Grizzlys entkommen Katastrophe auf der Autobahn

Schlaganfall bei Wolfsburgs Busfahrer

SID
Freitag, 04.03.2016 | 10:22 Uhr
Die Wolfsburger sind mit dem Schrecken davongekommen
© getty
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Das Team der Grizzlys Wolfsburg ist am Donnerstag nur knapp einer Katastrophe entkommen. Auf dem Weg zum Auswärtsspiel bei Red Bull München erlitt Fahrer Friedhelm Hruby während der Fahrt einen leichten Schlaganfall, woraufhin der Teambus kurzzeitig außer Kontrolle geriet.

Die zweite Fahrerin, Marzena Szojda, verhinderte durch ihr blitzschnelles Eingreifen Schlimmeres.

"Sie war unser Schutzengel", sagte Manager Charly Fliegauf dem SID: "Wenn man sich ausmalt, was alles hätte passieren können, das sind Horrorszenarien." Auch die Spieler hätten "einen großen Schreck bekommen", sagte Fliegauf, "mehr ist aber Gott sei dank nicht passiert. Die Spieler sind wohlauf."

Torwart Felix Brückmann hatte sich zum Zeitpunkt des Unfalls gerade einen Film angeschaut. "Bei dem Geräusch bin ich hochgeschreckt, sind wir alle hochgeschreckt, glaube ich", sagte Brückmann der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung: "Das war schon schockierend. Wir haben Glück gehabt, dass Marzena so schnell reagiert hat."

Der Vorfall ereignete sich auf der A3 kurz vor Aschaffenburg. Der Bus driftete plötzlich nach rechts ab und touchierte die Leitplanken, ehe die zweite Fahrerin ins Lenkrad griff und das tonnenschwere Gefährt zum Stoppen brachte. Der Busfahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht, ihm soll es den Umständen entsprechend gut gehen. Das Team setzte nach der Aufnahme des Unfallhergangs durch die Polizei seinen Weg nach München fort.

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