Christian Ehrhoff wechselt zurück in die DEL

Haie verpflichten Nationalspieler Ehrhoff

SID
Montag, 24.10.2016 | 17:38 Uhr
Christian Ehrhoff wechselt zu den Kölner Haien
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Nationalspieler Christian Ehrhoff wechselt nach 13 Jahren und 862 Spielen in der NHL zu den Kölner Haien in die DEL. Wie der achtmalige Meister am Montagabend bekannt gab, steigt der 34 Jahre alte Verteidiger ab sofort ins Training ein.

Zur Vertragslaufzeit machte der derzeitige Tabellenzweite der DEL zunächst keine Angaben. Ehrhoff soll am Dienstag offiziell vorgestellt werden.

"Es war klar, dass wir uns um Christian bemühen würden, als sich abzeichnete, dass er nach Europa zurückkehrt", sagte Haie-Sportdirektor Mark Mahon: "Es freut uns, dass er sich für die Haie entschieden hat und ab sofort ein Teil unserer Mannschaft ist." Ehrhoff selbst meinte: "Ich freue mich auf die neue sportliche Aufgabe in Köln und darauf, um die Meisterschaft mitzuspielen."

Korb für Haie-Konkurrent

Ehrhoff hatte seine Rückkehr in die DEL in einem Interview mit der Rheinischen Post bereits angekündigt. Köln galt als Favorit, auch Titelverteidiger Red Bull München soll ihm allerdings ein Angebot gemacht haben. Seinem Ex-Klub Krefeld Pinguine, mit dem er 2003 deutscher Meister wurde und für den er auch während des NHL-Lockouts 20012/13 aufgelaufen war, gab Ehrhoff dagegen einen Korb.

Ehrhoff hatte Anfang Oktober ein Angebot der Boston Bruins aus der NHL abgelehnt, weil er dort nur als siebter Verteidiger vorgesehen war. Schon in der vergangenen Saison war er bei den Los Angeles Kings und den Chicago Blackhawks nur sehr unregelmäßig zum Einsatz gekommen.

Ehrhoff war 2003 nach Nordamerika gewechselt. 2011 erreichte er mit den Vancouver Canucks das Stanley-Cup-Finale, scheiterte aber in sieben Spielen an Boston mit seinem Nationalmannschaftskollegen Dennis Seidenberg. Danach unterschrieb er bei den Buffalo Sabres einen 40-Millionen-Dollar-Vertrag über zehn Jahre und war zu diesem Zeitpunkt der bestbezahlte Verteidiger der NHL. Drei Jahre später trennte sich Buffalo von ihm und zahlte ihm insgesamt 34 Millionen Dollar aus.

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