DEL - 48. Spieltag

Adler stoppen Sturzflug, Bullen spitze

SID
Freitag, 26.02.2016 | 22:54 Uhr
Kai Hospelt und die Adler Mannheim gewannen mit 3:2 gegen die Düsseldorfer EG
© getty
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Die Adler Mannheim haben ihren Sinkflug in der DEL vorerst gestoppt und wieder Kurs auf die Playoffs genommen. Der Titelverteidiger gewann beim 3:2 (0:0, 1:1, 2:1) gegen die Düsseldorfer EG sein erstes Spiel nach acht Niederlagen in Folge. Nationalspieler Sinan Akdag traf zwei Minuten vor der Schlusssirene zum lang ersehnten Sieg.

An der Tabellenspitze löste Red Bull München DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin ab. Die Münchner gewannen bei den Schwenninger Wild Wings 5:0 (1:0, 1:0, 3:0), Berlin unterlag nach 3:0-Führung beim Dritten Iserlohn Roosters 3:4 nach Shootout (1:0, 2:2, 0:1, 0:0, 0:1).

Der US-Amerikaner Mike York verwandelte den entscheidenden Penalty. München (87 Punkte), Berlin (86) und Iserlohn (85) kämpfen an den letzten vier Spieltagen der regulären Saison um die Tabellenspitze.

Die Adler lagen vor 13.600 Zuschauern zweimal zurück, kämpften sich mit teilweise überhartem Spiel jedoch zurück in die Partie. Ronny Arendt und Brent Raedecke bekamen jeweils eine Spieldauerdisziplinarstrafe, auch Ex-NHL-Star Jochen Hecht musste das Eis verlassen, nachdem er die Schiedsrichter beschimpft hatte.

Christoph Ullmann (37.) und Jonathan Rheault (56.) glichen die DEG-Führung durch Eduard Lewandowski (32.) und Drayson Bowman (48.) jeweils aus. Überragender Mann auf dem Eis war Daniel Richmond mit drei Assists.

Haie verlieren - Schwenningen Letzter

Mannheim (70) liegt als Siebter auf dem ersten Pre-Play-off-Platz und hat vier Punkte Vorsprung auf die Straubing Tigers, die 3:4 (1:1, 0:3, 2:0) gegen Ex-Meister ERC Ingolstadt verloren. Ingolstadt hat ebenfalls 70 Punkte auf dem Konto, dahinter folgen die Kölner Haie (68) und Hamburg Freezers (67) auf den letzten Endrundenplätzen.

Die Haie unterlagen bei den Nürnberg Ice Tigers 1:3 (0:0, 1:1, 0:2), Hamburg war bei den Augsburger Panthers beim 2:6 (0:1, 2:0, 0:5) vor allem im Schlussdrittel chancenlos.

Die Krefeld Pinguine reichten die Rote Laterne durch den 4:1 (1:0, 3:1, 0:0) gegen Grizzlys Wolfsburg an Schwenningen weiter.

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