Matchpuck für die Haie

Meister Mannheim vor dem K.o.

SID
Donnerstag, 10.03.2016 | 12:27 Uhr
Die Adler Mannheim müssen am Freitag gegen den KEC gewinnen, um die Saison am Leben erhalten
© getty
Advertisement
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 2
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3

Meister Adler Mannheim droht das Aus in den Pre-Playoffs gegen die Kölner Haie. Das erste Duell am Mittwoch ging 3:6 verloren, dreifacher Torschütze für den KEC war Philip Gogulla.

Die Stars der Adler Mannheim schlichen mit versteinerten Mienen vom Eis. Die schon in der Doppelrunde verkorkste Saison des deutschen Eishockey-Meisters (Platz 10) droht ein jähes Ende zu nehmen, denn das Team um die NHL-Haudegen Jochen Hecht und Marcel Goc steht auch in den Pre-Playoffs mit dem Rücken zur Wand.

Beim achtmaligen Champion Kölner Haie unterlagen die Kurpfälzer 3:6 (0:2, 3:2, 0:2), womit die Rheinländer am Freitag (ab 19.30 Uhr im LIVETICKER) in Mannheim in der "Best of Three"-Serie Matchpuck haben.

"Das Einzige, was uns jetzt hilft, ist ein Sieg. Wir haben keine Zeit für Entwicklungen", sagte Mannheims Doppeltorschütze Christoph Ullmann nach der neuerlichen Pleite. Das Gastspiel vor 9161 Zuschauern in der Lanxess-Arena war ein Spiegelbild der Saison, denn die hochkarätig besetzten Adler sind offenbar nicht in der Lage, über 60 Minuten konstant ihre Leistung zu bringen.

"Wir haben die ersten drei Gegentore hergeschenkt", sagte Teammanager Teal Fowler, "dann hat die Mannschaft gezeigt, dass sie es kann."

Goalie-Tausch nach erstem Drittel

Doch der 0:3- bzw. 1:4-Rückstand erwies sich als zu große Hypothek. "Wir müssen die Leistung nach dem klaren Rückstand in Köln am Freitag über 60 Minuten bringen", forderte Coach Craig Woodcroft. Schon in der 21. Minute wechselte er Stamm-Goalie Raymond Emery nach dem Gegentor zum 0:3, "um ein Zeichen für die Mannschaft zu setzen", sagte der Adler-Coach.

Der dafür aufgebotene Ex-Kölner Youri Ziffzer musste nur noch einen Gegentreffer hinnehmen, aber es reichte trotzdem nicht, obwohl die Mannheimer mit einer engagierten Leistung den 3:4-Anschlusstreffer erzielten.

Als die Adler 70 Sekunden vor Schluss den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, trafen die Gastgeber durch den dreifachen Torschützen und Matchwinner Philip Gogulla sowie Kapitän Moritz Müller zweimal ins leere Gehäuse zum Endstand.

Haie vor Schritt ins Viertelfinale

"Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht", sagte Gogulla, merkte aber auch kritisch an, "dass wir das Spiel noch fast aus der Hand gegeben haben, das darf nicht passieren". Bei seinem "empty net goal" traf er aus über 40 Metern aus dem eigenen Drittel: "Ich habe es einfach mal versucht, und der Puck ist reingegangen."

Haie-Trainer Cory Clouston ("Wir haben es unnötig spannend gemacht") kann schon am Freitag mit dem zweiten Sieg den Viertelfinaleinzug perfekt machen. Aber im Gegensatz zu den letzten Spielen der Doppelrunde gegen Düsseldorf (3:1) und Iserlohn (1:0) fehlte den Haien gegen den Titelverteidiger die defensive Stabilität. "Wir sind nach der klaren Führung nicht mehr richtig Schlittschuh gefahren, das darf uns nicht passieren", sagte Gogulla.

Die DEL im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung