Eishockey: Sieg für DEB bei Debüt von Tom Kühnhackl

Sturm-Team überzeugt gegen Frankreich

SID
Samstag, 27.08.2016 | 21:10 Uhr
Tom Kühnhackl debütierte gegen Frankreich
© getty
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Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft um ihren prominenten Debütanten Tom Kühnhackl hat den ersten Härtetest vor dem Olympia-Qualifikationsturnier in Riga (1. bis 4. September) bestanden.

Am Samstag siegte das Team von Bundestrainer Marco Sturm in Minsk gegen Frankreich 4:0 (1:0, 1:0, 2:0). Kühnhackl, der mit den Pittsburgh Penguins im Juni den Stanley Cup gewonnen hatte, absolvierte seine erste Partie für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB).

"Wir können sowohl mit dem Spiel als auch mit dem Ergebnis zufrieden sein. Wir haben die Partie von Beginn an kontrolliert und uns gute Chancen erarbeitet, so dass wir sogar das ein oder andere Tor mehr hätten erzielen können", sagte Sturm: "Für das erste Spiel habe ich gute Ansätze gesehen. Alle vier Reihen haben funktioniert, und die Torhüter waren auf dem Posten."

In der kommenden Woche geht es in Riga gegen Gastgeber Lettland, Japan und Österreich um ein Ticket für die Winterspiele 2018 in Pyeongchang/Südkorea. Nur der Sieger des Vier-Nationen-Turniers ist bei Olympia in zwei Jahren dabei. Bevor es in der lettischen Hauptstadt ernst wird, trifft Deutschland am Sonntag (16.00 Uhr) im abschließenden Test auf Weißrussland.

Gegen die Franzosen trafen Youngster Leon Draisaitl (18.), Brooks Macek (33.), David Wolf (49.) und Felix Schütz (51.). Neben Kühnhackl und Draisaitl (Edmonton Oilers) hat Bundestrainer Sturm auch die in der vergangenen Saison in der NHL aktiven Christian Ehrhoff (Chicago Blackhawks), Korbinian Holzer (Anaheim Ducks), Philipp Grubauer (Washington Capitals), Tobias Rieder (Arizona Coyotes) und Rückkehrer Dennis Seidenberg (zuletzt Boston Bruins) zur Verfügung.

Während Ehrhoff und Rieder am Samstag bereits mit Assists glänzten, schonte Sturm Verteidiger Seidenberg noch. Im Tor wechselten sich Grubauer und Dennis Endras (Adler Mannheim) ab. Bis zum Abflug nach Riga wird Sturm noch zwei Spieler streichen und seinen Kader auf 23 Akteure (20 Spieler plus drei Torhüter) reduzieren.

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