drei weitere hinzu
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Die Original Six komplettieren die Chicago Blackhawks. Bobby Hull (l.) und Stan Mikita waren schon vor vielen Jahren dabei. In ihrer Zeit gewannen die Blackhaws einen Titel, fünf weitere zählen zu der Sammlung
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Canada Cup Drought: Die glorreiche Zeit der Canadiens de Montreal ist allerdings schon eine ganze Weile her. Der letzte Titel datiert von 1993 und ist auch der letzte für ein kanadisches Team. Allerdings...
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... sind die Canadiens noch immer Rekord-Titelträger. 24 Mal durfte das Team aus Montreal den Stanley Cup in die Höhe hieven
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Meiste Spiele aller Zeiten: Gordie Howe. Auch diesen Rekord hält ein Kanadier. Der ehemalige Stürmer der Detroit Red Wings, Houston Aeros und der Whalers brachte es auf 1767 Spieler in der NHL und zog als Mr. Hockey in die Geschichte ein
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Meiste Titel als Spieler: Über einen Titel kann Henri Richard (M.) nur lachen. Ganze elf Mal gewann der Kanadier den Stanley Cup, stets mit den Canadiens de Montreal. Inzwischen ist er wie seine alten Kollegen etwas in die Jahre gekommen
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Meiste Tore in einer Karriere: Wayne Gretzky. 1487 Spiele, 894 Tore. Was soll man da noch sagen?
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Meiste Scorerpunkte aller Zeiten: Wayne Gretzky. Der Kanadier erzielte in 1487 sagenhafte 894 Tore und bereitete 1963 Treffer vor
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Meiste Vorlagen in einer Karriere: Wayne Gretzky. Der Allrounder bestach nicht nur durch seinen Torriecher. 1963 Mal gab der mittlerweile 55-Jährige auch den Assist
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Meiste Shutouts in einer Saison: George Hainsworth. Der ehemalige Keeper der Montreal Canadiens blieb in der Spielzeit von 1928 bis 1929 in 44 Partien 22 Mal ohne Gegentreffer
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Meiste Tore in einer Regular Season: Wayne Gretzky. In der Saison 1981/82 erzielte der Superstar der Edmonton Oilers unglaubliche 92 Tore in der Regular Season. Es war erst seine dritte Spielzeit in der Profiliga
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Meiste Scorerpunkte in einem Spiel: Darryl Sittler. Am 7. Februar 1976 erzielte der damalige Stürmer beim 11:4-Sieg der Maple Leafs über die Boston Bruins sechs Treffer und bereitete weitere vier vor
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2004 kam es zum zweiten Lockout der Geschichte. Wie schon zehn Jahre zuvor strebten die Teambesitzer einen Salary Cap an. Commissioner Gary Bettman verhandelte zwischen den beiden Parteien
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Dieses Mal gestalteten sich die Verhandlungen jedoch deutlich intensiver als beim ersten Lockout. Im Februar 2005 verkündete Bettman den Ausfall der kompletten Saison. Die Kritik gegen seine Person erreichte ein neues Hoch
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Dieses Mal gestalteten sich die Verhandlungen jedoch deutlich intensiver als beim ersten Lockout. Im Februar 2005 verkündete Bettman den Ausfall der kompletten Saison. Die Kritik gegen seine Person erreichte ein neues Hoch
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Wie schon im vergangenen Jahr findet das All Star Game im Staples Center zu Los Angeles statt. Die 62. Auflage steigt am 29. Januar
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Neue Coaches: Bei den Anaheim Ducks gab es im Sommer eine Veränderung an der Bande. Randy Carlyle wird künftig die Geschicke in Kalifornien leiten
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Outdoor Games: An Neujahr steigt das Centennial Classic in Toronto. Die Maple Leafs empfangen im BMO Field die Detroit Red Wings
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Outdoor Games: Unter anderem auf dem Heinz Field in Pittsburgh geht wieder die Post ab. Dort empfangen die Penguins die Flyers. Außerdem wird in Winnipeg, Toronto und St. Louis unter freiem Himmel gezockt
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Seit dieser Saison ziert das Jersey der Toronto Maple Leafs ein neues Logo. Anlass dafür ist die 100. Saison der kanadischen Franchise
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Silberner Geburtstag in Los Angeles. Seit 1967 gibt es die Franchise der LA Kings. Das muss natürlich mit einem Anniversary-Jersey gefeiert werden
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Time to say Goodbye heißt es in Detroit. Für die Red Wings steht die letzte Saison in der Joe Louis Arena an. Ab der Folgesaison geht es in die Little Ceasars Arena
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Neue Gesichter, auf neuen Bänken: Glen Gulutzan ist seit Sommer Headcoach der Calgary Flames
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Guy Boucher hat ebenfalls eine neue Aufgabe. Er ist seit Mai Chef der Ottawa Senators
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Jared Bednar coachte vergangene Saison in Cleveland. Seit August hat er das Kommando in Colorado
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Beim Empfang im weißen Haus im Juni überreichten die Stanley-Cup-Sieger der Penguins das neue Trikot an Barack Obama
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Jung ist nicht das einzige Stichwort, auch gut fällt immer öfter. Das beweisen die Oilers derzeit eindrucksvoll. Gleich sieben Spieler im Kader des Teams sind 22 Jahre oder gar noch jünger. Die Älteren? Gar nicht mal so viel älter. Doch manchmal scheint es so, als seien sie das. Mit 25 Punkten führt Edmonton die Pacific Division an und ist nach einem Viertel der Saison auf Playoff-Kurs. Die Fans sind erwartungsvoll wie lange nicht mehr.

Die neuen Oilers

Von kurzer Dauer scheint der Trend dabei nicht zu sein. Das Team wirkt gefestigt und ist offenbar in der Lage, Spiele zu gewinnen, in denen es sich in den letzten Jahren noch ergeben hätte. Bestes Beispiel dafür ist etwa der Sieg über die New York Islanders am 5. November. Mit 0:2 lagen die Oilers hinten, zwei Spieler hatten sich im ersten Drittel verletzt. Trotzdem erzwang Edmonton das Shootout und am Ende stand ein 4:3-Sieg auf dem Scoreboard.

Die neuen Oilers haben sich natürlich schon in der Liga bemerkbar gemacht. Mike Sullivan, Coach des Stanley-Cup-Champions aus Pittsburgh, ist nur einer von vielen Trainern, die das dynamische, körperbetonte, gut strukturierte und hart zu spielende Team in den letzten Wochen lobten. "Sie spielen ein schnelles Spiel - sie spielen einen ähnlich Spielstil wie wir das tun. Sie fangen an, die Kurve zu kriegen. Sie sind momentan ein richtig gutes Team", stellte der Pens-Coach, der auch nur knapp gegen die Truppe aus Kanada gewinnen konnte, voller Respekt in der National Post fest.

Die derzeitige Erfolgswelle geht natürlich auch an den Spielern nicht spurlos vorbei. Der langjährige Oilers-Stürmer Jordan Eberle und Leon Draisaitl, der endgültig seinen Durchbruch geschafft hat, strotzen nur so vor Selbstvertrauen. Der Kanadier gab in der National Post zu Protokoll: "Wir sind einfach ein besseres Team als noch in den Jahren zuvor." Und auch der 21-jährige Deutsche schlägt ähnliche Töne an: "Es ist so ein anderes Gefühl im Vergleich zum letzten Jahr, jetzt werden wir als eines der besten Teams der Liga wahrgenommen. Wir wollen, dass es so weitergeht. Wir haben das Verlieren hier satt."

Der nächste Gretzky?

Edmonton präsentiert derzeit zweifellos ein gefestigtes, junges, hungriges und gleichzeitig auch sehr talentiertes Team. Und die Oilers präsentieren einen überraschenden Anführer - einen jungen selbstverständlich noch dazu.

Connor McDavid heißt der Bursche, den sie im besagten 2015er-Draft ergattern konnten. Auf ihm Ruhen die Träume und Hoffnungen dieser vom Misserfolg so gebeutelten Franchise. Das Lob für den gerade einmal 19-jährigen Kanadier überschlägt sich. Er gilt als das Talent einer ganzen Generation - Wayne-Gretzky-Vergleiche inklusive. Aber sind diese wirklich angebracht?

Sie sind es! McDavid hat es einfach: das gewisse Etwas. Das, was einen Superstar von einem Franchise-Player unterscheidet. Genau das, was Sidney Crosby derzeit zum wahrscheinlich besten Eishockey-Profi der Welt macht. McDavid entscheidet Spiele und trägt sein Team. Und das im Alter von nur 19 Jahren.

Doch was genau zeichnet das Spiel des Centers aus? Zum einen sind es natürlich sein irres Tempo auf dem Eis und seine wahnsinnigen Stick-Skills. Bob Nicholson, Vize-Präsident der Oilers Entertainment Group, schwärmt in den höchsten Tönen: "Er macht alles so schnell - nicht bloß mit seinen Füßen, es sind seine Hände -, man benötigt dafür einen Bildschirm, um es sich immer wieder genau anschauen zu können. Bobby Orr war so. Connor hat ein bisschen Wayne in sich. Er weiß, wo der Puck hinkommt."

Vielseitigkeit als Stärke

McDavid kann Tore erzaubern, aber er erkämpft sie sich auch. Er weiß, wo er stehen muss. Sein erster NHL-Hattrick gegen die Dallas Stars vergangene Woche war kein schöner: Ein Tor war eigentlich ein Eigentor von John Klingberg und die weiteren beiden Treffer erzielte er schmutzig als Abstauber.

Doch es geht nicht nur um die Art der Tore, sondern auch der Zeitpunkt ist eminent wichtig.

Als McDavid in seiner Rookie-Saison nach einer dreimonatigen Verletzungspause seinen Schlüsselbeinbruch auskuriert hatte, feierte er am 2. Februar sein Comeback gegen die Blue Jackets.

Und was für eines. Er lieferte zwei Assists und schoss dieses Tor, das die Frage, ob er jemals zurückkommen werde oder nicht, im Keim ersticken ließ. Gleich drei Columbus-Verteidiger ließ der dynamische Center unnachahmlich wie Statisten stehen. Auch der Goalie hatte bei dem unglaublichen Stick-Handling keine Chance. Ein wichtiges Tor zur richtigen Zeit. McDavid brachte sein Team mit diesem 2:1-Führungstreffer auf die Siegerstraße. Und sich selbst wieder aufs Eis.

Das Team ist abhängig

Dass das Supertalent unlängst mit 19 Jahren und 266 Tagen zum jüngsten NHL-Kapitän aller Zeiten aufgestiegen ist, scheint angesichts seiner Leitungen nur folgerichtig. Derzeit führt er die Liga nach Punkten und Assists an. Was gibt es da noch schlechtes zu sagen? Abhängigkeit.

In dieser Saison hatte McDavid eine für ihn äußerst ungewöhnliche Torflaute. Über den halben November konnte er in zehn Spielen in Folge den Puck nicht im Netz unterbringen. Die Oilers schwächelten gewaltig und verloren gleich sieben dieser zehn Spiele - inklusive fünf Niederlagen in Serie.

Die Ice Girls der NHL
Die Ice Girls der NHL sind immer einen Blick wert
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Ja Hallöchen junge Dame! Aber, aber, aber...
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... jetzt können wir erst recht nicht mehr verstehen, warum manche Hallen in der NHL mit Zuschauerproblemen zu kämpfen haben
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Die Ice-Girls versüßen einem jeden doch sogar die Unterbrechungen
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Wunderschöne Augen, mehr gibt es dazu nicht zu sagen
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Irgendwer muss sich ja um ein sauberes Eis kümmern, oder nicht?
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Auch diese Dame lässt tief blicken
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Das ist echter Einsatz. Die Haare flattern im Wind
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Aber mal ehrlich,...
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... ist Euch dabei eigentlich nicht kalt?
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Den Hintergrund beachten bitte!
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Auch in Chicago muss man sich keine Sorgen um ein schönes Eis machen
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Scheint auch noch richtig Spaß zu machen, das Eis zu säubern
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Nun verstehen wir den eigentlichen Sinn von Torkameras
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Wunderschöne Aussichten
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Manches Mal geht es sogar ab ins Publikum
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Was die Männer aber auch für einen Dreck machen...
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Zu guter Letzt wollten wir euch das nicht vorenthalten. Sieht der Kollege im Hintergrund genauso
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Und das, obwohl es neben McDavid noch andere zuverlässige Scorer im Ensemble gibt. Auch Draisaitl spielt derzeit eine richtig gute Rolle und überzeugt als zweitbester Scorer des Teams zusammen mit Eberle. Und das, obwohl der Deutsche auf dem Papier nur der dritte Center hinter McDavid und Nugent-Hopkins ist. Dennoch steht er seinem Kapitän im Powerplay als Flügelstürmer zur Seite und traf so in den letzten beiden Spielen dreifach.

Der Trend der Jugend

McDavid ist aber nicht nur das Gesicht der Oilers, sondern auch das einer neuen Generation. Crosby, Evgeni Malkin und Alexander Ovechkin gehören mittlerweile zur alten Garde und müssen auf lange Sicht Platz machen.

Die Liste der jungen Spieler ist lang und sie wird immer länger. Die NHL hat definitiv kein Nachwuchsproblem und die Oilers stehen sinnbildlich für den bevorstehenden Wandel. Vielleicht sogar für die nächsten zehn Jahre?

Connor McDavid im Steckbrief

Benno Seelhöfer

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